Freitag, 31. Mai 2019

Me Made May - ein Rückblick

Mein dritter Me Made May ist vorbei - die von Zoe vom Blog So Zo... What Do You Know? ins Leben gerufene Aktion, bei der es darum geht, einen Momat lang täglich (oder öfter als sonst) Selbstgemachtes zu tragen. Mittlerweile ist mein Schrank so gut gefüllt, dass mir das nicht schwer fällt. Kurz vorher habe ich mir noch einige Basics genäht, die zur vorhandenen Garderobe passen und gut zu kombinieren sind: einen Fake-Jumpsuit aus grauem Chambray, eine schwarze Jacke, eine Tote Bag aus schwarzem Denim und ein Peplum-Shirt aus weißer Viskose, das ich nächsten Mittwoch auf dem Blog zeigen werde.

Wichtiger als das Neunähen ist mir bei dieser Aktion aber, die vorhandenen Kleidungsstücke zu beurteilen. Die Me Made May Challenge hilft mir, meinen eigenen Stil zu finden und Sachen, die nicht passen, auszusortieren. Selbst, wenn ich an ihnen hänge. Schließlich möchte ich keine Unmengen von Klamotten, sondern lieber eine übersichtliche Anzahl möglichst hochwertiger, langlebiger, zeitloser Stücke, in denen ich mich ganz und gar wohlfühle. Mittlerweile gefallen mir fast alle meiner selbstgenähten Kleidungsstücke, und ich trage sie auch gern. Klingt das eingebildet? Soll es nicht, es war ein langer Weg bis hierher...



Das Schönste am Me Made May war wie immer Euer Feedback. Vielen lieben Dank für all die Herzen und netten Kommentare! Sie spornen mich an und machen mir viel Freude. Am meisten Herzchen gab es von Euch für diese Outfits: das Rautenkleid mit der hellgrauen Fleecejacke, das dunkelblaue Jerseykleid (nie auf dem Blog gezeigt) mit der Zakka Style Tasche sowie das Jeanslatzkleid mit dem schwarzen Shirt, der schwarzen Jacke und der gepunkteten Tasche

Mir persönlich gefielen diese Outfits am besten: das schwarze Pünktchentop (aus einem vor 20 Jahren in Frankreich gekauften, sich allmählich auflösenden Kleid entstanden) mit der grauen Chambray-Hose, das Nussknackerkleid (mit mittlerweile gekürzten Ärmeln) mit der schwarzen Denim-Tasche sowie das mittlerweile gekürzte und schwarz gefärbte Balloon-Dress mit der Zakka Style Tasche. Unter Euren Favoriten sind drei Kleider und unter meinen zwei - es scheint, ich sollte im Alltag häufiger Kleider tragen.

Mir persönlich hilft es, mich so aus der Entfernung zu betrachten. Ich finde, dass man einfacher beurteilen kann, ob einem ein Schnitt oder eine Farbe steht, wenn man sich selbst wie eine andere Person sieht. Für meine Fotos brauche ich nicht immer jemanden, der mir hilft. Oft habe ich meine kleine Kamera irgendwo abgelegt und mit einer Fernbedienungs-App geknipst (deswegen das Telefon...) Mittlerweile geht das ziemlich schnell, und es ist mir nicht mehr so arg unangenehm, wenn ich dabei gesehen werde.

Zum Schluss - wie auch in den vergangenen Jahren - ein bißchen Statistik, die mich für zukünftige Nähprojekte interessiert:

An 23 Tagen habe ich eine selbstgenähte Jacke oder einen Mantel getragen,
an 23 Tagen ein selbstgenähtes Oberteil,
an 8 Tagen ein selbstgenähtes Kleid,
an 6 Tagen selbstgenähte Hosen,
an 2 Tagen einen selbstgenähten Jumpsuit,
an 1 Tag selbstgenähte Shorts.

An 20 Tagen habe ich ein selbstgenähtes Kleidungsstück in (überwiegend) Schwarz getragen,
an 17 Tagen in Dunkelblau oder Blau,
an 12 Tagen in Grau,
an 7 Tagen in Weiß,
an 3 Tagen in Gelb
an 4 Tagen in anderen Farben (Türkis, Olivgrün, Graublau, Cremeweiß).

41 der selbstgenähten Kleidungsstück waren unifarben,
5 hatten Punkte oder Tupfen,
4 hatten Streifen,
3 hatten Blumen,
3 hatten Karos,
7 hatten ein sonstiges Muster (Rauten, Dreiecke, Kraniche, Schwalben, Patchwork).

Interessiert Euch, was die Anderen gemacht und getragen haben? Dann stöbert mal auf Instagram durch die Beiträge mit dem Hashtag #memademay2019...

Mittwoch, 29. Mai 2019

Nicht der richtige Zeitpunkt

Die sieben Flying Geese sind zusammengesetzt, die Seitenstreifen mit der Maschine angenäht. Als Nächstes müsste ich einen passenden Rückseitenstoff finden und Top, Batting und Backing zusammenheften. Aber irgendetwas in mir sträubt sich dagegen. Kennt Ihr das, wenn einen ein Projekt "ruft" - oder aber das Gegenteil tut, abweisend und lustlos in der hintersten Ecke rumlungert und einen nicht mit dem A. anguckt (wie der Berliner sagt)? Jetzt ist wohl nicht der richtige Zeitpunkt, damit weiterzumachen. Aber irgendwann kommt dieser Moment, das weiß ich.


Sonntag, 26. Mai 2019

Stoffspielereien: Heimat

"Heimat" heißt das Thema der Stoffspielereien im Mai, Frau Nahtlust sammelt dieses Mal die Beiträge, und ich dachte ernsthaft, dass ich dieses Mal nicht mitmachen würde. Heimat, ein schwieriges Thema. Meine Heimat ist eine kleine Stadt in Ostwestfalen, die ich vor einem Vierteljahrhundert gegen meine Wahlheimat Berlin getauscht habe, aber seit vier Jahren lebe ich im Ausland, und in der Fremde fühlt sich die Heimat sehr weit weg an. Manchmal freue ich mich schon, wenn ich einfach mal meine Muttersprache sprechen kann.

Nichtsdestotrotz fingen die Gedanken an zu kreisen. Bei Heimat denke ich nicht nicht an Grünkohl, Pumpernickel oder Westfälischen Schinken, nicht an irgendwelche Trachten, Muster oder den örtlichen Schützenverein. Ich habe ein Zuhause, das ich gerne besuche. Aber ist das, was Heimat genannt wird, nicht mehr als ein Haus und seine Menschen und das Städtchen drumherum? Ich recherchierte den Begriff und stolperte dabei über einen Artikel über Heimat-Tattoos. So groß kann die Heimatliebe sein!

Es gibt etwas, das ich mit dem Begriff Heimat verbinde, fiel mir irgendwann ein. Wenn man mit dem Zug von Berlin nach Westen fährt, durchquert man die Porta Westfalica, das "Westfälische Tor". Dort fließt die Weser durch einen Durchbruch zwischen Wiehen- und Wesergebirge. Auf der einen Seite liegt die gleichförmige platte Norddeutsche Tiefebene, auf der anderen die hübsche grüne Hügellandschaft Ostwestfalens. Beim Durchqueren der Porta empfinde ich jedes Mal ein schönes Gefühl von Nachhausekommen. Ein Tattoo würde ich mir davon nicht stechen lassen. Aber wie wäre es mit einem temporären Tattoo zum Überstreifen für sentimentale Momente...?

Die monatliche Stoffspielerei ist eine Aktion für textile Experimente. Sie ist offen für alle, die mit Stoff und Fäden etwas Neues probieren möchten. Der Termin soll Ansporn sein, das monatlich vorgegebene Thema soll inspirieren. Jeden letzten Sonntag im Monat werden die Links mit den neuen Werken gesammelt - auch misslungene Versuche sind gern gesehen, zwecks Erfahrungsaustausch.

Freitag, 24. Mai 2019

Krumme Kringel

Das vor fünf Jahren handgenähte Kissen aus 210 Dreiecken begann sich an vielen Stellen aufzulösen. Schweren Herzens habe ich es entsorgt und ein neues genäht. Aus schwarzem Baumwollstoff, den ich mit krummen Kringeln bedruckt habe. Mit Hilfe von aufgebügeltem Freezerpapier und zwei Schichten weißer Stoffmalfarbe, mit einem Pinsel aufgetupft. Macht Spaß und geht schnell...

Eine Sammlung aller bimbambuki-Kissen findet Ihr hier.

Montag, 20. Mai 2019

Vom Pseudonym zum Orthonym

Die russische Quilters' Guilde, deren Mitglied ich bin, gibt jedes Jahr ein Thema vor, zu dem die Mitglieder eingeladen sind, einen Quilt zu nähen. Die Ergebnisse werden einer der folgenden Kategorien zugeordnet: traditionell, modern, zeitgenössisch oder Art-Quilt. 2018 hieß das Thema Treppe, und ich habe dafür meinen 44 Steps Quilt genäht. Dieses Jahr wurde das Thema Spitze/Weben vorgegeben. Der dafür zu nähende Quilt soll 100 cm lang und mindestens 70 cm breit sein. Mein Quilt misst 103 x 103 cm.


Anfang Dezember letzten Jahres habe ich mit meinem Beitrag zu diesem Thema begonnen. Ich hatte einen handgenähten Hexie-Quilt beendet und immer noch (oder schon wieder) Lust auf Hexies. Dieses Mal sind sie kleiner (Kantenlänge 2 cm) und bestehen aus weißen bzw. schwarz-weiß gemusterten Stoffen. Viele davon habe ich durch einen Stofftausch mit anderen Quilterinnen bekommen. Vielen Dank nochmal, Ihr Lieben, das war wunderbar. Vielleicht erkennt Ihr ein paar Eurer Stoffschnipsel wieder?

Mein Plan war, das vorgebene Thema abstrakt umzusetzen. Damit fällt der Quilt wohl in die Kategorie "zeitgenössisch" oder "Art-Quilt". Die gemusterten Hexies bilden ein Spitzenmuster, hinter dem der unifarbene weiße Hintergrund durchschimmert. Am oberen und unteren Rand löst es sich allmählich auf. Früh kam mir die Idee, mit Hell und Dunkel zu spielen und so ein Motiv in das ansonsten ganz gleichmäßige Muster einzubauen. Die überwiegend schwarz gemusterten Hexies formen meine Initialen - CS.

Als ich mit dem Bloggen begonnen habe, ging es hier auf bimbambuki vorwiegend um das Nähen von Kinderkleidung. Ganz selbstverständlich habe ich unter einem Pseudonym gebloggt. Es wäre mir nicht in den Sinn gekommen, meinen wahren Namen zu nennen. Der war für mein "richtiges" Leben vorbehalten, in dem ich Mutter, Frau, Tochter, Schwester, Freundin, Architektin und so weiter war. Manche meiner Freunde oder Bekannten wussten gar nicht, dass ich blogge, und hätten sich auch nicht dafür interessiert.


Erst hier in St. Petersburg, wo ich das Quilten entdeckt habe, zum ersten Mal einen Quilt verkauft habe, zum ersten Mal einen meiner Quilts auf einer Ausstellung zeigen durfte, habe ich begonnen, hinter meinem Pseudonym hervorzulugen. Das Nennen meines wahren Namens bedeutet, dass ich mich zu meinen Werken bekenne. Das Quilten ist zwar nicht mein Beruf, aber es ist das, was ich mache. Ab und zu grusele ich mich noch ein bisschen vor meiner eigenen Courage, aber oft ist da auch ein schönes Gefühl von Freude und Stolz.

Das Pseudonym Mond werde ich nicht aufgeben, es hat mich acht Jahre lang auf meinem kreativen Weg begleitet, ich habe es liebgewonnen, und die Meisten von Euch kennen mich nur so. Aber vielleicht ist dies der richtige Zeitpunkt, um mich hier auf dem Blog auch mit meinem wahren Namen vorzustellen. Also: Hallo liebe Leserinnen und Leser, die Ihr bimbambuki teilweise seit Jahren begleitet, schön, dass Ihr hier lest und kommentiert, schreibt, aufmuntert, inspiriert! Ich heiße Clara...

Гильдия квилтеров задала тему "кружева / ткачества" в этом году и предлагает своим членам шить квилт. Он должен быть длиной 100 см и шириной не менее 70 см. Размер моего квилта: 103 х 103 см и называется “ My Name Quilt“ в переводе: "моё имя квилт". 
Мой план заключался в абстрактной реализации данной темы. Узорчатые гексы образуют кружевной узор, за которым просвечивается простой белый фон. Сверху и снизу он постепенно растворяется. Я хотела поиграть со светлым и тёмным и создать такой мотив в довольно однородной композиции. Мои, в основном в чёрных тонах гексы образуют мои инициалы - CS. 
Когда я начала вести блог, мой блог bimbambuki был в основном о пошиве детской одежды. Конечно, я писала в блоге под псевдонимом. Мне бы не пришло в голову назвать свое настоящее имя. Это было зарезервировано для моей "реальной" жизни, где я была матерью, женой, дочерью, сестрой, подругой, архитектором и так далее. 
Только здесь, в Санкт-Петербурге, где я обнаружила квилтинг, впервые продала квилт, мне разрешили показать квилт на выставке, я стала выделяться под своим псевдонимом. Называя своё настоящее имя означает, что я признаюсь к своим работам, творениям. Квилтинг - это не моя работа, но то, чем я занимаюсь. Время от времени я все еще немного пугаюсь перед собственной смелостью, но часто бывает и приятное чувство радости и гордости. 
И так... мои дорогие читатели, это здорово, что вы читаете и оставляете сердечные комментарии, подбадриваете, вдохновляете здесь! 
Меня зовут Клара...

Mittwoch, 15. Mai 2019

Immer noch ohne Namen

Eine Weile lag er im Schrank, aber jetzt habe ich ihn wieder hervorgeholt, um ihn fertigzustellen: den schwarz-weißen Hexie-Quilt ohne Namen. Ich überlege immer noch, wie er heißen soll.

Die mit dem Zauberstift gezeichneten Markierungen lassen sich mit Wasser entfernen. Das Binding wird schmal und weiß. Wie immer nähe ich es auf der rechten Seite mit der Maschine an.

Von hinten wird es dann von Hand angenäht. Einen Tunnel zum Aufhängen habe ich auch vorgesehen. Dann muss der Quilt nur noch signiert, gewaschen und gespannt werden. Bald mehr dazu...

Sonntag, 12. Mai 2019

12 von 12 im Mai

Es ist Sonntag, der 12. Mai. und deswegen gibt es hier wieder 12 Bilder des Tages. Nr. 1: Nach dem Frühstück, bei einem zweiten Kaffee, plaudern der Mann und ich noch ein bißchen. Die Kinder spielen in ihrem Zimmer.

Dann brechen wir alle vier zu einem Ausflug auf. Wir fahren zum Sevkabel Port, einem ehemaligen Industriehafengelände, wo an diesem Wochenende ein Festival stattfindet.

Wir sind zum ersten Mal dort. Das Sevkabel Port Gelände ist cool, bunt, noch unfertig, es erinnert ein bißchen an bestimmte Ecken in Berlin. In der großen Halle sind viele Stände aufgebaut.

Hier kann man Billard oder andere Spiele ausprobieren...

... sich Glitzer-Tattoos machen lassen...

... und allerlei hübsche Dinge kaufen (zum Beispiel unglaublich viele verschiedene Arten Honig)...

Auf der Rückseite der Halle, zum Wasser hin, gibt es ein breites Sonnendeck. Hier kann man wunderbar sitzen und Streetfood essen.

Dabei guckt man auf das Neva, die hier ins Meer mündet, und die Brücke der Stadtautobahn, die den zentralen Distrikt mit der Wassilievski-Insel verbindet.

Das tägliche Bild für den Me Made May wird gemacht. Apropos: Heute Morgen haben das Mädchen, der Junge und ich festgestellt, dass jeder von uns fünf bimbambuki-Sachen trägt. Keine schlechte Bilanz, oder?

Während wir Anderen auf dem Deck sitzen und den Musikern zuhören, die gerade spielen, zieht der Junge mit der Kamera los und macht Fotos.

Am frühen Nachmittag sind wir wieder zu Hause, und weil das Wetter immer schöner geworden ist, beschließen wir, ein Eis essen zu gehen.

Der Rest des Sonntag verbringen wir wie die meisten Sonntage, unter anderem mit Skypen mit den Familien (heute insbesondere mit Mutter und Schwiegermutter, schließlich ist Muttertag). Dann gibt es Abendbrot, und der Mann liest den Kindern aus "Peter Pan" vor, während ich meine Fotos bearbeite... 

Mehr Bilder gibt es wie immer bei Caro.

12 von 12 im Mai 2018
12 von 12 im Mai 2017

Mittwoch, 8. Mai 2019

Schwarz für alle Gelegenheiten

Nach dem Schnitt Burda 103 (3/2014) habe ich mir nach dem pinkfarbenen Mantel und der bunt gepatchten Jacke eine weitere Jacke genäht. Wieder kurz, aber dieses Mal schlicht in Schwarz.

Der Stoff hat einen hohen Baumwollanteil und ist nicht optimal - er knittert leicht und zieht Fussel an. Weil es hier in St. Petersburg oft kühl und windig ist, habe ich den Stoff mit Baumwollvlies verstärkt.

Die Jacke ist komplett gefüttert. Das glänzende schwarze Futter besteht aus Viskose. Beim Me Made May sieht man, dass ich die Jacke gerade gerne und oft trage...

Montag, 6. Mai 2019

Vier fliegende Gänse

Die sieben großen Dreiecke für meinen Ausflug zum Park Quilt aus lauter bunten kleinen sind fertig, jetzt kommt der nächste Schritt. Die angrenzenden grauen Dreiecke nähe ich von Hand an, und auch das Zusammensetzen der Blöcke erfolgt von Hand. Vier fliegende Gänse sind fertig, fehlen noch drei. Zum Fertigstellen des Tops werde ich aber später die Maschine benutzen.

Beim English Paper Piecing macht es mir besonders Spaß, die Heftfäden zu durchschneiden, die Papiere herauszuholen und alles zu bügeln. Wer mag das noch?

Mittwoch, 1. Mai 2019

Me Made Mittwoch [Hose und Top aus Chambray]

Es ist der 1. Mai - der erste Tag des Me Made May und gleichzeitig Me Made Mittwoch. Was ich heute zeige, sieht vielleicht aus wie ein Jumpsuit (ein Kleidungsstück, das ich gerade sehr mag, wie hier oder hier zu sehen), ist aber in Wirklichkeit ein Fake-Einteiler, der aus zwei Teilen besteht (wie - vom Prinzip gleich, aber doch ganz anders - hier oder hier zu sehen). Irgendjemand meinte mal, 2019 würde das Jahr der Jumpsuits. Na dann...


Das Oberteil ist Earth & Stone aus der Ottobre 2/2019, genäht aus grauem Hanf(?)-Baumwoll-Chambray. Der Schnitt gefällt mir, er ist sommerlich-luftig, der Ausschnitt ist schön, und durch die neutrale Farbe lässt sich das Top auch gut zu andersfarbigen Hosen tragen.


Die Hose habe ich nach dem Schnitt Malaysia aus der Ottobre 2/2019 genäht. Dabei handelt es sich um eine 7/8-Hose mit hohem Bund, die um die Hüfte etwas Luft, aber schmal zulaufende Beine hat. Ich war so dumm, sie nicht zu verlängern, was ich wegen meiner Größe von 1,79 m normalerweise immer tue. Jetzt spannt sie um die Waden und rutscht beim Tragen etwas an den Beinen hoch. So angenehm sich das Oberteil trägt - an den Beinen fühlt sich der Stoff kratzig an. Als erste Maßnahme habe ich die Seitennähte unten ein Stück aufgetrennt und frage mich, wie ich das Problem beheben kann. Schmale Keile einsetzen, damit sie unten weiter wird? Die Hose füttern? Immer mit Leggins drunter tragen? Oder in Shorts umarbeiten? Ich überlege noch.


Übrigens: Wie letztes und vorletztes Jahr mache ich beim Me Made May mit. Wieder habe ich mir vorgenommen, einen Monat lang jeden Tag mindestens ein selbstgemachtes Kleidungsstück zu tragen. Was ich anhabe, werde ich täglich auf Instagram zeigen, und am Ende des Monats gibt es eine Zusammenfassung hier auf dem Blog.