Zum Schluss ging es schnell. Der Acapulco Quilt ist fertig. Die Außentemperatur hier in St. Petersburg beträgt gerade frostige -22°, und wenn ich die Fenster zum Lüften öffne, habe ich jetzt etwas, in dem ich mich gemütlich vergraben kann.
Der Quilt ist im Großen und Ganzen wie mein Entwurf geworden (ich finde es faszinierend, Zeichnung und Ergebnis zu vergleichen - so genau habe ich noch nie einen Quilt geplant und umgesetzt). Er wurde bloß um insgesamt vier Reihen verkürzt und ist jetzt ca. 1,28 x 2,01 m groß.
Er ist ziemlich quietschbunt geworden. Aber da unsere Möbel eher zurückhaltend sind, passt es, wie ich finde. Auch ist er dicker und plüschiger geworden als geplant (flachere Quilts mag ich eigentlich lieber). Aber dafür hält er warm.
Für diejenigen, die es interessiert, zeige ich, wie ich den Quilt zu Ende genäht habe (die vorherigen Arbeitsschritte findet Ihr hier). Die drei Drittel der Decke mussten noch aneinander gefügt werden. Dafür habe ich mit Heftnähten die Linien markiert, auf denen später genäht werden sollte, die jeweiligen Teile aufeinander gesteckt und nochmal geheftet, da sich die dicken Stoffschichten leicht gegeneinander verschieben.
Die Rauten hatte ich vorab schon gequiltet, jetzt wurden noch die Bereiche zwischen den Rauten gefüllt. Dafür habe ich KaZes Vorschlag aufgegriffen. Lieben Dank für die Idee :-)
Da auf der Rückseite ja noch die drei aneinandergesetzten Teile sichtbar waren, habe ich das fertige Top nun auf ein entsprechend großes Stück grünen Fleece gelegt und gesteckt. Top und Unterseite wurden nur an wenigen Stellen miteinander verbunden: umlaufend außenherum und jeweils durch die vorher noch nicht fixierte Mittelnaht der Rauten, die ich von Hand in der jeweiligen Rautenfarbe nachgenäht habe. Das Binding ist schlicht weiß.
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