Seit langem mal wieder etwas Selbstgenähtes an der Frau. Dies ist ein Kleid nach dem Schnitt Labyrinth aus der Ottobre 5/2022. Der Stoff ist ein petrolblauer Rippjersey aus Baumwolle. Weil er als Schlauch kam, habe ich das Rockteil verändert - nicht ausgestellt und mit seitlichen Falten genäht, wie der Schnitt vorsieht, sondern als Schlauch belassen und nur an der Ansatznaht mit Seitennähten enger gemacht. Taschen mussten auch sein. Weitere Veränderungen sind ein hinzugefügtes Halsbündchen, weil der Ausschnitt immer weiter wurde, Gummibänder in den Ärmelabschlüssen aus dem gleichen Grund und ein Gummiband in der Taille, um mehr Form ins Kleid zu bekommen. Der Rocksaum ist nicht umgenäht, sondern einfach geschnitten.
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Donnerstag, 3. November 2022
Montag, 7. Juni 2021
Doppelter Aufwand, doppelt so viele Kleider
Mein Lieblingszitat aus dem Film "Contact" mit Jodie Foster lautet: "Why build one when you can have two at twice the price?" Von der teilweise zerschlissenen Lieblings-Bettwäsche aus dunkelblauem Baumwollstoff mit unregelmäßigen weißen Punkten, aus der ich mein Maxikleid genäht habe, war noch reichlich übrig. Warum also nicht noch ein zweites Flatterkleid nähen?
Ich nahm den vorhandenen Schnitt (ursprünglich Rabbit Jump aus der Ottobre 5/2018) und änderte ihn ein weiteres Mal. Das neue Kleid hat keine Knopfleiste im Vorderteil, sondern einen V-Ausschnitt, und wird einfach über den Kopf gezogen. Die Stufen des Rockteils habe ich um jeweils 7 cm gekürzt. Die üppige Länge des Maxi-Kleids finde ich wunderbar - aber wadenlang ist etwas praktikabler.
Habt Ihr einen weiteren Unterschied gefunden? Bei diesem Kleid liegt die linke Seite des Stoffes außen, so dass es nicht dunkelblau, sondern hellblau aussieht. Damit habe ich meine Familie verwirrt, die anfangs glaubte, ich hätte mein Maxikleid verkehrt herum angezogen oder zum Wenden genäht. Heute werden es 32 Grad. Perfektes Wetter für dieses Kleid...
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Donnerstag, 27. Mai 2021
Midi, nicht Maxi
Vor dem Maxi war das Midi. Dies ist das erste Kleid, das ich nach dem Schnitt Rabbit Jump aus der Ottobre 5/2018 genäht habe. Eigentlich ist das ein Schnitt für ein Hemdblusenkleid mit langen Ärmeln,
Knopfleiste und Kragen, aber Ärmel und Kragen habe ich weggelassen. Von dem leichten Baumwollbastist von Atelier Brunette hatte ich nur anderthalb Yard (ca. 1,37 m) gekauft, weswegen das Rockteil etwas kurz zu wurde - bei der Weite fühlte es sich komisch an, dass es knapp über dem Knie endete. Im Nachhinein habe ich einen Streifen weißen Baumwollstoff, im schrägen Fadenverlauf zugeschnitten, angesetzt. Jetzt gefällt mir die Länge.
Voll und ganz zufrieden bin ich aber (noch) nicht mit dem Kleid. Die Schultern müssten einen halben Zentimeter kürzer sein, die mit Baumwoll-Schrägband versäuberten Armausschnitte fühlen sich etwas steif an, die seitlichen Eingriffstaschen sitzen ca. 10 cm zu hoch. Alles Kleinigkeiten - aber mein Anspruch an selbstgenähte Kleidungsstücke ist mittlerweile, dass ich mich darin hundertprozentig wohl fühlen will. Wenn etwas stört und man es ändern kann, sollte man es tun, oder? Ich hol dann mal den Nahttrenner...
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Samstag, 22. Mai 2021
Von der Bettwäsche zum Kleid
Bei einem virtuellen Nähkränzchen letzten Mittwoch hatte ich den anderen Näherinnen ein Kleid gezeigt, das ich nach dem Schnitt Rabbit Jump aus der Ottobre 5/2018 genäht habe (und hier auch demnächst vorstellen werde). Rabbit Jump ist ein Schnitt für ein Hemdblusenkleid mit langen Ärmeln, Knopfleiste, Kragen und angesetztem angekräuselten Rockteil. Ich hatte die Ärmel und den Kragen weggelassen, um daraus ein luftiges Sommerkleid zu machen. Aber ich haderte mit der etwas zu kurzen Länge. Während wir noch darüber sprachen, fiel mir auf einmal die teilweise zerschlissene Lieblings-Bettwäsche ein, die ich schweren Herzens aussortiert hatte. Könnte man daraus nicht ein ähnliches Kleid machen, aber in Maxi-Länge?
Das Vorder- und Rückenteil hatte ich schon nach meinen Maßen angepasst. Ein Schnittteil für eine seitliche - geräumige! - Eingriffstasche hatte ich auch schon gezeichnet, denn ich möchte nie wieder ein Kleid ohne Taschen nähen. Jetzt fehlte noch das Rockteil. Es besteht aus drei Rechtecken, die jeweils ungefähr 1,5 Mal breiter sind als das Teil, an das sie unten angesetzt werden. Das erste ist 70 cm breit, das zweite 105 cm und das dritte beachtliche 158 cm. Wenn schon, denn schon, nicht wahr? Der Vorteil bei Bettwäsche ist ja, dass man reichlich Stoff zur Verfügung hat.
Für die Knopfleiste am Oberteil habe ich Druckknöpfe verwendet.
Das Kräuseln mit Hilfe von Einhaltenähten dauerte, wie Ihr Euch denken könnt.
Den Saum (der ja über drei Meter lang ist) habe ich mit selbstgemachtem Schrägband versäubert, was recht zügig ging und gar nicht so mühsam war. Jetzt ist das Kleid fertig und wird mit großem Vergnügen getragen. Heute ist es bedeckt und schwül, es sollen 32 Grad werden. Dafür ist es perfekt. Ich walle so durch unser Haus und denke schon über ein nächstes Maxikleid nach...
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Freitag, 7. Mai 2021
Zwei auf einen Streich
Es ist Me Made May, und es macht mir Spaß, mich auf das Nähen von Kleidung zu konzentrieren. Diese zwei Kleider sind neu entstanden, beide nach dem Schnitt Lozenge aus der Ottobre 5/2018. Dabei handelt es sich um ein Kleid mit Wickel-Effekt im Oberteil. Ich habe die Schnittteile nach meinen Maßen abgeändert und entsprechend meiner Größe verlängert. Hinzugefügt habe ich einen Tunnel mit Gummizug im Taillenbereich. Beide Kleider tragen sich sehr gemütlich.
Das erste ist aus Sommersweat mit einer Art Leo-Print.
Das zweite ist aus grauem Sweat. Secret Pajamas, sage ich nur...
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Mittwoch, 7. April 2021
Me Made Mittwoch [Streifenkleid]
Zum Me Made Mittwoch im April zeige ich ein einfaches gestreiftes Kleid aus einem ziemlich ungeeigneten Material. Es ist ein Baumwoll-Polyester-Spandex-Mix, luftig-leicht mit der Tendenz auszuleiern, empfindlich durch die lockere Webstruktur, mit der man wunderbar hängen bleiben und Fäden ziehen kann, und auch noch durchscheinend, so dass man auf jeden Fall ein Unterkleid tragen muss. Aber die Streifen sind schön, und das ist ja auch was.
Der Schnitt ist Rosy Dreams aus der Ottobre 5/2018, wie schon bei diesem dunkelblauem Sweatkleid. Ein simpler Schnitt zum Einfach-Überwerfen. Dieses Mal habe ich das Kleid ein wenig verlängert. Die 3/4-Ärmel bekamen ein weißes Bündchen als Abschluss. Für den im Schnitt vorgesehenen Streifen am Saum hat der Bündchenstoff nicht mehr gereicht. Vielleicht ändere ich das noch, denn der mit der Maschine genähte Saum wellt sich etwas.
Mehr selbstgemachte Kleidung aller Art gibt es heute wieder auf dem Me Made Mittwoch Blog zu sehen.
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Donnerstag, 11. März 2021
Ein bisschen Frühling
Als sich heute Morgen der Frühnebel verzogen hatte, kam die Sonne heraus, und auf einmal fühlt sich alles nach Frühling an. Ich nutze die Gelegenheit, um mein neues Hemdkleid zu tragen. Der Schnitt, Paintbrush Imprint, ist das Titelmodell der Ottobre 2/2019. Ich wollte ihn schon lange nähen und werde das sicher auch noch einmal tun. Das Kleid trägt sich sehr schön und ist bequem. Als Stoff habe ich die Rückseite eines dünnen dunkelblauen Tencels mit Denim-Optik genommen. Er knittert leicht, aber das stört mich nicht. Statt einer Brusttasche habe ich zwei aufgenäht, und wie immer habe ich die seitlichen Eingrifftaschen vergrößert. Das Aufwendigste am ganzen Kleid waren die Knöpfe. Weil ich mich nicht an Knopflöcher getraut habe, musste ich von Hand Druckknöpfe annähen. 13 auf der Knopfleiste plus 4 auf den Manschetten - mal zwei.
Aus der genannten Ottobre-Zeitschrift habe ich übrigens schon einige Schnitte genäht: ein Blusenshirt (Batik Look), drei kurzärmelige Oberteile (Earth & Stone I, II, III) und ein Kleid (Sounds of Nature). Irgendwann möchte ich mal alle Schnitte einer Ausgabe nähen, das wäre doch eine Herausforderung. Es ist nie so, dass alle Schnitte für mich auf den ersten Blick anziehend wirken, aber mit ein paar Anpassungen und dem richtigen Stoff kann man aus allem etwas Schönes machen. Oder?
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Samstag, 17. Oktober 2020
Mit Heißhunger
Den Stapel Stoffe konnte ich unmöglich lange unangetastet lassen - als mein Nähzimmer fertig war, wurden die Maschinen an den Transformator gehängt (120V/60H zu 230V/50H) und ich habe mich - mit Heißhunger - ans Nähen gemacht. Das erste neue Stück ist ein schlichtes Kleid nach dem Schnitt Rosy Dreams aus der Ottobre 5/2018. Das Material ist ein schwerer dunkelblauer French Terry Knit aus Baumwolle, der wunderbar wärmt. Statt der etwas seltsamen Ballonärmel habe ich normale Raglanärmel genäht, etwas verschmälert und ein paar Zentimeter verlängert, damit sie auch richtig gemütlich sind. Eigentlich verlangt der Schnitt nach Bünden aus Bündchenware am Halsausschnitt, am Saum und an den Ärmeln. Weil ich nur noch wenig davon in einer passenden Farbe hatte, habe ich nur den Halsausschnitt daraus genäht, die Ärmelbündchen aus dem Hauptstoff zugeschnitten und den Saumstreifen weggelassen. In diesem Kleid wird man mich diesen Herbst sehr häufig sehen - es trägt sich einfach schrecklich gemütlich...
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Mittwoch, 22. Januar 2020
Zwischen Kobalt, Lapislazuli und Frühlingshimmel
Dieses Blau leuchtet. Es macht gute Laune. Es erinnert mich an ein wunderhübsches Kleid, das ich vor fünf Jahren für meine Tochter genäht habe. Aber welches Blau ist es? Kobalt, Lapislazuli oder doch Himmelblau? Keine Ahnung. Der Sweatshirtstoff trägt sich auf jeden Fall sehr angenehm, und damit fällt das Kleid in die Kategorie "Secret Pajamas". Der Schnitt ist, zum wiederholten Mal, das Balloon Puff Sleeve Raglan Dress von Tamanegi-kobo.
Mittwoch, 4. Dezember 2019
Me Made Mittwoch [Graues Kleid]
Auf der Suche nach einem neuen Kleiderschnitt mit mindestens mittellangen Ärmeln bin ich auf "Sound of Nature" aus der Ottobre 2/2019 gestoßen. Der Schnitt hat eigentlich lange, weite Ärmel, die unten gerafft werden. Außerdem wird das Vorderteil oberhalb des Taillenstreifens mit vielen kleinen Knöpfen geschlossen. Diese beiden Details waren mir aber zu verspielt und romantisch.
Mein oberes Vorderteil ist deshalb im Bruch zugeschnitten. Insgesamt ist das Oberteil ein bißchen kurz geraten, obwohl ich es schon um zwei Zentimeter verlängert habe. Im Rücken hat das Kleid einen nahtverdeckten Reißverschluss. Die Ärmel sind bei mir schmal und gehen bis knapp unter die Ellenbogen. Hinzugefügt habe ich geräumige seitliche Nahttaschen - Kleidungsstücke ohne Taschen sind für mich ein Ärgernis. Das Material ist ein leicht dehnbarer grauer Mischstoff, den ich im Sommer auf einer netten Stoffkauftour mit Mechthild in Gütersloh erstanden habe. Ein Futter gibt es nicht, so dass ich ein Unterkleid drunter ziehen muss.
Mein Fazit: Ich als Grau-Fan mag so ein Graue-Maus-Kleid. Es ist dezent, unkompliziert, passt bei vielen Gelegenheiten und trägt sich ganz angenehm.
Mein oberes Vorderteil ist deshalb im Bruch zugeschnitten. Insgesamt ist das Oberteil ein bißchen kurz geraten, obwohl ich es schon um zwei Zentimeter verlängert habe. Im Rücken hat das Kleid einen nahtverdeckten Reißverschluss. Die Ärmel sind bei mir schmal und gehen bis knapp unter die Ellenbogen. Hinzugefügt habe ich geräumige seitliche Nahttaschen - Kleidungsstücke ohne Taschen sind für mich ein Ärgernis. Das Material ist ein leicht dehnbarer grauer Mischstoff, den ich im Sommer auf einer netten Stoffkauftour mit Mechthild in Gütersloh erstanden habe. Ein Futter gibt es nicht, so dass ich ein Unterkleid drunter ziehen muss.
Mein Fazit: Ich als Grau-Fan mag so ein Graue-Maus-Kleid. Es ist dezent, unkompliziert, passt bei vielen Gelegenheiten und trägt sich ganz angenehm.
Viel schöne selbstgemachte Kleidung sieht man heute wieder auf dem Me Made Mittwoch Blog.
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Donnerstag, 27. Juni 2019
Orange und Kornblumenblau
Vor ein paar Tagen war es noch sommerlich und ich konnte mein gerade fertig gewordenes Kleid tragen. Der Schnitt ist Fable Print aus der Ottobre 2/2015. Welche Änderungen ich bei so einem Kleid vornehmen muss, weiß ich mittlerweile schon: zwei verschiedene Größen kombinieren, Schulter ändern, Oberteil verlängern, Hohlkreuzanpassung, Rock verlängern. Statt Kellerfalten habe ich die Rockteile eingekräuselt. Außerdem habe ich geräumige Nahttaschen vorgesehen - nie wieder ein Kleid ohne Taschen!
Das Nähen war etwas aufwendiger, weil die Vorder- und Rückenteile Wiener
Nähte haben und das Kleid komplett gefüttert ist, aber nicht
kompliziert. Nichtsdestotrotz ist mir ein Arbeitsschritt unglaublich schwer
gefallen und hat mich regelrecht verzweifeln lassen. Wie manche von Euch auf Instagram mitbekommen haben, hatte ich
- zu früh - die Schulternähte geschlossen und war deswegen völlig überfordert, wie ich das Oberteil wenden könnte. Irgendwann war aber auch das geschafft. Das Kleid kommt auf jeden Fall mit in den Koffer. Hier ist es gerade kühl und regnerisch, aber im Urlaub werde ich es hoffentlich tragen können.
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Mittwoch, 6. Februar 2019
Me Made Mittwoch [Rautenkleid]
Endlich mal wieder Me Made Mittwoch, und bin dabei. Dies ist ein Kleid aus einem Stoff, den ich letzten Sommer in netter Begleitung bei Marc Aurel gekauft habe. Erinnerst du dich, Mechthild? Eigentlich sind die Farben nicht optimal für mich, aber das Material gefiel mir einfach. Der gewebte Stoff ist dick und weich und hat einen schönen natürlichen Griff.
Ursprünglich war der Plan gewesen, aus dem Stoff eine Kimonojacke wie diese zu nähen. Dann aber gefiel mir die Idee, daraus ein Kleid zu machen. Als Schnitt habe ich Pieced aus der Ottobre 2/2016 genommen, nach dem ich schon mal ein Viskosekleid genäht habe. Der Schnitt ist sehr einfach: Es gibt keinen Verschluss, Vorderteil und Rückenteil haben überschnittene Ärmel, die Teilungsnähte habe ich weggelassen.
Zusätzlich zu den vorhandenen Brustabnähern habe ich am hinteren Ausschnitt zwei kurze Abnäher vorgesehen. Sonst steht der Ausschnitt bei mir unschön ab. Zusätzlich habe ich im Rücken zwei Abnäher genäht, da die Ansicht von hinten zu unförmig war. Eigentlich hätte ich nach der Anprobe den Saum anpassen müssen (mein Oberkörper ist offensichtlich immer nach hinten geneigt, so dass viele Kleider hinten länger aussehen als vorne) aber dann wäre das umlaufende Muster verloren gegangen - ich sage nur: pattern matching!
Den Halsausschnitt habe ich mit einem Beleg gearbeitet. Von außen sieht er ordentlich aus, von innen nicht. Das nächste Mal würde ich ihn, wie bei den Ärmelsäumen, umschlagen und von Hand annähen. Von diesem kleinen Makel abgesehen gefällt mir das Kleid sehr. Es hat geräumige Nahttaschen. Mit einer offenen Strickjacke darüber ist es ein prima Winterkleid. Und der nicht so gewöhnliche Stoff trägt sich sehr angenehm.
Selbstgemachte Kleidung aller Art kann man heute wieder auf dem Me Made Mittwoch Blog sehen.
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Sonntag, 27. Januar 2019
Stoffspielereien: Ich war einmal...
.
"Ich war einmal..." lautet das Thema der Stoffspielereien im Januar. Für dieses Latzkleid wurden alte, teilweise zerrissene Jeans recycelt - eine Hose meines Mannes, eine meines Sohnes und eine halbe von mir, wenn ich mich recht entsinne. Der Schnitt ist wieder Monstera Deliciosa aus der Ottobre 1/2017. Schon während ich mein erstes Kleid nach diesem Schnitt nähte, hatte ich die Idee, mir so ein Patchworkkleid zu machen. Als "Hauskleid" oder "Näh-Kittel", praktisch, gemütlich, robust.
Auf der Rückseite habe ich zwei große Hosentaschen wiederverwendet; auf dem Latz eine kleine. Zusätzlich hat das Kleid die im Schnitt vorgesehenen Eingrifftaschen. Die Knöpfe sind selbstbezogen.
Ute von Textile Werke, die diesen Monat die Stoffspielereien sammelt, hat übrigens auch alte Jeans recycelt. Schaut mal vorbei...
Dienstag, 15. Januar 2019
Ein Latzkleid (und Schnee und ziemlich lange Eiszapfen)
Also ein Latzkleid. Aus schwarzem Breitcord. Als Schnitt hat Monstera Deliciosa aus der Ottobre 1/2017 gedient. Das ist eigentlich ein Kinderschnitt (meine Tochter hat auch so ein Kleid), aber ich habe einfach die 170 gewählt und nochmal um eine Größe vergrößert. Dazu trage ich ein selbstgenähtes dunkelgraues Shirt und einen Fleece-Loop. Die hellgraue Wollstrickjacke ist gekauft.
Das Nähen des Kleides hat einige Tage gedauert. Der Schnitt besteht immerhin aus 11 Teilen, die teilweise verstärkt oder geheftet werden müssen. Eigentlich sollen klassische Knopflöcher ins Oberteil gearbeitet werden, aber ich habe nach wie vor Respekt vor dem Knopflochnähen. Stattdessen habe ich Klettverschlüsse angebracht und die Knöpfe (selbstbezogen mit schwarz-weißem Pünktchenstoff) nur aufgenäht.
Das Nähen hat Spaß gemacht, noch mehr Spaß macht aber das Tragen. Ich wusste gar nicht, wie schrecklich gemütlich so ein Latzkleid ist. Nichts drückt, nichts engt ein. Ein Shirt und Leggings drunter, und man ist angezogen. Durch die gedeckte Farbe passen alle möglichen Oberteile dazu. Ein zweites Kleid nach diesem Schnitt ist schon in Arbeit...
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Mittwoch, 31. Januar 2018
Me Made Mittwoch [Leo-Kleid]
Me Made Mittwoch in einem Kleid mit Leo-Print. Eigentlich bin ich für Tiermuster nicht unbedingt zu haben, aber dieses gefällt mir. Vermutlich liegt es am dunkelblauen Hintergrund, der es etwas dezenter macht.
Der Schnitt heißt Pieced stammt aus der Ottobre 2/2016, die - meiner Meinung nach - gleich mehrere
interessante Schnitte enthält. Eigentlich ist er für
Leinen gedacht, nicht für dünne Viskose. Deswegen habe ich den Halsausschnittbeleg mit Vlieseline verstärkt. Außerdem habe ich, was
eigentlich nicht vorgesehen ist, innenseitig etwas über der Taille einen umlaufenden Streifen aufgenäht und ein
Gummiband eingezogen.
Mehr selbstgemachte Outfits findet man heute wieder neuerdings immer am ersten Mittwoch des Monats auf dem Me Made Mittwoch Blog.
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Mittwoch, 18. Oktober 2017
Me Made Mittwoch [Dunkelblaues Viskosekleid]
Mindestens einmal im Jahr gehen meine Tochter und ich ins Ballett. Letztes Jahr war es Schwanensee, dieses Jahr Dornröschen, beide Male im schönen Mikhailovsky Theater. Den Nussknacker haben wir mit der ganzen Familie gesehen - dafür hatte ich mir extra ein neues Kleid genäht. Ein neues Kleid wollte ich auch dieses Mal tragen. Ganz schlicht, genäht nach dem Schnitt Jona von Schnittchen (wie schon dieses und dieses Kleid), aus etwas zu leichter und sehr knittriger dunkelblauer Viskose.
Das Telefon ist übrigens wegen der praktischen Fernbedienungs-App auf den Bildern, nicht weil ich ununterbrochen texte... :-)
Mehr Frauen in selbstgemachter Kleidung gibt es heute wieder auf dem Me Made Mittwoch Blog zu sehen.
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Mittwoch, 22. Februar 2017
Me Made Mittwoch [graues Sweatkleid]
Me Made Mittwoch (heute ganz grau in grau) mit einem langärmeligen Kleid nach dem Schnitt Mod Print aus der Ottobre 5/2015 aus weichem hellgrauem Sweat. Dazu eine gekaufte hellgraue Strickjacke, ein gekaufter dunkelgrauer Schal und eine selbstgenähte Tasche nach eigenem Schnitt aus festem Baumwollstoff in (na, welcher Farbe? Genau) grau mit dicken blaugrauen und gelben Punkten.
Einen ziemlichen Blaustich haben die Bilder, was an meiner Kamera liegt (eigentlich ist es eiskalt und schneeweiß und es scheint sogar die Sonne). Mehr selbstgemachte Kleidung aller Art kann man heute wieder auf dem Me Made Mittwoch Blog sehen.
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Mittwoch, 23. November 2016
Me Made Mittwoch [Nussknackerkleid]
Me Made Mittwoch mit dem Kleid, dass ich, ohne die Strickjacke, neulich zum Ballett "Nussknacker" im St. Petersburger Mariinsky-Theater getragen habe. Manche von Euch haben es vielleicht schon in meinen 12 von 12 im November gesehen. Wie Wiebke habe ich bei diesem Outfit zuerst die Stiefel gehabt (in meinem Fall schwarze kniehohe mit flachem Absatz) und dann nach etwas Passendem zum Anziehen gesucht. Meine üblicherweise knieumspielenden Kleider und Röcke sehen dazu nämlich nicht gut aus.
Fündig wurde ich in der Ottobre 5/2015. "Paisley Print" ist ein für mich ungewohnter Schnitt - weit und fast gerade geschnitten. Es gibt kleine Schulterabnäher auf der Rückseite, Brustabnäher und eine leicht geformte rückwärtige Mittelnaht, das war's. Das Thema "Sack" ist also auch hier auf dem Blog angekommen. Auf den Fotos sieht es so aus, als sei das Kleid vorne kürzer als hinten - aber das liegt hoffentlich entweder an der tiefen Kameraposition oder daran, dass ich dazu neige, beim Stehen nach hinten zu kippen.
Gemütlich ist das Kleid jedenfalls (auch wenn ich mich an die eher unförmige Silhouette noch gewöhnen muss), und mit der gekauften langen Strickjacke darüber trage ich es auch gern zu Hause. Der Stoff ist der wunderschöne weiche Double Gauze Birds Eye von Nano Iro. Wie im Schnitt vorgesehen, ist das Kleid bis auf die Ärmel gefüttert. Weil ich groß bin, habe ich es im Oberkörperbereich und unten um jeweils 2 cm verlängert. Die zwei wirklichen Änderungen, die ich an dem Schnitt vorgenommen habe, betreffen die Ärmel und die fehlenden Taschen. Die kurz über den Ellenbogen endende Ärmellänge gefiel mir nicht - und ein Kleid ohne Taschen finde ich äußerst unpraktisch...
Frauen in den unterschiedlichsten selbstgemachten Kleidungsstücken treffen sich heute wieder auf dem Me Made Mittwoch Blog.
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Mittwoch, 29. Juni 2016
Me Made Mittwoch [Jerseykleid mit Riesenblumen]
In letzter Zeit habe ich mit Zeit und Genuss für mich selbst genäht - und daher ist jetzt auch das Projekt Nr. 7 meiner Projekt Lieblingsstücke Liste fertig. Die Inspiration dafür war dieses Kleid, ein Vintagekleid aus den 1940ern. Daran gefiel mir die schlichte Form (auch wenn ich es etwas zu hochgeschlossen finde), vor allem aber die riesigen, lässig über den dunkelblauen Stoff verteilten Blumen.
In meinem ersten Post hatte ich geschrieben, dass ich aus so einem großgemusterten Stoff ein Wickelkleid nähen wollte, aber ich habe mich anders entschieden. Die Wickelung hätte die Blumen geknautscht und verdeckt. Es musste ein schlichterer Schnitt her, auf dem das Muster besser zur Geltung kommt. Ich habe daher den japanischen Kleiderschnitt verwendet, den ich schon hier, hier und hier vorgestellt habe.
Der Stoff ist ein schwerer, gut fallender Jersey. Anders als bei den bisherigen Kleidern gibt es bei diesem einen schmalen Taillenstreifen mit Tunnel auf der Innenseite für ein schmales Gummiband. Das Kleid kommt ohne Reißverschluss aus und sollte trotzdem in der Taille anliegen. Der Halsausschnitt wird einfach umgeschlagen und abgesteppt. In den Seitennähten habe ich wieder Nahttaschen eingefügt.
Die Blumen sind anders als bei dem Inspirationskleid. Grafischer und zackiger. Ein bißchen erinnern sie mich an Weihnachtssterne, was nicht geplant war. Ich hätte vorher noch mehr skizzieren sollen, um eine schöne Form zu finden - aber ich wollte unbedingt loslegen. Nach meinem Frühlingspost-Impro-Druck konnte ich es kaum abwarten, endlich mal mit einem richtigem Sieb drucken.
Aus Freezer Papier habe ich zwei Schablonen angefertigt. Auf die zugeschnittenen Stoffstücke wurden zuerst die breiten Umrisse aufgedruckt und später, als alles gut getrocknet war, darüber die schmalen. Dafür habe ich weiße Deka Permanent Stoffmalfarbe verwendet. Es fasziniert mich nach wie vor, dass man das Sieb nach dem Druck aufheben und an anderer Stelle wieder auflegen kann, ohne dass etwas verwischt.
Das Blüteninnere habe ich mit brauner Stoffmalfarbe und einem Stempel gedruckt, den ich schon für den Schwarze-Punkte-Rock verwendet habe. Was meint Ihr: Schreit das Kleid "Selbstbedruckt!" oder ist es nicht sofort zu bemerken? Ich hoffe doch, letzteres. Beim nächsten Mal probiere ich ein feineres, kleinteiligeres Muster aus...
Frauen in den unterschiedlichsten selbstgemachten Kleidungsstücken treffen sich heute wieder auf dem Me Made Mittwoch Blog.
In meinem ersten Post hatte ich geschrieben, dass ich aus so einem großgemusterten Stoff ein Wickelkleid nähen wollte, aber ich habe mich anders entschieden. Die Wickelung hätte die Blumen geknautscht und verdeckt. Es musste ein schlichterer Schnitt her, auf dem das Muster besser zur Geltung kommt. Ich habe daher den japanischen Kleiderschnitt verwendet, den ich schon hier, hier und hier vorgestellt habe.
Der Stoff ist ein schwerer, gut fallender Jersey. Anders als bei den bisherigen Kleidern gibt es bei diesem einen schmalen Taillenstreifen mit Tunnel auf der Innenseite für ein schmales Gummiband. Das Kleid kommt ohne Reißverschluss aus und sollte trotzdem in der Taille anliegen. Der Halsausschnitt wird einfach umgeschlagen und abgesteppt. In den Seitennähten habe ich wieder Nahttaschen eingefügt.
Die Blumen sind anders als bei dem Inspirationskleid. Grafischer und zackiger. Ein bißchen erinnern sie mich an Weihnachtssterne, was nicht geplant war. Ich hätte vorher noch mehr skizzieren sollen, um eine schöne Form zu finden - aber ich wollte unbedingt loslegen. Nach meinem Frühlingspost-Impro-Druck konnte ich es kaum abwarten, endlich mal mit einem richtigem Sieb drucken.
Aus Freezer Papier habe ich zwei Schablonen angefertigt. Auf die zugeschnittenen Stoffstücke wurden zuerst die breiten Umrisse aufgedruckt und später, als alles gut getrocknet war, darüber die schmalen. Dafür habe ich weiße Deka Permanent Stoffmalfarbe verwendet. Es fasziniert mich nach wie vor, dass man das Sieb nach dem Druck aufheben und an anderer Stelle wieder auflegen kann, ohne dass etwas verwischt.
Das Blüteninnere habe ich mit brauner Stoffmalfarbe und einem Stempel gedruckt, den ich schon für den Schwarze-Punkte-Rock verwendet habe. Was meint Ihr: Schreit das Kleid "Selbstbedruckt!" oder ist es nicht sofort zu bemerken? Ich hoffe doch, letzteres. Beim nächsten Mal probiere ich ein feineres, kleinteiligeres Muster aus...
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