Freitag, 29. Januar 2016

Freitags | Rebus #86

Jeden Freitag suchen wir hier ein Buch, einen Film, ein Lied, einen Ort, einen Gegenstand, eine Person oder ein Tier, versteckt in einem oder mehreren Bildern. Wer gerne rät, ist herzlich dazu eingeladen. Eure Kommentare bleiben verdeckt und werden gegen Abend veröffentlicht. Unter allen richtigen Antworten verlose ich ein virtuelles Bienchen - und wer drei Bienchen gesammelt hat, bekommt von mir eine kleine Überraschung per Post.

Mein Mann und ich gucken uns gerade durch die Reihe der ... Filme. Diesen hier kannte ich noch nicht, aber jetzt finde ich, dass er einer der besten ist. Auch der Schauspieler gefällt mir, er kommt zwar nicht auf Platz 1 (das ist immer noch the one and only ...), teilt sich aber den 2. Platz mit einem gewissen anderen Darsteller. Aber zurück zum Rebus: Gesucht wird der englische Originaltitel des Films - und da ich dieses Mal daran gescheitert bin, das erste Wort mit einem Bild darzustellen, müsst Ihr es heute er-scrabbeln.

Vielleicht verratet Ihr mir ja noch, wer für Euch der beste ... ist?

Mittwoch, 27. Januar 2016

Quietschgelb

Den Schnitt Henri aus der Ottobre 01/2011 gab es hier auf dem Blog schon viele Male zu sehen - so oft, dass er ein eigenes Label hat. Und immer noch nähe ich ihn - immer mit abgeänderten Taschen - gern. Hier für meinen Sohn in Größe 128 (die aber selbst für meinen großen 5-jährigen noch eindeutig zu groß ist). Aus quietschgelbem Fleece mit Taschen und Ärmelbündchen aus grauem Sweat. Die Kanten der Taschen sind mit schwarz-weißem Ringeljersey eingefasst. Dessen Ringel laufen übrigens parallel zur Webkante - ich hatte mich schon gefragt, warum es eigentlich keinen längsgestreiften Bündchenstoff gibt. Damit die Jacke auch offen getragen schön aussieht, habe ich die Innenseite wieder mit Belegen versehen.

Montag, 25. Januar 2016

Schöne Stückchen


Das hier ist eine kleine Handarbeit, entstanden während der Sohn krank auf dem Sofa lag: Ein Untersetzer aus einem Stück Jeans, umrandet von Dreiecken und Parallelogrammen aus vier verschiedenen Baumwollstoffen, alles mit der Paper Piecing Methode zusammengefügt und zum Schluss mit langen Stichen aus weißem Stickgarn gequiltet. Die Stoffe dafür habe ich vor einiger Zeit im Briefkasten gefunden. Gleich drei Bloggerfreundinnen haben mir nämlich Stoffreste geschickt, worüber ich mich sehr gefreut habe.

Svea schickte zu Weihnachten unter anderem diese Kostbarkeit: Sari-Bänder, die jemand aus ihrer Familie vor 70 Jahren aus Indien mitgebracht hat. Sie sind sehr fragil und schon etwas brüchig, aber ich bin begeistert von der feinen Stickerei und den schimmernden Farben und natürlich dem Motiv, den tänzelnden Pfauen. Ich möchte irgendetwas ganz besonderes daraus machen, aber was, weiß ich noch nicht. Lieben Dank, Svea, für dieses außergewöhnliche Geschenk!

Steffi schickte diese Stoffreste, viele davon ganz Herzekleid-typisch in Blautönen, lauter wunderbare Muster und Farben. Sind die japanischen Stoffe nicht schön? Aus ihrem Päckchen stammen auch die Schnipsel des Randes des oben gezeigten Patchworkstücks. Liebe Steffi, herzlichen Dank dafür!

Von Eva bekam ich dieses Päckchen mit tollen, ungewöhnlichen Stoffen und Mustern. Das oben liegende Stück Seide hat sie selbstgefärbt und bemalt - früher hat sie nämlich viel mit Textilien gearbeitet und unter anderem Kimonos genäht, von Hand. Herzlichen Dank, Eva, ich habe mich sehr gefreut.


Freitag, 22. Januar 2016

Freitags | Rebus #85

Jeden Freitag suchen wir hier ein Buch, einen Film, ein Lied, einen Ort, einen Gegenstand, eine Person oder ein Tier, versteckt in einem oder mehreren Bildern. Wer gerne rät, ist herzlich dazu eingeladen. Eure Kommentare bleiben verdeckt und werden gegen Abend veröffentlicht. Unter allen richtigen Antworten verlose ich ein virtuelles Bienchen - und wer drei Bienchen gesammelt hat, bekommt von mir eine kleine Überraschung per Post.

Heute suchen wir ein Tier, das meinen Sohn zur Zeit mächtig fasziniert. Wisst Ihr, welches gemeint ist?

Donnerstag, 21. Januar 2016

Pitti und Mini-Pitti

Kennt Ihr Pittiplatsch? Ich als Wessi kannte ihn nicht, weil ich nie das "Sandmännchen" geguckt habe. Und begeistert war ich nicht gerade, als mein Sohn ihn zum 1. Geburtstag geschenkt bekam. Richtig hübsch ist Pitti ja nicht. Und kuschelig auch nicht unbedingt. Ich wusste noch nicht einmal, was er genau darstellt. (Einen Kobold, erklärte mir mein Ossi-Mann irgendwann.) Mein Sohn aber liebte ihn vom ersten Moment, heiß und innig, und hat seitdem keine Nacht ohne ihn verbracht. 

Da Pitti viel zu kostbar ist, um tagsüber im Rucksack zum Kindergarten mitgenommen zu werden (er könnte ja verloren gehen!), habe ich einen kleinen Ersatz-Pitti genäht. Aus Kunstfilz, mit aufgestickten Augen, Nase und Mund. Das mit dem Filz war keine gute Idee, weil er zu sehr fusselt. Jetzt sieht Mini-Pitti schon fast so abgewetzt aus wie der Große...

Dienstag, 19. Januar 2016

Weitgehend aus der Mode gekommen

Bei Wikipedia erfährt man: "Ein Muff (abgeleitet von lat. muffula für Pelzhandschuh) ist ein röhrenförmiges Bekleidungsaccessoire, in das die Hände von beiden Seiten hineingesteckt werden, um sie warm zu halten" und: "Muffe wurden früher vor allem vom Bürgertum und den gehobenen Ständen statt Handschuhen getragen. Heute sind sie weitgehend aus der Mode gekommen." 

Eigentlich hatte ich bei den letzten 12 von 12 beim Anblick dieses Bildes nur aus Quatsch gesagt, dass so ein Muff doch was für mich wäre. Aber nachdem es einige von Euch in den Kommentaren aufgenommen und weitergesponnen hatten, begann sich die Idee in meinem Kopf festzusetzen und am Abend stand es fest - ich wollte tatsächlich einen haben. Natürlich nicht aus Pelz und auch nicht aus Kunstpelz, den ich extra hätte kaufen müssen, sondern nur aus Materialien aus dem Fundus. Entstanden ist der Muff, den Ihr oben seht. Ich habe ihn schon ein paar Mal ausgeführt  und für sehr praktisch befunden, wenn man nicht gerne Handschuhe trägt und öfter mal die (kleine) Kamera oder das Telefon zückt, um ein Foto zu machen. Und die Hände hält er wirklich wunderbar warm.

Falls Ihr Euch auch so einen Muff nähen wollt, braucht Ihr dafür:

- Für die Außenseite: 2 Rechtecke 37x23 cm, z. B. aus Jersey, mit dünner Bügeleinlage verstärkt
- Für die Zwischenschicht: 2 Rechtecke 37x23 cm, aus Thinsulate oder anderem wärmenden Vlies
- Für die Innenseite: 2 Rechtecke 37x23 cm, z. B. aus Fleece 
- Paspelband, ca. 1,00 m
- Band zum Umhängen, ca. 1,20 m
- ggf. eine Schnalle zum Verstellen der Länge

Nahtzugaben sind enthalten. Viel Spaß beim Nähen!

Außenstoff, falls erforderlich, mit dünner Bügeleinlage verstärken. Das Vlies im Bereich der Nahtzugaben mit langen Stichen auf die linke Seite der Außenstoffrechtecke heften. Paspelband in passende Stücke schneiden und genau auf der Paspelnaht auf die kurzen Seiten der Außenstoffrechtecke nähen (rechte Seite des Stoffes liegt oben, Außenkanten von Stoff und Paspelband liegen aufeinander, Paspel zeigt nach innen).

Innenstoffrechtecke rechts auf rechts aufeinander legen und an den langen Seiten zusammen nähen. Außenstoffrechtecke rechts auf rechts aufeinander legen und an einer Seite zusammen nähen. Wenn gewünscht, eine Schnalle zum Verstellen der Länge auf das Umhängeband auffädeln. Anderenfalls die Länge des  Bandes am Körper prüfen und ggf. kürzen. Bandenden an der Längsseite eines Außenstoffrechtecks je 6 cm vom Rand entfernt im Bereich der Nahtzugabe festnähen.

Außenstoffrechtecke an der offenen Längsseite rechts auf rechts zusammen nähen, Umhängeband dabei innen verstauen. Beide Röhren aus Außenstoff und Innenstoff rechts auf rechts ineinander legen. An einer der kurzen Seiten genau auf der Paspelnaht zusammen nähen. Die anderen kurzen Seiten wie gezeigt verdreht aufeinander stecken (vor dem Nähen unbedingt prüfen, ob das Ergebnis korrekt wird!). Zusammennähen, dabei eine Wendeöffnung lassen. Wenden und die Öffnung von Hand mit Blindstich schließen.

Jeweils einmal rundherum im Nahtschatten der Paspel nähen, um die Kanten in Form zu bringen. Fertig! Der Muff ist recht lang, damit man nicht nur die Hände, sondern auch den Ansatz der Jackenärmel mit hineinstecken kann. Wer es lieber kürzer mag, kann ihn entweder von Anfang an weniger lang nähen oder aber die Muffkanten so umschlagen, dass das Futter zu sehen ist. Mondän wird es, wenn man die Innenseite aus Kunstpelz oder Plüsch näht...

Montag, 18. Januar 2016

Zum Leben in St. Petersburg...

... hat mir Indre vom wunderschönen Blog MiMA zehn Fragen gestellt. Heute kann man bei ihr das ganze Interview lesen - wenn es Euch interessiert, dann schaut doch mal dort vorbei. Liebe Indre, herzlichen Dank und viele Grüße aus dem verschneiten St. Petersburg!

Freitag, 15. Januar 2016

Freitags | Rebus #84

Herzlich willkommen zum ersten Freitags | Rebus des Jahres 2016! Ab jetzt wird hier wieder jeden Freitag gerätselt. Etwas Neues gibt es: Neben Büchern, Filmen, Liedern, Orten und Personen suchen wir nun auch manchmal ein Tier oder einen Gegenstand, versteckt in einem oder mehreren Bildern. Wer gerne rät, ist herzlich dazu eingeladen. Eure Kommentare bleiben verdeckt und werden gegen Abend veröffentlicht. Unter allen richtigen Antworten verlose ich ein virtuelles Bienchen - und wer drei Bienchen gesammelt hat, bekommt von mir eine kleine Überraschung per Post.

Heute suchen wir ein Lied von einem Künstler, über den in diesen Tagen viel geredet wird und dessen Musik auch mich seit Jahrzehnten begleitet...

Mittwoch, 13. Januar 2016

Projekt Lieblingsstücke

Wie vielen von Euch geht es auch mir so, dass ich, seit ich nähe, nur noch sehr wenig Kleidung kaufe. Im letzten Jahr habe ich mir, wenn man Schuhe, Strümpfe und Unterwäsche außer acht lässt, einen dicken wasser- und winddichten Daunenmantel für den russischen Winter, einen Pullover, zwei kurzärmelige T-Shirts und ein schwarzes Kleid gekauft. Den Rest meiner Kleidung habe ich selbst genäht. Dieses Jahr möchte ich damit weitermachen und weitere Stücke nähen, die zeitlos sind, gut in meinen Kleiderschrank passen und mit etwas Glück Jahre lang halten. Manches fehlt, manches wünsche ich mir.

Die oben skizzierten 10 Lieblingsstücke würde ich gerne im Laufe dieses Jahres nähen - entweder so wie die Originale, die mich inspiriert haben, vielleicht abgeändert oder womöglich auch ganz anders:

1. eine dunkelblaue Tunika wie diese, mit weißer Stoffarbe bemalt oder eventuell von Hand bestickt
2. ein gemütliches graues Kleid wie dieses aus weichem Sweat- oder Strickstoff
3. eine Frühlingsjacke mit großem Kragen (Schnitt und Stoff noch offen)
4. eine weiße Tunika mit kleinen schwarzen Punkten, ähnlich der von Flora Fadenspiel
5. eine graue Strickjacke wie diese - falls ich dieses Jahr irgendwann wieder mit dem Stricken anfange
6. ein luftiges weißes Sommerkleid wie dieses
7. ein Wickelkleid nach einem Schnitt wie diesem, aber aus großgemustertem Stoff wie bei diesem Kleid
8. ein ausgestelltes Longshirt mit breitem kontrastfarbenem Saumstreifen wie bei diesem Rock
9. ein schmaler Mantel mit großem Kragen, Gürtel und Taschen (Schnitt und Stoff noch offen)
10. eine Kimonojacke nach dem Schnitt aus der Ottobre 02/2015 aus japanischem Stoff

Wieviel ich von dieser Liste im Laufe der nächsten Monate tatsächlich umsetzen werde, bleibt zu sehen, ich werde berichten. Wie sehen Eure Nähpläne für dieses Jahr aus? Was möchtet Ihr Euch nähen? Und kennt Ihr vielleicht einen passenden Jacken- bzw. Mantelschnitt für meine Projekte Nr. 3 und Nr. 9?

Dienstag, 12. Januar 2016

12 von 12 im Januar

So ein Dienstagmorgen im Januar in St. Petersburg ist lange, lange dunkel. Erst gegen zehn Uhr wird es hell. Bis dahin haben alle gefrühstückt, und der Mann und die Kinder sind längst aus dem Haus gegangen. Am Schlafzimmerfenster blühen die schönsten Eisblumen.

Mein Frühstück bestand aus fünf Scheiben Brot mit Nutella, einem Apfel und einem Kaffee. Bei diesen Temperaturen braucht man viele Kalorien. Ich zumindest habe gerade großen Appetit. Heute sind es -9°, also nicht sonderlich kalt, verglichen mit den -23° von letzter Woche...

Nach dem Frühstück fahre ich zum Schlossplatz. Ich möchte eine Eremitage-Friends-Karte besorgen, mit der eine Familie ein Jahr lang, so oft sie will, die Eremitage besuchen kann. Es schneit die ganze Zeit. Ich trage meine neuen Boots: außen Gummi, innen Kunstfellfutter.

Links seht Ihr die Alexandersäule, rechts den Winterpalast, das Hauptgebäude der Eremitage. Ich bin zu früh dran, die Kassen öffnen erst um 10:30 Uhr. Über den Schlossplatz pfeift der Wind. Ich ziehe die Kapuze über meine Mütze und kneife die Augen zusammen.

Dann muss ich noch eine ganze Weile warten, bis ich die Karte kaufen kann. Gerne wäre ich damit direkt ins Museum gegangen, aber die Zeit reicht nicht mehr. Wenn ich zu Fuß nach Hause laufen und vor dem Russischunterricht Mittag essen will, muss ich jetzt los.

Ich laufe an der Moika vorbei bis zum Gribojedow-Kanal und der Church of Our Savior on the Spilled Blood. Selbst bei diesem Wetter stehen davor die Touristen, um Fotos zu knipsen. Ich bin ja, so seltsam es ist, keine Touristin in dieser Stadt, tue es ihnen aber nach.

Dann laufe ich weiter, eine meiner Lieblingsstrecken entlang: am Michailowski-Park und am Sommergarten vorbei, wo heute kaum jemand spazieren geht, über die Brücke, die über die zugefrorene, schneebedeckte Fontanka führt. Die Stadt ist stiller als sonst. Die Autos fahren nur langsam.

In einem Schaufenster sehe ich diesen prächtigen Muff. Der wäre doch was für mich... ;-)

Zu Hause koche ich mir ein schnelles, leckeres Mittagessen. Spaghetti mit Tomatensoße, mit ein paar Spritzern Tabasco arrabiatisiert. Ich habe gerade noch Zeit, einen Kaffee zu trinken. Dann muss ich wieder los, zum ersten Russischunterricht nach den Weihnachtsferien.

Heute sind wir zu dritt. Wir unterhalten uns über Weihnachten und Silvester. Es fällt mir schwer, wieder russisch zu sprechen. я былa в отпуске. На Новый год мы ходили в гости. Поздравляю с Новым годом! Желаю счастья и здоровья...

Dann wird es auch schon wieder dunkel. Ich hole die Kinder ab und wir puzzeln, bis es Zeit ist, sich ums Essen zu kümmern. Später am Abend werden mein Mann und ich den James Bond-Film zu Ende sehen, den wir gestern angefangen haben: "On Her Majesty's Secret Service" mit einem gewissen George Lazenby. Kennt Ihr den? Nun ja...

Mehr 12 von 12 gibt es wieder bei Caro.

12 von 12 im Januar 2015
12 von 12 im Januar 2014 

Montag, 11. Januar 2016

10 auf einen Streich!


Als ich eben in der Nachmittagsdämmerung den Briefkasten öffnete, konnte ich mein Glück kaum fassen - gleich zehn Adventspostkatzenkarten auf einmal haben ihren Weg hierher gefunden! Wenn die Katzensammlung irgendwann komplett sein sollte, reiche ich ein Bild nach. Ein gutes gesundes und glückliches Jahr 2016 Euch allen!

Dienstag, 22. Dezember 2015

Zurückgeblickt


Das Bloggerjahr 2015 ist fast vorbei. Wenn Ihr Lust habt, nehme ich Euch mit auf einen kurzen Rückblick. Was gab es bei bimbambuki zu sehen? Kleine Handstickereien wie die Nächtliche Häusersammlung zum Beispiel. Städtebauliche Muster für den Mustermittwoch. Einen Beitrag zu Herzekleids T-Shirt-Bausteinen.

Es entstand eine neue Patchworkdecke, und beim Japan Sew Along auf dem Tanoshii-Blog, der sehr viel Spaß gemacht hat, nähte ich gleich drei Kleider: das dunkelblaue mit den Puffärmeln, das Jeanskleid mit kleinen weißen Herzchen und das Zitronenkleid.


Bei der Frühlingspost von Michaela und Tabea war ich wieder mit großem Vergnügen dabei. Genauso wie bei 12 von 12 - das ist schon das 4. Jahr, in dem ich mitmache, es ist eine Tradition geworden. Für das große Mädchen wurden wieder einige Kleidungstücke genäht.

Genauso für den kleinen Mann, zum Beispiel das heißgeliebte Lucky-Luke-Shirt. Zum ersten Mal war ich bei den Stoffspielereien dabei und habe dafür ein Van-Gogh-Bild nachgestickt. Ebenfalls zum ersten Mal wurde hier etwas nach dem Zakka Style genäht. 

Dann gab es eine etwas längere Blogpause, weil wir von Berlin nach St. Petersburg gezogen sind. Das war eine turbulente und aufregende Zeit... Im frühen Herbst ging es dann weiter. Mit kleineren Patchworksachen zum Beispiel oder dem Winterjacken Sew Along.

Und zuletzt: Meine persönlichen Selbermacher-Lieblingsstücke des Jahres sind diese drei: Das gelbe O, der gestickte Pfau und das zwar kitschige, aber quietschbunte Vogel-und-Blumen-Shirt.

Das war's. Euch möchte ich herzlich für Eure Besuche, Kommentare, E-Mails, Karten und Briefe danken! Für mich persönlich war 2015 ein abenteuerliches Jahr voller Herausforderungen. Den Blog konnte ich einfach einpacken und mitnehmen. Er funktioniert hier genauso so wie in Berlin - er ist ein Stück Zuhause, wo man mich kennt und ich mich verständlich machen kann (was in meinem Alltag hier noch lange nicht immer der Fall ist). Ohne Euch wäre das Bloggen ziemlich langweilig. Ein riesengroßes Dankeschön dafür!

Ich wünsche Euch ein friedliches Fest mit Euren Lieben. Habt eine schöne Zeit und rutscht gut hinüber. Wir lesen uns im Neuen Jahr.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Am Weihnachtsbaume...

... da hängt ne Pflaume, wer hat die Pflaume da hingehängt? Bild vom kleinen Mann, 5 Jahre alt.

Freitag, 18. Dezember 2015

Freitags | Rebus #83

Jeden Freitag suchen wir hier den Namen eines Buchs, eines Films, eines Liedes, eines Orts oder einer Person, versteckt in einem oder mehreren Bildern. Wer gerne rät, ist herzlich dazu eingeladen. Eure Kommentare bleiben verdeckt und werden gegen Abend veröffentlicht. Unter allen richtigen Antworten verlose ich ein virtuelles Bienchen - und wer drei Bienchen gesammelt hat, bekommt von mir eine kleine Überraschung per Post.

Dies ist das letzte Rebus des Jahres 2015 und damit die (vorerst) letzte Chance für die vielen Zweibienchenbesitzerinnen unter Euch, das dritte Bienchen abzustauben und Post von mir zu bekommen! Herzlichen Dank Euch allen fürs Mitmachen. Ihr versüßt mir damit den Freitag, jede Woche aufs Neue. Soll 2016 weiter gerätselt werden? Was meint Ihr, habt Ihr Lust?

Heute wird eine Gegend in Deutschland gesucht - meine Heimat. Ich freue mich, bald wieder dort zu sein.

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Post, endlich!

Nach langem Warten habe ich gestern im Briefkasten zum ersten Mal seit Ewigkeiten Post gefunden! Einen Brief mit sterngelochtem Herbstblatt von Mano (der unzählige Wochen unterwegs gewesen ist), den Kuhkalender von Mme Ulma und die allererste der sehnsüchtig erwarteten Adventspostkatzen, die von Eva. Herzlichen Dank Euch dreien! Schön zu wissen, dass die Post hier doch zu funktionieren scheint. Und manches einfach nur viiiiel Zeit und Geduld braucht.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Stück an Stück

Eigentlich wollte ich nur den Stoffschrank aufräumen. Aber als ich all die hübschen Stoffreste und Kleinstschnipsel und lange gehüteten Müllerin-Prints auf einem Haufen sah, konnte ich nicht anders, als sie nebeneinander auf den Boden zu legen. Nur mal so. Um zu gucken, wie sie zusammen passen. Ein paar Kombinationen gefielen mir ausnehmend gut. Ohne großen Plan habe ich angefangen, immer zwei aneinander zu nähen. Und dann das nächste daran und das nächste daran. Nach einer Weile wurden die Kanten begradigt und größere Stücke zusammengesetzt. Zu diesem Zeitpunkt war ich dem Ganzen längst verfallen. 7.329 Mal das gleiche Muster zu nähen liegt mir nicht sonderlich. Aber so ein intuitives Patchworken mag ich sehr.

Entstanden ist ein 38 cm breiter und ungefähr 2,40 m langer Streifen, wahrscheinlich ein erster Schritt zu einer Tagesdecke für unser Bett (die nicht geplant war). Die Frage ist nur: Wie geht es weiter? Die Stoffresteschüssel ist mehr oder weniger leer. Stoff tauschen? Stoff kaufen? Oder wird die Decke einfarbig, mit nur diesem einen schmalen bunten Streifen?

Dienstag, 15. Dezember 2015

Orangensterne

Zwei orangefarbene Riesensterne. Einer auf dem Ärmel, der andere übergreifend auf dem zuvor zusammengenähten Vorder- und Rückenteil. Shirt Mushroom aus der Ottobre 4/2014 (ohne die Taschen), Größe 122, aus hellblauem Sternchen-Jersey mit Applikationen aus orangenem Bündchenstoff. Und unterschiedlichen Ärmelbündchen, aus Quatsch.

Samstag, 12. Dezember 2015

12 von 12 im Dezember

Es ist Samstag, der 12. Dezember, und wie an fast jedem 12. des Monats gibt es hier wieder 12 Bilder des Tages. Wobei die heute alles andere als aufregend sind. Mir geht es nicht gut, ich habe fürchterliche Halsschmerzen und bleibe deshalb den ganzen Tag zu Hause.

Wie so oft in letzter Zeit ist es grau. Mit der langen Dunkelheit hier in St. Petersburg habe ich nicht so große Probleme - wohl aber mit dem wenigen Licht bei bedecktem Himmel. Wenn die Tage schon so kurz sind, kann man ein bißchen Sonnenschein gut gebrauchen.
Sonnenaufgang am 12.12.: 09:51 Uhr. Sonnenuntergang am 12.12.: 15:52 Uhr. Zum Vergleich:
Sonnenaufgang am 12.06.: 03:36 Uhr. Sonnenuntergang am 12.06.: 22:20 Uhr

Der Mann hat gestern eine merkwürdige Konfitüre gekauft: Aus Wasser, Zucker, Zitronensaft und kleinen Kiefernzapfen. Die Anderen probieren sie, auf knusprigem Weißbrot, und finden sie lecker. Brot ist heute nichts für meine wunde Kehle, also gibt es für mich nur Joghurt.


Nach dem Frühstück verkrümele ich mich aufs Sofa.


Die Kinder malen erst am großen Wohnzimmertisch und spielen dann im Kinderzimmer.


Und wieder im Wohnzimmer.

Außerdem streiten sie sich ständig. Heute ist ein seltsamer Tag, alle sind gereizt und meckern miteinander.


Mittags macht mein Mann Pelmeni für sich und die Kinder. Ich schlurfe in die Küche, um mich kurz dazu zu setzen (und um ein Foto zu machen - irgendwie muss ich die 12 Bilder ja zusammen kriegen), esse aber nicht mit, weil ich keinen Appetit habe. Kranksein ist blöd.


Am Nachmittag gehen der Mann und die Kinder in den Park und holen auf dem Rückweg eine Freundin des Mädchens ab, die heute bei uns schlafen wird. Ich bleibe daheim, trinke Tee, dippe ein paar Kekse ein und schaue "How I met your mother". Dann kommen die Anderen zurück.



Mein Mann hat vor einigen Jahren bei einer Verlosung eine Spielkonsole gewonnen. Nachdem sie lange unter dem Sofa gelegen hat, kommt sie hier, wenn das Wetter schlecht ist, oft zum Einsatz. Die Kinder toben sich beim Schwertkampf, Bowling und Boxen aus.



Dann macht der Mann allen einen Bananen-Orangen-Apfel-Smoothie und kümmert sich auch um die Nudeln mit Bolognesesoße (der Großartige). Nach dem Essen werden wir die drei Kinder ins Bett bringen und uns dann einen ruhigen Abend machen.


Mehr 12 von 12 gibt es wieder bei Caro.

12 von 12 im Dezember 2014