Freitag, 30. Oktober 2015

Freitags | Rebus #76

Jeden Freitag suchen wir hier den Namen eines Buchs, eines Films, eines Liedes, eines Orts oder einer Person, versteckt in einem oder mehreren Bildern. Wer gerne rät, ist herzlich dazu eingeladen. Eure Kommentare bleiben verdeckt und werden gegen Abend veröffentlicht. Unter allen richtigen Antworten verlose ich ein virtuelles Bienchen - und wer drei Bienchen gesammelt hat, bekommt von mir eine kleine Überraschung per Post.

Heute suchen wir einen vier Jahrzehnte alten britischen Song, den ich nach wie vor wunderschön finde. Und Ihr?

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Giraffen, recycled


Eine Amelie, mal wieder. Dieser Schnitt hat auf diesem Blog ein eigenes Label, gehört er doch zu meinen Evergreens. Auch wenn so große Amelies bei weitem nicht so süß aussehen wie die kleinen. Wie die beiden Miniblümchenkleider oder die Rotkäppchen-Amelie oder das Kleid von des Matrosen allerliebstem Schatz.

Diese hier hat ungefähr Größe 128 und besteht teils aus einem beim Schweden gekauften Oberteil, das mir einfach nicht passen wollte, teils einem abgelegten T-Shirt der Omi. Ein bißchen grauer Bündchenstoff dazu. Recycling vom Feinsten. Dem großen Mädchen, das die Rosa-Phase längst hinter sich gelassen hat, gefällt's.

Montag, 26. Oktober 2015

Unterm Obstsalat


Die letzte Oktoberwoche. Draußen gibt es mittlerweile mehr Grau als Blau und mehr Braun als Grün. Für die eigene kleine Teezeit am Vormittag habe ich mir einen Tischbedecker genäht, in eher herbstlichen Farben - und Sonnengelb. Ohne geht es irgendwie nicht. Von wem die schöne Fischblume ist, muss ich nicht sagen, oder? (Genau, von Müllerin Art.) Auch einige der anderen Stückchen stammen vom letzten Stofftausch, lieben Dank Euch dafür.


Damit der Tisch nicht friert, liegt zwischen den oberen Stoffen und dem unteren eine Lage Thinsulate. Eingefasst habe ich den Tischbedecker mit dunkelgrauem Schrägband. Gestern morgen wurde er zum ersten Mal benutzt. Es stand eine Schüssel Obstsalat darauf. Und ein kleines Schälchen mit Nüssen. Auch okay.




Mehr Tischbedecker gab es schon hier und hier zu sehen.

Freitag, 23. Oktober 2015

Freitags | Rebus #75

Jeden Freitag suchen wir hier den Namen eines Buchs, eines Films, eines Liedes, eines Orts oder einer Person, versteckt in einem oder mehreren Bildern. Wer gerne rät, ist herzlich dazu eingeladen. Eure Kommentare bleiben verdeckt und werden gegen Abend veröffentlicht. Unter allen richtigen Antworten verlose ich ein virtuelles Bienchen - und wer drei Bienchen gesammelt hat, bekommt von mir eine kleine Überraschung per Post.

Heute suchen wir den Nachnamen einer weltberühmten, hier im Haus heißgeliebten Schriftstellerin - und prüfen nebenbei Eure Botanikkenntnisse. Was sind das für Bäume?

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Me Made Mittwoch [Ballon Dress]

Me Made Mittwoch mit einem Kleid, das ich nicht mehr draußen trage, da es dafür entschieden zu sommerlich ist und über die weiten Ärmel keine meiner Strickjacken passt, dafür aber umso lieber drinnen. Es ist nämlich aus schön weichem Jersey und sehr gemütlich. Genäht habe ich es nach dem japanischen Schnitt "Balloon / Puff Sleeve Raglan Dress" von Tamanegi-kobo, den ich beim letzten Tanoshii Sew Along entdeckt habe. 

Mein Fazit: Auch aus dehnbarem Stoff kann man das Kleid gut nähen, wenn man die Passen mit Vlieseline verstärkt und für das Bindeband elastische Nähte verwendet. Den Ausschnitt habe ich etwas verkleinert, da er mir im Original zu groß war. Weil ich wieder vergessen habe, Nahttaschen hinzuzufügen, gab es noch eine kleine aufgesetzte Tasche. Die ist im wilden Blümchenmuster aber beinahe unsichtbar. Manchmal beschleicht mich das Gefühl, der Stoff könnte an einen dieser Haushaltskittel erinnern, die man manchmal an älteren Damen sieht. Tut er das?




Eine bunte Runde unterschiedlichster Frauen in selbstgemachten Kleidungsstücken trifft sich heute wieder auf dem Me Made Mittwoch Blog.

Dienstag, 20. Oktober 2015

Hinter den Wäldern, über den Feldern


Ich durfte für Steffi von Herzekleid probenähen und mache jetzt mal ein bißchen Werbung: Im Fabelwaldshop gibt es ein neues E-Book, den 4-Jahreszeiten-Rock Inka, einen schön geschnittenen, gut sitzenden Mädchenrock. Hier für den Herbst aus dunkelblauem Breitcord, in Größe 128, mit dunkelblauem Bündchen und Hüftpassentaschen. Der Saum und die Taschenkanten sind mit gelbem Schrägband versehen, und an den Taschen blitzt ein grau-weiß gemusterter Baumwollstoff hervor. Dem Mädchen gefällt er sehr.

Beim Nähen geht mir zur Zeit manchmal ein Lied durch den Kopf, das die Kinder beim Herbstfest gesungen haben. Kennt Ihr es?

Herbst ist da, der Sommer verging, kühler die Winde wehn.
Hinter den Wäldern, über den Feldern glänzet der Mond so schön.

England, 16. Jahrhundert, Text Hannes Kraft

Sonntag, 18. Oktober 2015

Winterjacken Sew Along [3]


Der 1. Zwischenstand beim Winterjacken Sew Along auf dem Me Made Mittwoch Blog. Der Wollstoff ist zugeschnitten und die Jacke zu großen Teilen genäht, nur für die Kapuze reichte der Stoff nicht mehr. Kurz habe ich überlegt, ob ich aus den Resten einen Stehkragen mache. Das hätte mir gefallen. Aber hier in St. Petersburg ist es oft windig, weshalb eine Kapuze einfach nützlich ist. Zum Glück gab es im Stoffladen ein Reststück nachzukaufen. 100%-ig sicher bin ich mir aber noch nicht. Was meint Ihr: Stehkragen oder Kapuze?

Das ist die Mittelnaht des Rückens, die einzige Teilungsnaht des Schnitts, die ich behalten habe (mehr dazu hier). Wie ich schon geschrieben habe, ist es das erste Mal, dass ich etwas aus einem großgemusterten Stoff nähe. Es ist zwar aufwendiger, aber es macht Spaß, sich zu überlegen, wie das Muster zerteilt bzw. zusammengefügt werden kann.

Geschlossen wird die Jacke mit einem Reißverschluss. Ich habe ehrlich gestanden einen Moment gebraucht, bis ich kapiert habe, wie er eingenäht wird. Rechts ist die Kante schon abgesteppt, links noch nicht. Die weißen Linien des unteren Vorderteils verlaufen senkrecht, die des oben liegenden Vorderteils parallel zur Reißverschlusskante. Ich hoffe, dass das nachher auch gut aussehen wird.

Die Taschen in den Seitennähten sind aus schwarzem Baumwollstoff.


Das ist die Innenjacke, die - das gebe ich zu - vor allem praktisch und nicht sonderlich schön ist. Das Rückenteil und die Vorderteile sind aus dunkelblauem Fleece und einer Lage Thinsulate. Die Farbe passt nicht gut zu der Außenseite, aber bei einer Winterjacke mag ich am Körper gerne etwas Weiches, Warmes anstelle eines flutschigen Futters, und der Stoff war schon da. Ich überlege allerdings, ob ich das Thinsulate auf einem der Vorderteile (zumindest im Bereich der Überlappung) wieder wegnehme. Es ist zwar dünn, trägt aber, wenn es doppelt liegt, vielleicht doch ungünstig auf.



Die Ärmel bestehen aus einem fertigen Steppstoff, den ich auch noch da hatte. In Schwarz. Resteverwertung halt. Ich werde die Jacke sowieso nicht offen tragen, so dass das Innenleben immer versteckt ist. 

Wie man einen Reverskragen näht, zeigt uns heute Lucy, und was die anderen für Winterjacken nähen, seht Ihr auf dem Me Made Mittwoch Blog.

Freitag, 16. Oktober 2015

Freitags | Rebus #74

Jeden Freitag suchen wir hier den Namen eines Buchs, eines Films, eines Liedes, eines Orts oder einer Person, versteckt in einem oder mehreren Bildern. Wer gerne rät, ist herzlich dazu eingeladen. Eure Kommentare bleiben verdeckt und werden gegen Abend veröffentlicht. Unter allen richtigen Antworten verlose ich ein virtuelles Bienchen - und wer drei Bienchen gesammelt hat, bekommt von mir eine kleine Überraschung per Post.

Heute suchen wir den Titel eines amerikanischen Films. Mit ___, den ich eigentlich nicht sonderlich mag (der es aber kann, das muss man ihm lassen), mit dem oh so wunderbaren ___ (einem meiner absoluten Lieblingsschauspieler), mit der auch immer großartigen ___ und noch ein paar anderen bekannten Namen. Sehenswert!

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Dunkelblau und kuschelig

Jetzt, wo es kälter wird, habe ich mir einen Pullover aus dunkelblauem Fleece genäht. Nach dem Schnitt Monday Basic aus der Ottobre 5/2013, einem Raglan-T-Shirt-Schnitt. Ich habe ihn einfach rundum um einen Zentimeter verbreitert. Die Ärmel sind im Schnitt etwas verkürzt (was ich nicht verstehe und auch nicht mag - entweder 3/4 oder bis zum Handgelenk, oder? Gibt es eine sinnvolle Länge dazwischen?), ich habe sie extra lang gemacht. Am Saum habe ich ein dunkelblaues Bündchen angebracht, das ich nicht auf 70% der Länge, sondern auf 90% zugeschnitten habe, so dass der Saum nicht so stark zusammengezogen wird wie der Halsausschnitt.

Zum abendlichen Herumlungern auf dem Sofa ziehe ich dazu manchmal eine abgeschnittene Jeans und Strumpfhosen an - dem Mann gefällt es besser als die Jogginghose :-)

Linked with Rums.

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Dasselbe in Grün

Die lilafarbene Jacke des Mädchens ist eines meiner absoluten Lieblingsstücke. Ich mag den Schnitt, den Stoff, die Passform. Jetzt, wo sie allmählich zu klein wird, habe ich sie einfach nochmal genäht, eine Nummer größer und in Grün. Modell Banana Sweet aus der Ottobre 4/2014, Größe 128, aus grünem Fleece mit weißen Punkten. Wieder nicht als Kleid mit Knopfleiste, sondern als Jacke mit Reißverschluss. Dieses Mal habe ich die Kapuze gedoppelt und mit Belegen gearbeitet. Ich finde, das sieht einfach hübscher aus, wenn der Reißverschluss ein bißchen offen ist.

Montag, 12. Oktober 2015

12 von 12 im Oktober

Es ist Montag, der 12. Oktober, und deswegen gibt es wieder 12 Bilder des Tages. Guten Morgen! Ich frühstücke in Ruhe, nachdem der Mann und die Kinder aus dem Haus sind. Es gibt Müsli mit Joghurt und Birne und zwei Scheiben von dem leckeren frischen Brot vom Bäcker um die Ecke.


Heute steht nichts auf dem Terminkalender, kein Russischunterricht, kein Herbstfest, kein Großreinemachen. Deswegen unternehme ich einen kleinen Ausflug auf die Petrograder Seite, um etwas von dem Wollstoff für meine Winterjacke nachzukaufen. Sonst reicht er nicht für die Kapuze.

Ich laufe zur nächsten U-Bahnstation. Die St. Petersburger Metro ist berühmt für ihre langen Rolltreppen, sie ist eine der tiefgelegensten U-Bahnen der Welt. Sie ist schnell (man muss nicht länger als zwei Minuten auf den nächsten Zug warten) und günstig (eine Fahrt kostet 31 Rubel, das sind ungefähr 45 Cent).


Als ich angekommen bin, bummele ich den Bolshoy Prospekt entlang und suche den Stoffladen. Wo war er nochmal...?



In einer kleinen Nebenstraße finde ich ihn.




Nachdem ich den Stoff gekauft habe, esse ich in einem Café zu Mittag. Alleine, aber das kommt öfter vor, seit wir in St. Petersburg leben und ich nicht mehr arbeite. Ich bin gespannt, ob (und wenn ja, wann) ich hier ein freundliches Architekturbüro finde, das mich gebrauchen kann.

Weil das Wetter so schön ist, laufe ich über die Tuchkov-Brücke auf die andere Seite der Newa und dann wieder zurück zur Metro. Der Fluss glitzert in der Sonne, es ist frisch, aber nicht sehr kalt. In St. Petersburg ist der Himmel so weit, das mag ich.



An der anderen Seite angekommen, steige ich wieder in die Metro, und dann geht es zurück.

Auf dem Rückweg kaufe ich noch etwas ein. Brot, Pflaumen und Birnen. Und fürs Wohlbefinden Schokolade und eine koreanische Deep Detox Black Mask - wegen der hübschen Verpackung.


Nachmittag. Als es Zeit ist, mache ich mich auf den Weg, um die Kinder abzuholen. Die Sonne steht schon spürbar tiefer. Über zwei Monate lang werden die Tage noch kürzer! Im Winter bleibt es hier den größten Teil des Tages dunkel, darauf freue ich mich nicht. 


Als die Kinder zu Hause sind, malen wir alle zusammen am Küchentisch. Dann kommt auch der Mann nach Hause. Er spielt mit dem Sohn Räuber und Polizist (und schafft es nebenbei, das Bett der Tochter zu zerstören, die deswegen heute nacht auf dem Boden schlafen muss, seufz).


Dann gibt es Abendessen. Und wie war Euer Tag? Mehr 12 von 12 gibt es wieder bei Caro.

12 von 12 im Oktober 2014

Freitag, 9. Oktober 2015

Freitags | Rebus #73

Jeden Freitag suchen wir hier den Namen eines Buchs, eines Films, eines Liedes, eines Orts oder einer Person, versteckt in einem oder mehreren Bildern. Wer gerne rät, ist herzlich dazu eingeladen. Eure Kommentare bleiben verdeckt und werden gegen Abend veröffentlicht. Unter allen richtigen Antworten verlose ich ein virtuelles Bienchen - und wer drei Bienchen gesammelt hat, bekommt von mir eine kleine Überraschung per Post.

Heute gibt es nur einen Mini-Hinweis: Wir suchen den Titel eines berühmten Romans. Und damit die Bienchenliste endlich etwas kürzer wird, werden heute ausnahmsweise gleich drei Bienchen auf einmal verlost. Viel Spaß!

Dienstag, 6. Oktober 2015

Fünf Sterne

Der kleine Mann ist am Wochenende fünf Jahre alt geworden, und auf der langen Liste seiner Interessen steht immer noch die Polizei an höchster Stelle. Deswegen bekam er ein Shirt nach dem Schnitt Mushroom aus der Ottobre 4/2014 aus graublauem Jersey, mit dunkelblauen Bündchen und einer großen Sternen-Applikation auf der Brust. Das Wichtigste aber sieht man auf dem ersten Bild gar nicht.


Die Epauletten. Epauletten hat der kleine Mann sich seit Wochen sehnlichst gewünscht und einige Male aus Verzweiflung selbst gebastelt, aus Papier, mit den süßesten krumm und schief ausgeschnittenen Sternen geschmückt und mit Tesafilm auf die Schultern geklebt. Jetzt hat er richtige, mit vier goldenen Sternen drauf (wie bestellt), gestickt mit wunderbarem Glitzergarn von Frau Heinicker. Und ist glücklich.

Sonntag, 4. Oktober 2015

Winterjacken Sew Along [2]

Heute werden beim Winterjacken Sew Along auf dem Me Made Mittwoch Blog der Schnitt und der Stoff der Jacke vorgestellt, die man nähen möchte. Ich fand es nicht einfach,  mich zu entscheiden, weil Eure Kommentare beim letzten Treffen einiges zu bedenken gaben (vielen Dank nochmal für Eure Hinweise und Tipps!) aber letztlich bin ich zu einem Schluss gekommen. Ich nähe den Schnitt Luxurious Flowers aus der Ottobre 5/2012. Vielleicht wäre der großkarierte Wollstoff für einen anderen Schnitt besser geeignet. Aber ich habe ein Bild von einer Jacke im Kopf, das ich nicht mehr herausbekomme...


Susanne schrieb beim letzten Mal: "Wenn ich einen Karostoff zuschneiden müßte, würde ich mich für ein Modell mit möglich wenigen Schnittteilen entscheiden" und Bele meinte: "Den Karostoff würde ich für etwas geradlinigeres nehmen." Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich bis zum letzten Treffen noch gar nicht soweit gedacht hatte. Der Ärmel zum Beispiel besteht ursprünglich aus zwei Schnittteilen. Das wollte ich ändern. Erst habe ich die beiden Teile verbunden - nur um zu merken, dass die Ärmelnaht dann ja auf der Vorderseite läge, was ich nicht wollte. Also habe ich sie neu zerschnitten und es nach einigem Probieren und Kleben und Begradigen geschafft, daraus einen "normalen" Ärmel zu basteln. Das nächste Mal schaue ich, ob ich einfach das Schnittteil eines anderen Modells nehmen kann.


Das Vorderteil hat ursprünglich Prinzessnähte. Darauf wollte ich ebenfalls verzichten. Deswegen habe ich die beiden Schnittteile des Vorderteils aneinandergelegt und an der Stelle, an der sie auseinanderklafften, einen Abnäher vorgesehen. Um sicherzugehen, habe ich aus den neuen Schnitteilen eine Probejacke aus billigem festem Stoff genäht. Danach habe ich noch weitere Änderungen vorgenommen: die Ärmel verlängert (da ich im Winter überlange Ärmel mag), die Vorder- und Rückenteile unten verschmälert, so dass die Jacke nicht so stark ausgestellt ist, und die Länge des Vorderteils und des Rückenteils gekürzt. Um das Asymmetrische des Schnitts zu betonen, habe ich auch die Saumlinie des oben liegenden Vorderteils geändert. Bei meiner imaginären Jacke ist das obere Vorderteil nämlich im schrägen Fadenverlauf zugeschnitten, mit den Karos parallel zu beiden Kanten. Taschen soll es auch geben, aber anders als im Originalschnitt in den Seitennähten.


Nach all diesen Vorbereitungen kam endlich das Zuschneiden. Die Reißschiene und das große Dreieck, beides noch aus meinem Studium, waren eine große Hilfe, um sicherzustellen, dass der Stoff richtig liegt.

Normalerweise pinne ich die Schnittteile nicht auf den Stoff, sondern beschwere sie nur, aber hier ging es nicht anders. Alle Nahtlinien und Markierungen kennzeichnete ich - was ich noch nie gemacht habe, mit Heftgarn. Das war mühsam, aber ich wollte sichergehen, dass die Karos nachher auch schön zusammenpassen (Patrick Grant im Kopf, der über Pattern Matching redet)...

Was die anderen für Winterjacken nähen, seht Ihr auf dem Me Made Mittwoch Blog.

Freitag, 2. Oktober 2015

Freitags | Rebus #72

Jeden Freitag suchen wir hier den Namen eines Buchs, eines Films, eines Liedes, eines Orts oder einer Person, versteckt in einem oder mehreren Bildern. Wer gerne rät, ist herzlich dazu eingeladen. Eure Kommentare bleiben verdeckt und werden gegen Abend veröffentlicht. Unter allen richtigen Antworten verlose ich ein virtuelles Bienchen - und wer drei Bienchen gesammelt hat, bekommt von mir eine kleine Überraschung per Post.

Die Bilder stellen den Titel eines irischen Songs dar, der vor einem Vierteljahrhundert veröffentlicht wurde. So lange... so lange ist es her... aber im richtigen Moment und in der richtigen Stimmung hat er was, immer noch, nach all den Jahren, auch wenn er ein ganz schöner Schmachtfetzen ist.

Heute ist das Raten etwas komplizierter, fürchte ich - hoffentlich beschmeißt Ihr mich nicht mit virtuellen faulen Tomaten! Das erste und zweite Bild bitte auf deutsch enträtseln, das dritte auf englisch!