Sonntag, 19. März 2017

Warten auf den Frühling - und eine kleine Pause bis Ende März

Patchworkkissen nähe ich liebend gern. Das letzte Kissen war ein bißchen zu bunt geworden, aber obwohl dieses nicht weniger Farben enthält, gefällt es mir richtig gut. Ich finde, es sieht so fröhlich aus. Passend zu dieser Zeit, in der man auf den Frühling wartet und Sehnsucht nach leuchtenden Farben hat.

Für dieses Kissen habe ich den Stoffrestebeutel ausgekippt, die schönsten Schnipsel ausgesucht, zu vier, fünf oder sechs Zentimeter breiten Streifen geschnitten, mit ein bißchen Weiß gemischt und ohne lange zu überlegen aneinander genäht. Improvisiertes Patchwork sozusagen.

Sind das nicht wunderschöne Stoffe? Viele habe ich durch Tauschaktionen mit anderen Bloggerinnen bekommen. Ihr erkennt vielleicht das eine oder andere Stück... Liebe Grüße - und gerne wieder! Gequiltet wurde das Kissen mit freihändig genähten, absichtlich schiefen Linien.

Zum ersten Mal habe ich ein Baumwoll-Quiltvlies als Zwischenlage verwendet und ich möchte nie wieder etwas anderes! Wieviel Spaß das Nähen damit macht. Wie die Nadel durch die Stofflagen gleitet, leicht wie durch Butter, und wie schön die Nähte aussehen. Zum ersten Mal habe ich das Quilten wirklich genossen.

Mit diesem Post verabschiede ich mich in eine kleine Frühlingspause. Am 31. März geht es hier weiter. Dann habe ich etwas ganz Besonderes für Euch!!! 

Macht es gut und seid herzlich gegrüßt,
Mond

Freitag, 17. März 2017

Freitags | Rebus #128

Jeden Freitag suchen wir hier ein Buch, einen Film, ein Lied, einen Ort, einen Gegenstand, eine Person oder ein Tier, versteckt in einem oder mehreren Bildern. Wer gerne rät, ist herzlich dazu eingeladen. Eure Kommentare bleiben verdeckt und werden gegen Abend veröffentlicht. Unter allen richtigen Antworten verlose ich ein virtuelles Bienchen - und wer drei Bienchen gesammelt hat, bekommt von mir eine kleine Überraschung per Post.

Gesucht wird heute der englische Originaltitel eines liebenswürdigen, ein bißchen melancholischen, mehr aber herzerwärmenden Films mit großartiger Besetzung. 

Mittwoch, 15. März 2017

Babettes Schwarz-Weiß-Quilt

Heute zu Gast bei bimbambuki: meine liebe Freundin Babette aus Berlin, eine der 12 Teilnehmerinnen des Projektes Schwarz-Weißer Überraschungsquilt. Sie erzählt, wie ihr Quilt entstanden ist:

Nach unendlich langer Zeit ist nun mein erster Quilt fertig geworden. Eine spannende Zeit!!! Am Anfang waren da all die Briefe mit diesen wunderschönen Blöcken. Lag einer im Kasten, so wurde er mir von den Kindern regelrecht aus den Händen gerissen. Mit einer riesigen Begeisterung wurden die Blöcke immer wieder neu aneinandergelegt und gefachsimpelt. Nach Absprache mit meiner achtjährigen Tochter gab es dann einen Plan für die Endzusammenstellung.

Das Zusammennähen gestaltete sich als komplikationslos. Ich hatte mich entschieden, einfache schwarze Streifen für die Verbindung der Blöcke zu nutzen. Total spannend fand ich, dass plötzlich die weißen Elemente viel stärker hervor traten. Da ich eine recht dünne Decke wollte, habe ich einfachen schwarzen Fleece als Unterseite genommen.

Der schwierigste Teil stand nun vor mir: Eine Decke in dieser Größe zu quilten war schon eine Herausforderung. Ich stellte mir nicht nur die Frage, ob meine Maschine es schafft, sondern auch, ob ich für diesen Aufwand tatsächlich Geduld haben werde. Aber da es ja ein besonderes Projekt sein sollte, wagte ich es. Die ersten Nähte klappten super und dann wurden sie immer schiefer... also trennte ich ein ganzes Stück wieder auf und ärgerte mich über mich selbst.

Nach einigem Nachdenken entsann ich mich eines vor ewigen Zeiten gekauften Abstandshalters. Prima, nun kam dieser zum Einsatz und alles lief wieder gerade. Natürlich passte nicht die gesamte Decke unter die Maschine. Ich wendete und nähte einfach von der anderen Seite weiter. Eingefasst habe ich sie mit selbstgemachtem Schrägband.

Bei allen Tücken und Hindernissen, vielleicht auch einigen Fehlern und schrägen Nähten ist sie wunderschön geworden. Patchwork und Quilten sind am Ende doch eine verzeihende Kunst. Vielen Dank auch an alle Frauen die einen Teil für diese Kunstwerk mit beigetragen haben.

Herzlichen Dank für Deinen Bericht, Babette! Dein Quilt gefällt mir richtig gut. Ich freu mich schon, ihn irgendwann in echt sehen und anfassen zu können. Viele liebe Grüße aus der Ferne!

Sonntag, 12. März 2017

12 von 12 im März

Heute ist Sonntag, der 12. März, und wie an fast jedem 12. des Monats gibt es hier wieder 12 Bilder des Tages zu sehen. Nr. 1: Morgens im Bett, ausgeschlafen. Einer von zwei Kuschelgästen zu angenehmer Zeit - alles deutlich nach acht Uhr ist großartig.
 
Wir frühstücken und brechen dann zu einem Ausflug nach Kronstadt auf, einer Stadt auf der Insel Kotlin, die über den Petersburger Damm erreicht wird. Die riesigen Dammbauwerke, die St. Petersburg vor Sturmfluten schützen sollen, finde ich sehr beeindruckend.

Eigentlich sollte heute die Sonne scheinen, aber die Ostsee, die Straße, die Laternenmasten verschwinden im Nebel. Teilweise sieht man kaum 100 Meter weit.

In Kronstadt besichtigen wir den Ankerplatz und die mächtige Marine-Kathedrale des Heiligen Nikolaus. Das Äußere und der Innenraum könnten unterschiedlicher nicht sein. Außen schlicht und weiß, innen über und über geschmückt mit Gold, Ikonen und Mosaiken.

Danach gehen wir spazieren. Durch den Schluchtenpark (in dem die Bäume im Wasser stehen), am alten Dock vorbei, durch den Sommergarten. Der Boden ist teilweise noch schneebedeckt und gefroren. 

Die Kinder laufen vor, der Mann folgt, ich trödele hinterher (und knipse).

Nach dem Spaziergang sind wir durchgefroren. Wir essen in einem Kronstädter Souterrain-Restaurant zu Mittag. Für mich gibt es Entenbrust mit Ofenkartoffeln, gebackenen Apfelscheiben und Preiselbeeren, es schmeckt lecker.

Nach dem Mittagessen fahren wir über den Damm zurück an die Nordküste des Finnischen Meerbusens und halten dort nochmal an. Der Nebel hängt immer noch tief über dem Meer.

Es ist kalt, aber wunderschön.

Am Strand und auf dem gefrorenen Meer sind ab und zu Leute unterwegs, teilweise mit Skiern. 

Bevor wir uns auf den Heimweg machen, kaufen wir in einem Supermarkt in der Nähe noch groß ein.

Die Fahrt dauert ungefähr eine halbe Stunde. Um kurz vor fünf sind wir wieder zu Hause in der Stadt. Und tatsächlich - in St. Petersburg scheint die Sonne...



Bonusbild (Nr. 13): Dann gehen wir in die Sauna, essen zu Abend, skypen mit den Großeltern aus Ostwestfalen, und jetzt, wo die Kinder schlafen, werden der Mann und ich uns einen gemütlichen Abend machen. Habt vielen Dank fürs Vorbeischauen! Mehr 12 von 12 gibt es wieder bei Caro.

12 von 12 im März 2016
12 von 12 im März 2015
12 von 12 im März 2014
12 von 12 im März 2013
12 von 12 im März 2012

Freitag, 10. März 2017

Freitags | Rebus #127

Jeden Freitag suchen wir hier ein Buch, einen Film, ein Lied, einen Ort, einen Gegenstand, eine Person oder ein Tier, versteckt in einem oder mehreren Bildern. Wer gerne rät, ist herzlich dazu eingeladen. Eure Kommentare bleiben verdeckt und werden gegen Abend veröffentlicht. Unter allen richtigen Antworten verlose ich ein virtuelles Bienchen - und wer drei Bienchen gesammelt hat, bekommt von mir eine kleine Überraschung per Post.

Heute wird es den ganzen trüben Tag lang regnen. Da träumt man sich gerne an einen anderen Ort. An den, der heute gesucht wird, zum Beispiel...

Mittwoch, 8. März 2017

A Study in Pink Quilt

Ein schneller Quilt zwischendurch, weil das Quilten gerade eine Leidenschaft ist und man, ähem, ja nie genug Decken im Haus haben kann. A Study in Pink genannt - Sherlock-Fans wissen Bescheid. Große Dreiecke aus Resten von dreierlei pinkfarbenem und rotem Baumwollstoff. Die fertige Decke misst ca. 97 x 142 cm.

Weil der Stoff am Ende nicht reichte, musste ich einige Dreiecke zusammenstückeln (unter anderem auch mit Jersey- und Bündchenstoffresten, bis nichts Rotes mehr im Haus war), was mir jetzt besonders gut gefällt. Diese gepatchten Dreiecke habe ich vor dem Weiternähen mit parallel laufenden Linien gequiltet. Ansonsten wurden Top und Rückseite ohne weitere Schicht dazwischen einseitig entlang der Nähte gequiltet.

Was mir nicht so gefällt, ist die Qualität der Stoffe, die teilweise ziemlich dünn sind und sich verziehen. Nach langem Zögern und Zaudern habe ich jetzt zum allerersten Mal einen Stapel Kona-Stoff-Zuschnitte bestellt, von denen ich schon auf vielen Blog gelesen habe. Ich kann es kaum erwarten, dass sie ankommen.

Die Rückseite besteht aus rotem Fleece, und eingefasst ist der Quilt mit schwarz-weißem Lotta-Jansdotter-Stoff. Das Binding habe ich vorderseitig mit der Maschine befestigt, umgeschlagen und auf der Rückseite von Hand angenäht. So mag ich's am liebsten.

Einen schönen Frauentag Euch allen! Der ist hier in Russland arbeitsfrei und wird groß gefeiert. Ich habe vom Mann einen dicken Strauß gelber Tulpen bekommen :-)

Montag, 6. März 2017

Bunte Täschchen

Taschen und Täschchen nähe ich sehr gerne, gern nach selbst gezeichneten Schnitt. Diese hier aus verschiedenen Baumwollstoffen, Jeans und Leinen sind nach dem gleichen Prinzip wie die Mini Clutches genäht, aber größer. Gemeinsam mit ein paar schönen Postkarten aus der Eremitage wurden sie auf die Reise geschickt...


Freitag, 3. März 2017

Freitags | Rebus #126

Jeden Freitag suchen wir hier ein Buch, einen Film, ein Lied, einen Ort, einen Gegenstand, eine Person oder ein Tier, versteckt in einem oder mehreren Bildern. Wer gerne rät, ist herzlich dazu eingeladen. Eure Kommentare bleiben verdeckt und werden gegen Abend veröffentlicht. Unter allen richtigen Antworten verlose ich ein virtuelles Bienchen - und wer drei Bienchen gesammelt hat, bekommt von mir eine kleine Überraschung per Post.

Gesucht wird der deutsche Titel eines Liedes, zu dem wir früher so manches Mal Tango getanzt haben. Das "b-flat" in Berlin. Schallplattenrauschen. Vergangene Zeiten, ein bißchen Wehmut. Ach ja. (Das Lied stammt ursprünglich wohl aus den 30-er Jahren...)

Mittwoch, 1. März 2017

Me Made Mittwoch [Kimono-Jacke mit Sari Bändern]

Me Made Mittwoch mit einem schon vor fünf Jahren genähten dunkelblauen Punkteshirt und einer Kimonojacke (der zweiten nach dieser) nach dem Schnitt Japanese Inspired aus der Ottobre 2/2015. Ganz schlicht aus dunkelblauem Fleece mit Belegen aus dunkelblauem Webstoff. Die einzige Zier sind die ungefähr 70 Jahre alten, schon etwas brüchigen, aber wunderschönen indischen Sari Bänder, die mir Svea letztes Jahr geschenkt hat und die ich von Hand auf die Ärmel genäht habe. Die Jacke ist ein Lieblingsstück: herrlich bequem, federleicht und trotzdem warm. Man merkt kaum, dass man etwas trägt.


Vielen lieben Dank nochmal, Svea. Ich freue mich immer noch über dieses Geschenk.

Lauter Frauen in den unterschiedlichsten selbstgemachten Kleidungsstücken treffen sich heute wieder auf dem Me Made Mittwoch Blog.