Freitag, 12. Februar 2016

12 von 12 im Februar

Heute ist Freitag, der 12. Februar. Und weil es der 12. des Monats ist, gibt es wieder 12 Bilder des Tages. Heute sind sie nicht sehr spektakulär. Es war den ganzen Tag so trüb und grau, dass man kaum fotografieren konnte, und außerdem war nicht viel los. Normaler Alltag in St. Petersburg. Bild Nr. 1: Zum Frühstück essen der Mann und das Mädchen Kascha, der Junge Cornflakes und ich Müsli.

Als der Mann und die Kinder das Haus verlassen haben, stürze ich mich mit Hingabe (haha) auf die Hausarbeit. Ich wasche eine Ladung dunkle Wäsche, sauge überall Staub, fege die Treppe, putze die Bäder, wasche ab, räume das Kinderzimmer auf, mache die Betten und bringe den Müll raus.

Dann hänge ich die Fische von Pünktchen auf, die gestern hier angekommen sind. Ich hatte das Bild vor einiger Zeit auf ihrem Blog entdeckt und - ohne mir große Hoffnungen zu machen - angefragt, ob sie es eventuell verkaufen würde. Was habe ich mich gefreut, als sie es mir im Austausch gegen leere Leinwände überlassen wollte! Jetzt hängt es in unserem Wohnzimmer, und immer wieder fällt mein Blick darauf. Ich finde, es passt wunderbar hierher (auch wegen dieser Fische, die mich schon seit über 15 Jahren begleiten und in dieser Wohnung ebenfalls im Wohnzimmer hängen). Liebe Pünktchen, vielen herzlichen Dank dafür!

Gerne würde ich mich jetzt mit dem neuesten Patchworkprojekt beschäftigen...

... oder ein paar goldene oder silberne Pailletten versticken, die ebenfalls gestern per Post hier angekommen sind. Liebe Mano, vielen lieben Dank dafür! (Im Hintergrund: Ulmas Kuhkalender 2016)

Stattdessen muss ich mich aber schleunigst um meine Russisch-Hausaufgaben kümmern. Heute habe ich wieder Unterricht, und wie so oft habe ich in den letzten Tagen nichts dafür getan. Jede Woche nehme ich mir vor, das zu ändern. (Nebenfrage: Wer rät, was auf dem Becher steht? Frau S. vielleicht?)

Vor dem Unterricht treffe ich mich mit dem Mann, um gemeinsam mit ihm Mittag zu essen. Das ist unser Freitags-Ritual.

Es gibt Sushi auf hübschen Tellern.

Im Unterricht wiederholen wir den Präpositiv (Предложный). Danach laufe ich im Nieselregen zurück nach Hause. Bei diesem Wetter sind die Straßen grau und hässlich.

Ich kaufe noch etwas ein. Dann ist es Zeit, die Kinder abzuholen.

Der Junge spielt, dass der Hai brennt und dass die Nashi-Birnen Löschschaum sind (?!).


Als der Mann nach Hause kommt, schwenkt er das große Mädchen herum - zur Musik von Mascha und der Bär. Kennt Ihr die Serie? Unsere Kinder lieben sie. Dann wird noch ein bißchen Lego gebaut, dann gibt es Abendessen, und wenn die Kinder im Bett sind, wird das Freitags | Rebus aufgelöst.  Danke fürs Anschauen! Mehr 12 von 12 gibt es wieder bei Caro.

12 von 12 im Februar 2015
12 von 12 im Februar 2014 

Kommentare:

  1. ach, Du musst dringend mal vorbeikommen (überall Staub! ;-)
    also Kascha würde hier kein Mensch frühstücken, aber das Fischbild wäre kein Problem…
    liebe Grüße in die Ferne!

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  2. Ich bin ja jetzt sehr gespannt, ob Frau S. errät, was auf der Tasse steht ;-)
    Der Sushiteller ist toll! Und das Sushi sieht ebenfalls lecker aus!
    Hab einen schönen Abend und liebe Grüße in die Ferne,
    Annette

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  3. Ich glaube, ich würde dann auch eher Staub entfernen statt Russisch zu lernen....
    Ihr habt wohl auch nur diesen regengrauen Winter ( der geht mir auf die Nerven ).
    Bon week-end!
    Astrid

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    1. Der Januar war kalt und verschneit. Aber jetzt...

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  4. Seit ihr in st. Petersburg lebt, schaue ich die 12 noch lieber an und bin immer sehr gespannt. Und bewundere den Mut in ein komplett fremdes Land nicht zu reisen, sondern dort zu leben. Die Sprache. Die fehlende Arbeit und somit auch diese fehlenden sozialen Kontakte.
    Ich hoffe es geht euch gut. Und wenn ich im Mai in Berlin bin, dann wird das ja ein Berlinbesuch ohne Fr. mond zu treffen, das finde ich sehr sehr schade.
    sei ganz herzlichst gegrüßt
    monika

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    1. Oh ja, die Treffen fand ich auch immer sehr schön. Schade, dass ich nicht dabei sein kann...

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  5. Ich sehe, so langsam gewöhnt sich die Post daran, dass Frau Mond dort einen Briefkasten hat, das ist doch fein. Das neue Patchworkprojekt sieht aus, als nähme es einen ganzen Fußboden ein... Schön, die Kinder so spielen zu sehen. Am besten gefällt mir euer Freitagsritual, zu zweit, ohne Kinder, die in der Zeit noch anders beschäftigt sind. Habt einen schönen Abend! Lieben Gruß Ghislana (die heute das Rebus glatt vergessen hat, ich gucke immer, löse nur manchmal...)

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  6. Was ist Kascha? *dummguck*
    Liebe Grüße
    Lina

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    1. Süßer Brei. Aus Buchweizen. Kannte ich vorher auch nicht :-)

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  7. ich bin gerade ganz entzückt von der hübschen milchpackung!
    und glaube, dass unsere zwei buben gemeinsam ganz hervorragend brände bekämpfen könnten.

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    1. "Katzenmilch" nennen unsere Kinder sie. Ich finde sie auch hübsch!

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  8. achja. da danke ich. das mag ich so. so alltagstage von anderen. (meine auch.)
    ich grüße dich!

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  9. Ja genau an der Milchverpackung bin ich auch hängen geblieben, schön die graue Welt, dein Blick darauf und die Farbtupfer... das Fischbild sowieso, perfekt. Und dass die Post tatsächlich bei dir ankommt, stimmt mich zuversichtlich...
    Liebe Grüße von Michaela

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    1. Oh, das tut sie! Heute habe ich Deine bekommen!!

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  10. Schön zu sehen und es kommt doch ab und zu Post an, das macht Hoffnung!Die Fische sind echt schön und dein Patchworkprojekt sieht grandios aus. Sehr professionell mit Aufklebern, da du sicher lange an der Lage getüftelst hast.Es sieht echt riesig aus. Bin gespannt.Euch ein gutes Wochenende. Sonnige grüße schickt dir K.

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    1. Wird auch riesig. Das Größte, was ich bisher genäht habe :-)

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  11. Ach wie schön...Pünktchens Fische...Die Petersburger Post scheint sich warm zu laufen...;-). Hab noch ein schönes Wochenende! LG Lotta.

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  12. So schön Deine Bilder anzusehen. Auf den ersten Blick sieht das Leben ja dem in Deutschland sehr ähnlich.
    Aber was bitte ist Kascha?
    Liebe Grüße
    Suse

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    1. Buchweizenbrei. Gibt es bei uns mit Früchten oder etwas Marmelade :-)

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  13. Lieber Mond, schön, die Fische in ihrer neuen Umgebung sehen zu können. Übrigens ist hier auch alles grau. St. Petersburg steht nicht alleine da mit häßlichen Straßen bei solchem Wetter. Kann es kaum erwarten, daß es wieder freundlicher wird in der Natur.
    Herzliche Grüße.

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  14. fischbild, milchverpackung, nashischaum, grünes patchwork, sushiteller (teller!!) - ich bin sehr begeistert. und schön, dass das glitzerkonfetti gut angekommen ist!!
    herzliche, wenn auch verspätete grüße,
    mano

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  15. Herrlich! Ich schaue mir deine 12 von 12 Bilder immer so gern an!
    heute ist endlich mal wieder Zeit dafür...
    Emmi´s Hai heßt übrigens Lilly und muss auch bei allem mitgeschleppt und mitgespielt werden ;-)

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