Dienstag, 12. Mai 2026

12 von 12 im Mai

Es ist Dienstag, der 12. Mai, und wie allermeistens am 12. des Monats gibt es hier heute wieder 12 Bilder des Tages. Grün ist es geworden, auch wenn es heute grau und kühl ist.

Auf dem Weg ins Büro. 
 
Fast zwei Stunden Bausitzung am Vormittag.

Mittags gehe ich raus.
 
In einem Café um die Ecke gibt es sehr leckere Halloumi-Teller.

Um zwei das nächste Meeting.

Danach darf der Bürohund ein bisschen frei herumlaufen. Er sucht jemanden, der mit ihm spielt.

Ich fahre direkt von der Arbeit zu einer Augenarztpraxis, wo ich mich mit meinen 15-jährigen Sohn treffe, der dort heute am späten Nachmittag einen Termin hat. Wir klingeln. Es macht niemand auf. Ich wundere mich, rufe an, erreiche niemanden - und erfahre später, dass wir am falschen Ort waren. Mist.
 
Es fängt dann an zu regnen. Wir laufen nach Hause.

Ich benutze zum ersten Mal meinen neuen Regenschirm. Auf dem Gehweg liegen Kastanienblüten. 
 
Abends gehe ich zum Yoga.
 
Als ich wieder nach Hause komme, hat der Mann Abendessen gemacht. Das war mein Tag. Einen schönen Abend Euch!

Mehr Bilder gibt es wie immer bei Caro

Sonntag, 12. April 2026

12 von 12 im April

Es ist Sonntag, der 12. April, der letzte Tag der Osterferien, und deswegen gibt es hier auf dem Blog wieder 12 Bilder des Tages. Gestern sind wir von einem einwöchigem Trip nach Ostwestfalen, Aachen und Lüttich zurückgekommen, deswegen muss heute saubergemacht und Wäsche gewaschen werden.

Als wir fertig sind, klingelt es an der Tür. Heute bin ich mit zwei Nähfreundinnen aus Graz und Berlin verabredet - Gabi [Textilportal] und Constanze [Texte und Textilien]. Ich freu mich, sie wiederzusehen.

Wir unterhalten uns, während ich Pasta mit Tomatensoße koche und die Beiden einen Salat machen. Dann essen wir gemeinsam mit meinem Mann und den Kindern zu Mittag.
 
Danach gehen Constanze, Gabi und ich nach draußen. Es ist Frühling. Überall blüht und sprießt es.

Unser Spaziergang führt uns zuerst zu meinem Lieblings-Eisladen in Schöneberg, Viktoria Eis am Viktoria-Luise-Platz. Eine Kugel kostet hier 2,50 €, ist aber so groß wie anderswo zwei oder drei.

Wir laufen ohne festes Ziel durch die Straßen.
 
Am Winterfeldtplatz ist heute nichts los. Samstags gibt es hier einen Wochendmarkt. Gabi erklärt uns, dass sie leere Plätze mag. 
 

Die Läden haben zu, aber man kann trotzdem einiges entdecken. Wie dieses einzeln ausgestellte Brot, umringt von Ähren.
 
Ledertaschen, handbemalte Keramik, Meerjungmänner auf Einhorn-Schwimmringen mit Regenbogenmähne, Bastelutensilien, Zaunfiguren, ein Marsupilami-Mural ... es gibt viel zu sehen. 

Durch Zufall bemerkt Gabi, dass ein Laden, an dem wir vorbeikommen, einer alten Bekannten von ihr gehört.

Zu fotografieren gibt es auf unserem Spaziergang viel. Irgendwann suchen wir uns ein nettes Café und verbringen dort noch ein Stündchen oder so mit anregenden Gesprächen. Dann trennen sich unsere Wege. Ich laufe nach Hause.

Abends skypen wir mit den Großeltern in Ostwestfalen. Der Junge hilft seinem Opa, ein technisches Problem auf dem Tablet zu lösen. Danach essen wir zu Abend und gucken ein, zwei Folgen "Abbot Elementary". Wie war Euer Tag?
 
Mehr 12 von 12 gibt es wieder bei Caro. Danke, dass du nach so langer Zeit immer noch unsere Beiträge sammelst!

 

Donnerstag, 12. März 2026

12 von 12 im März

Es ist Donnerstag, der 12. März. Hier kommen meine 12 Bilder des Tages. Nr. 1: Zeit für meine Tochter, Abschied zu nehmen. Heute reist die Austauschschülerin aus Mallorca ab, die eine Woche bei uns gelebt hat. Es war sehr nett mit ihr.
 
Ich fahre mit der U-Bahn zur Arbeit. Im Büro ist es plötzlich sehr grün geworden. Gestern haben wir viele neue Pflanzen-Untermieter bekommen. 

Stellenweise mehr Dschungel als Architekturbüro. Mir gefällt es.

Mein Arbeitstag ist heute schön abwechslungsreich. Unter Anderem zeichne ich ein Konzept für ein Einfamilienhaus, schreibe ein Protokoll und nehme an einer Besprechung mit unseren Web-Designern teil. Mittags mache ich mir mitgebrachte Reste warm: Halloumi mit Ofengemüse und Knoblauchquark.

Unsere Sekretärin hängt in der Küche Zettel an Schranktüren. Um das tägliche Chaos in den Griff zu bekommen, werden wir in "Küchenpaare" eingeteilt, die abends aufräumen sollen. 
 
Nebenan findet man übrigens solche Zitate an den Wänden.

Bald ist der Arbeitstag um. Mittlerweile ist es hell, wenn ich aus dem Büro komme. Der Winter ist vorbei.
 
Der Bus kommt, als ich gerade unten an der Straße bin, und ich springe hinein.

So bin ich schnell zu Hause.

Ich rufe den Jungen an und frage, ob er schnell mit mir einkaufen geht. Wir treffen uns auf der Straße und gehen zum nahe gelegenen Supermarkt. 

Eigentlich wäre ich heute mit dem Abendessen dran gewesen, aber der Junge bietet an, zu kochen. Ich bearbeite meine Fotos, während er mit der Bolognese beginnt. Dabei hören wir die letzten Monologe der Late Night Talker Stephen Colbert, Jimmy Kimmel und Seth Meyers. Das Mädchen bringt eine Freundin zur U-Bahn, der Mann kommt von einem Spaziergang zurück, allmählich wird es dunkel, der Himmel ist schön. 
 
Der Junge hat lecker gekocht! 
 

Donnerstag, 12. Februar 2026

12 von 12 im Februar

Es ist Donnerstag, der 12. Februar. Morgens wird mit dem Jungen diskutiert, ob er zur Schule gehen kann - er hat sich gestern zwei Zehen verstaucht und kann nur humpeln. Heute bleibt er noch daheim.
 
Ich mache mich auf den Weg zur Arbeit, aber mit einem Umweg. Berlin ist nebelig grau.

Der Schnee und das Eis sind weg geschmolzen und auf den Gehwegen häuft sich der Splitt. Das war ein langer, kalter, ungemütlicher Winter.
 
Die Packstation hat ein Paket für mich, auf das ich schon ein paar Tage gewartet habe. 

Im Büro arbeite ich weiter an einem Konzept. Vormittags kommt auf einmal kurz die Sonne heraus. Die Arbeit macht mir Spaß, und die Zeit vergeht im Nu.

Mittags laufe ich zum Bäcker und hole mir einen Vollkornbagel mit Lachs und Frischkäse. Nebenan sieht es schon frühlingshaft aus.
 
Zum Essen komme ich aber vorerst nicht. Wir treffen uns alle im Besprechungsraum und bekommen von einer Kollegin die Aufgabenstellung und Bedingungen eines Wettbewerbs erklärt, an dem wir teilnehmen wollen.

Meinen Mittagsimbiss gibt es deswegen erst am Nachmittag.

Als ich Feierabend habe und aus dem Büro komme, regnet es. 
 
Zu Hause beginne ich damit, meine Fotos zu bearbeiten. Der Junge kommt zu mir ins Arbeitszimmer, und wir hören gemeinsam den gestrigen Monolog von Jimmy Kimmel. Im Hintergrund: mein "Bonjour Tristesse" Projekt. In dem Paket, das ich heute Morgen abgeholt habe, war der Stoff für die Rückseite - es kann also bald weitergehen.

Dann ist es Zeit, mich umzuziehen. Um 18:30 habe ich Yoga. Zum Glück ist es nicht weit. Die Stunde ist anstrengend aber wunderbar, wie immer.
 
Der Mann macht heute das Abendessen. Das Mädchen hatte sich Pasta gewünscht, und die gibt es auch, mit Tomatensoße und Salat. Ich schreibe schnell diesen Post zu Ende, und dann gucken wir ein, zwei Folgen "Kim's Convenience". Wie war Euer Tag? 
 
Mehr 12 von 12 gibt es wieder bei Caro.
 
12 von 12 im Februar 2025

Montag, 12. Januar 2026

12 von 12 im Januar

Es ist Montag, der 12. Januar 2026. Hier kommen meine 12 von 12. 
 
Die Berliner U-Bahn ist gefühlt doppelt so voll wie sonst.
 
Ich bin ein paar Minuten früher dran und hole mir auf dem Weg ins Büro einen Salat fürs Mittagessen.
 
Heute ist der Bürohund wieder da.
 
Und Kollege E. schneidet einen großen Teller Obst.

Ansonsten passiert nicht viel Fotogenes. Eine Bürobesprechung, Telefonate, Emails, der besagte Salat und Bananenmilch zum Mittagessen, ein Teams Meeting, ein Kaffee und zwischendurch immer wieder Hilfestellung für den Schülerpraktikanten, den ich gerade betreue. 
 
Bald wird es auch schon wieder dunkel. Ich mache mich auf den Heimweg, muss aber noch etwas erledigen. Es ist ein bisschen Neuschnee gefallen. Die Baustelle unten an der Hauptstraße steht seit Wochen still.

Mit einem Bus fahre ich nach Steglitz und gebe dort in einem Outdoor-Geschäft eine Wollfleecejacke zurück, die ich am Wochenende gekauft habe, die aber nicht richtig passt. Vielleicht sollte ich mir eine nähen.
 
Auf den Stufen zum Bahnhof ist es glatt. Meine U-Bahn fährt nicht normal, deswegen muss ich einen Bus nehmen und zweimal umsteigen. Die Stadt ist voll und schmutzig, die Menschen wirken schroff, draußen ist es kalt und drinnen neonbeleuchtet - gerade reicht mir alles.
 

Wie schön es dann ist, nach Hause zu kommen. Der Mann und der Junge waren einkaufen und haben mir einen Strauß gelbe Tulpen und ein bisschen Schokolade mitgebracht (Das Kochbuch im Hintergrund ist "Knife Drop" von Nick Digiovanni).

Das Mädchen ist mit dem Essen machen dran und schon eifrig dabei.
 
Wir essen alle zusammen und erzählen von unserem Tag. Es schmeckt sehr lecker, vor allem der Rosenkohl aus dem Ofen. Ich bin dankbar für diese wunderbare Familie. 
 
Mehr 12 von 12 findet Ihr bei Caro. Danke, dass du seit so vielen Jahren unsere Beiträge sammelst!