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Mittwoch, 4. Oktober 2023

Me Made Mittwoch [Denimshorts und Fleece-Pullover]


Seit Ewigkeiten bin ich mal wieder beim Me Made Mittwoch dabei. Bei kühleren Temperaturen ist dieser letztes Jahr entstandene Pullover aus hellgrauem Fleece mein Lieblingsstück. Grundlage dafür war der Schnitt Monday Basic aus der Ottobre 5/2013, nach dem hier schon mehrere Pullover entstanden sind. Die Ärmel sind so verlängert, dass sie mir übers Handgelenk reichen, wie ich es mag. Die kleine Umhängetasche ist aus einer ehemaligen Jacke entstanden, die ich viel zu selten getragen habe. Den Rautenstoff mag ich sehr, und so kommt er öfter mal ans Tageslicht.


Dazu zeige ich neu entstandene Shorts aus dunkelblauen Denim. Mit einer Strumpfhose darunter tragen sie sich bei herbstlichem Wetter ganz angenehm. Der Schnitt ist Summer Safari aus der Ottobre 2/2017, allerdings mit einigen Anpassungen (u. a. Bund erhöht und Beine unten verschmälert). Der Bund ist nicht mit Einlage verstärkt. Hinten habe ich ein breites Gummiband eingezogen und vorne wird er mit zwei kleinen Knöpfen geschlossen. So drückt die Hose nicht so auf den Bauch. Nach dem selben Schnitt habe ich im Frühjahr schon bunte Patchwork-Shorts genäht. 

Mehr selbstgemachte Kleidung  gibt es heute wieder auf dem Me Made Mittwoch Blog, schaut mal vorbei!

Mittwoch, 6. Oktober 2021

Me Made Mittwoch [Getupfte Viskose-Bluse]

Nach einem halben Jahr bin ich endlich mal wieder beim Me Made Mittwoch dabei. Das erste Bild ist vorletztes Wochenende in NYC im Central Park entstanden. Das Blusenshirt ist nach dem Schnitt Batik Look aus der Ottobre 2/2019 genäht (hier habe ich schon mal ein Oberteil nach diesem Schnitt gezeigt). Das Material ist eine schön fallende und angenehm zu tragende hellblaue Viskose mit dunklen Tupfen.
 
Anders als im Schnitt vorgesehen, habe ich die Ärmel bis knapp unter die Ellenbogen gekürzt, unten eingehalten und mit einem schmalen Bündchen versehen. Außerdem habe ich auch im Saum ein Gummiband eingezogen, das das Blusenshirt unten etwas zusammenzieht. Das Ergebnis gefällt mir sehr gut. Es trägt sich so bequem wie ein T-Shirt, sieht aber weniger casual aus.

Die schmale Hose nach dem Schnitt Pencil Shape habe ich vor dreieinhalb Jahren genäht und mittlerweile zweimal nachgefärbt. Die Tasche aus schwarzem Denim ist zweieinhalb Jahre alt. Auch sie wird gern und häufig getragen. Mehr selbstgenähte Kleidung gibt es heute wieder auf dem Me Made Mittwoch Blog zu sehen.

Mittwoch, 7. April 2021

Me Made Mittwoch [Streifenkleid]

Zum Me Made Mittwoch im April zeige ich ein einfaches gestreiftes Kleid aus einem ziemlich ungeeigneten Material. Es ist ein Baumwoll-Polyester-Spandex-Mix, luftig-leicht mit der Tendenz auszuleiern, empfindlich durch die lockere Webstruktur, mit der man wunderbar hängen bleiben und Fäden ziehen kann, und auch noch durchscheinend, so dass man auf jeden Fall ein Unterkleid tragen muss. Aber die Streifen sind schön, und das ist ja auch was.

Der Schnitt ist Rosy Dreams aus der Ottobre 5/2018, wie schon bei diesem dunkelblauem Sweatkleid. Ein simpler Schnitt zum Einfach-Überwerfen. Dieses Mal habe ich das Kleid ein wenig verlängert. Die 3/4-Ärmel bekamen ein weißes Bündchen als Abschluss. Für den im Schnitt vorgesehenen Streifen am Saum hat der Bündchenstoff nicht mehr gereicht. Vielleicht ändere ich das noch, denn der mit der Maschine genähte Saum wellt sich etwas.
 
Mehr selbstgemachte Kleidung aller Art gibt es heute wieder auf dem Me Made Mittwoch Blog zu sehen.

Mittwoch, 3. März 2021

Me Made Mittwoch [Blusenshirt mit Biesen]

Es mag freundlich aussehen, aber es war windig und bitter kalt, als ich die Fotos gemacht habe (-1 Grad, gefühlt -8). Aber immerhin trage ich nicht mehr ausschließlich Fleecepullover. Dieses Blusenshirt habe ich schon vor ein paar Wochen genäht. Der Schnitt, Batik Look, stammt aus der Ottobre 2/2019. Bisher habe ich ihn nicht beachtet, dabei ist er einfach zu nähen und vielseitig zu tragen.

Den Stoff, eine weiße, leicht transparente Baumwolle mit schmalen Biesen, habe ich in einem Stoffgeschäft in Manhattan gekauft. Er fühlt sich sehr natürlich und angenehm an. Momentan trage ich die Bluse mit einem weißem T-Shirt darunter zu einer Hose und einer Jacke, aber im Sommer ist sie sicher schön luftig auf nackter Haut zu Shorts oder einem kurzen Rock.
 

In die Ärmelabschlüsse und in einen Tunnel am Halsausschnitt sind Gummibänder eingezogen. Das war das Aufwendigste an diesem ansonsten simplen Kleidungsstück. Die graue Denimhose, Pencil Shape aus der Ottobre 5/2015, habe ich vor ziemlich genau einem Jahr genäht. Die schwarze Fleecejacke, Scarab aus der Ottobre 5/2018, ist noch nicht so alt.

Alle, die gerne Kleidung nähen, treffen sich heute wieder auf dem Me Made Mittwoch Blog, schaut mal vorbei!

Dienstag, 16. Juni 2020

Gequiltete Kimonojacke

Meine gequiltete Kimonojacke ist fertig. Hier und hier hatte ich von dem Projekt erzählt. Das Handquilten hat einige Zeit in Anspruch genommen, was mich aber nicht gestört hat. Handarbeiten kann so entspannend sein. Einzig das allmähliche Verblassen der mit Blei- und Buntstift aufgemalten Linien war unangenehm.

Wie schon gesagt - das Farbspektrum ist ganz anders als meine sonstigen Farben, aber die Jacke gefällt mir gut. Sie ist ganz leicht und bequem. Und die Taschen sind toll. Ich kann mir gut vorstellen, bald noch mal ein ähnliches Projekt anzufangen. Vielleicht ganz in Schwarz? Oder aus blauem Denim? Mal sehen...

Edit: Eine Nahaufnahme der Taschen für Siebensachen. Die aufgesetzten Taschen mit schräger Oberkante sieht man erst auf den zweiten Blick. Ich habe sie erst gequiltet und dann aufgenäht. Auf dem Foto sieht man auch das Futter der Jacke, eine schöne vergissmeinnichtblaue Viskose(?), in Begleitung von Mechthild in Gütersloh gekauft. Die schlammbraunen Dreiecke stammen übrigens aus zwei alten Hosen meines Mannes - die Jacke ist also zur Hälfte ein Recyclingprojekt.

Mittwoch, 4. März 2020

Me Made Mittwoch [Marimekko-Bluse und graue Jeans]

Me Made Mittwoch mit neuer Hose und neuem Blusenshirt. Der Schnitt der Hose ist, zum dritten Mal nach dieser und dieser, Pencil Shape aus der Ottobre 5/2015. Wieder habe ich die Hosenbeine und die Bundhöhe verlängert und hinten aufgesetzte Po-Taschen hinzugefügt. Material ist die linke, hellere Seite eines anthrazitgrauen Denims mit leichtem Stretchanteil. Die Hose trägt sich bequem und lässt sich gut kombinieren.

Das Blusenshirt ist nach dem - offenbar leider nicht mehr kostenlos herunterladbaren - Schnitt Balloon / Puff Sleeve Raglan Dress von Tamanegi-kobo genäht, nach dem hier schon mehrere Kleider entstanden sind. Dieses Mal habe ich ihn auf Blusenlänge gekürzt. Der Stoff stammt von Marimekko in Helsinki. Er besteht, glaube ich, aus Viskose und ist dünn und leicht knitternd, was hoffentlich durch das Blumenmuster nicht so auffällt. 

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Mittwoch, 4. Dezember 2019

Me Made Mittwoch [Graues Kleid]

Auf der Suche nach einem neuen Kleiderschnitt mit mindestens mittellangen Ärmeln bin ich auf "Sound of Nature" aus der Ottobre 2/2019 gestoßen. Der Schnitt hat eigentlich lange, weite Ärmel, die unten gerafft werden. Außerdem wird das Vorderteil oberhalb des Taillenstreifens mit vielen kleinen Knöpfen geschlossen. Diese beiden Details waren mir aber zu verspielt und romantisch.

Mein oberes Vorderteil ist deshalb im Bruch zugeschnitten. Insgesamt ist das Oberteil ein bißchen kurz geraten, obwohl ich es schon um zwei Zentimeter verlängert habe. Im Rücken hat das Kleid einen nahtverdeckten Reißverschluss. Die Ärmel sind bei mir schmal und gehen bis knapp unter die Ellenbogen. Hinzugefügt habe ich geräumige seitliche Nahttaschen - Kleidungsstücke ohne Taschen sind für mich ein Ärgernis. Das Material ist ein leicht dehnbarer grauer Mischstoff, den ich im Sommer auf einer netten Stoffkauftour mit Mechthild in Gütersloh erstanden habe. Ein Futter gibt es nicht, so dass ich ein Unterkleid drunter ziehen muss.

Mein Fazit: Ich als Grau-Fan mag so ein Graue-Maus-Kleid. Es ist dezent, unkompliziert, passt bei vielen Gelegenheiten und trägt sich ganz angenehm.

Viel schöne selbstgemachte Kleidung sieht man heute wieder auf dem Me Made Mittwoch Blog.

Mittwoch, 5. Juni 2019

Me Made Mittwoch: Weißes Peplum-Top

Es ist der erste Mittwoch im Monat, und das bedeutet: Es ist wieder Me Made Mittwoch. Ich zeige heute ein sommerliches Kurzarm-Oberteil aus weißer Viskose. Dafür habe ich den Schnitt Earth & Stone aus der Ottobre 2/2019 verwendet, nach dem ich mir schon ein Oberteil aus grauem Hanf-Baumwoll-Chambray genäht habe. Dieses Mal habe ich den Originalausschnitt verändert und stattdessen einen hohen ovalen Ausschnitt, mit Belegen versehen, genäht.

Das Oberteil ist nur bis zur Taille zugeschnitten. Unten habe ich ein Schößchen aus zwei rechteckigen Reststücken des Stoffs angenäht. Dieses ist nicht eingekräuselt, sondern von Hand in Falten gelegt. Das war etwas mehr Arbeit, aber ich hatte Sorge, den zarten Stoff durch Kräuselfäden zu beschädigen. Perfekt wäre das Oberteil geworden, wenn ich mich dazu aufgerafft hätte, das Overlockgarn zu wechseln, und Weiß statt Hellgrau benutzt hätte - aber ich gebe zu, dazu war ich zu faul. Außerdem sieht man es nicht so. Oder?

Was Andere an selbstgemachter Kleidung tragen, seht Ihr auf dem Me Made Mittwoch Blog.


Mittwoch, 1. Mai 2019

Me Made Mittwoch [Hose und Top aus Chambray]

Es ist der 1. Mai - der erste Tag des Me Made May und gleichzeitig Me Made Mittwoch. Was ich heute zeige, sieht vielleicht aus wie ein Jumpsuit (ein Kleidungsstück, das ich gerade sehr mag, wie hier oder hier zu sehen), ist aber in Wirklichkeit ein Fake-Einteiler, der aus zwei Teilen besteht (wie - vom Prinzip gleich, aber doch ganz anders - hier oder hier zu sehen). Irgendjemand meinte mal, 2019 würde das Jahr der Jumpsuits. Na dann...


Das Oberteil ist Earth & Stone aus der Ottobre 2/2019, genäht aus grauem Hanf(?)-Baumwoll-Chambray. Der Schnitt gefällt mir, er ist sommerlich-luftig, der Ausschnitt ist schön, und durch die neutrale Farbe lässt sich das Top auch gut zu andersfarbigen Hosen tragen.


Die Hose habe ich nach dem Schnitt Malaysia aus der Ottobre 2/2019 genäht. Dabei handelt es sich um eine 7/8-Hose mit hohem Bund, die um die Hüfte etwas Luft, aber schmal zulaufende Beine hat. Ich war so dumm, sie nicht zu verlängern, was ich wegen meiner Größe von 1,79 m normalerweise immer tue. Jetzt spannt sie um die Waden und rutscht beim Tragen etwas an den Beinen hoch. So angenehm sich das Oberteil trägt - an den Beinen fühlt sich der Stoff kratzig an. Als erste Maßnahme habe ich die Seitennähte unten ein Stück aufgetrennt und frage mich, wie ich das Problem beheben kann. Schmale Keile einsetzen, damit sie unten weiter wird? Die Hose füttern? Immer mit Leggins drunter tragen? Oder in Shorts umarbeiten? Ich überlege noch.


Übrigens: Wie letztes und vorletztes Jahr mache ich beim Me Made May mit. Wieder habe ich mir vorgenommen, einen Monat lang jeden Tag mindestens ein selbstgemachtes Kleidungsstück zu tragen. Was ich anhabe, werde ich täglich auf Instagram zeigen, und am Ende des Monats gibt es eine Zusammenfassung hier auf dem Blog.

Montag, 4. März 2019

Me Made Mittwoch [Dunkelblauer Jumpsuit]

Me Made Mittwoch mit einem Jumpsuit - und dieses Mal ist es ein echter. Und ein Experiment - ein Hybrid aus mehreren Schnitten - noch dazu. Zuerst hatte ich überlegt, den kurzen ärmellosen Jumpsuit-Schnitt Wrap Effekt aus der Ottobre 2/2016 als Grundlage zu nehmen, die Beine zu verlängern und Ärmel hinzuzufügen. Da mein Stoff (ein dunkelblauer Baumwollwebstoff mit Elasthan-Anteil) aber ziemlich fest ist und nicht gut fällt, habe ich mich aber gegen das gefältete Oberteil entschieden. Jetzt stammt das Oberteil bis zur Taille vom Hemdkleid-Schnitt Casual Friday aus der Ottobre 2/2017. Statt der Knopfleiste habe ich einen nahtverdeckten Reißverschluss vorwendet, die Brusttaschen und der Kragen fehlen und die Schulterpasse ist so verkürzt, dass sie vorne in einer normalen Schulternaht endet.

Das Unterteil des Jumpsuits stammt vom eben genannten Schnitt Wrap Effekt. Ich habe sie aber auf eine lange Hosenlänge verlängert (das hätte man auch einfacher haben können, ich weiß...). Außerdem habe ich die vorderen Eingrifftaschen vergrößert und aufgesetzte Potaschen hinzugefügt. Als ich das weite, unten eingekräuselte Oberteil bei der ersten Anprobe an das Hosenteil steckte, verstand ich zum ersten Mal das Dilemma bei einem Jumpsuit aus Webstoff: wenn er im Stehen gut aussieht, zwickt es im Sitzen im Schritt, und wenn das Sitzen komfortabel ist, bedeutet das im Stehen zuviel Stoff zwischen den Beinen. Ich habe mich für den etwas tief hängenden Schritt entschieden - sitzen können ging vor. Oberteil und Hose wurden daher mit einem zusätzlichen Taillenstreifen verbunden.

Auf diesem Foto sieht man, dass der Stoff eigentlich zu fest ist - ein leichterer mit schönem Fall wäre besser gewesen. Aber die Farbe gefiel mir so gut. Der nahtverdeckte Reißverschluss geht ungefähr bis zur Unterkante der Falten. Beim An- und Ausziehen muss ich mich etwas hineinzwängen. Die zuerst halblangen Ärmel habe ich zum Schluss gekürzt, weil es mir so besser gefiel. Alle Makel dieses Kleidungsstücks werden notiert. Vielleicht nähe ich ja irgendwann noch einen - gemütlich ist er schon, wenn man darin beim Arbeiten auf dem Boden sitzt...

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Mittwoch, 5. September 2018

Me Made Mittwoch [Luftige Kimonojacke]

Es ist Me Made Mittwoch, und ich bin nach langer Zeit mal wieder dabei. Dies ist meine vierte Kimonojacke nach der Jacke aus olivgrünem gemustertem Kreppstoff, der dunkelblauen Fleecejacke mit Saribändern und der leuchtend blauen mit goldenen Punkten. Wie man sieht, mag ich Kimonojacken. Die bequeme Form, die halblangen Ärmel. Diese ist nach dem Schnitt Scarab aus der Ottobre 5/2018 genäht.

Der Stoff ist eine hauchdünne und sehr flattrige Viskose, auf einem Restetisch in einem Stoffgeschäft in Sarzana (Italien) gefunden. Meine neunjährige Tochter hatte sie entdeckt und wollte unbedingt, dass ich ihr daraus eine Kimonojacke mache. Wir haben uns darauf geeinigt, dass ich eine Jacke in meiner Größe nähe, die sie dann ebenfalls anziehen kann. Sie ist 1,52 m groß, das geht also schon ganz gut.

Die linke Stoffseite gefiel uns beiden besser als die rechte und wurde als Außenseite verwendet. Anstelle von angeschnittenen Belegen habe ich mit separaten Belegen gearbeitet. Sie bestehen aus relativ dünnem schwarzem Baumwollstoff, der der ansonsten in alle Richtungen fließenden Jacke ein bißchen Form gibt. Das Nähen war keine Freude. Mehr als einmal musste ich an Pretty Woman und ihren Schnecken-Ausruf denken...

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Mittwoch, 21. März 2018

Me Made Mittwoch [Bleistifthose und graues Pünktchen-Shirt]

Neu und bequem: Eine Bleistifthose nach dem Schnitt Pencil Shape aus der Ottobre 5/2015. Weil ich fast 1,80 bin, habe ich die Schnittteile um 7,5 cm verlängert. Der Bundstreifen wurde 1,5 cm höher zugeschnitten. Außerdem habe ich aufgesetzte Po-Taschen hinzugefügt. Die Hose besteht aus einem nicht sehr festen Jeansstoff mit Elastananteil. Steppnähte gibt es keine, da es sich nicht um einen Jeanshosenschnitt handelt. Bis auf den Hosenreißverschluss war der Schnitt einfach und gut zu nähen (was ist bloß mit dem Reißverschluss? Ich habe beim Nähen immer einen Knoten im Kopf. Oder ist die Ottobre-Anleitung so schlecht?)

Alt und bequem: Das weiche hellgraue Pünktchenshirt aus dem Jahr 2012. Anfangs sah es so aus, dann habe ich die vorderen Falten wieder aufgetrennt. Lange wurde es als Nachthemd getragen, dann habe ich den mittlerweile gerissen Halsausschnitt neu umgeschlagen, ein Gummi eingezogen und den Saum gekürzt, und jetzt trage ich es wieder als Oberteil. Ein absolutes Lieblingsstück.


Mittwoch, 7. Februar 2018

Me Made Mittwoch [Biesen-Shirt]

Me Made Mittwoch mit einem Shirt nach dem Schnitt Accordion (02/2014) aus blauer Viskose mit Kranichmuster. Vor drei Jahren hatte ich mich schon mal an dem Schnitt versucht, aber das Ergebnis sah, weil nicht genug Stoff vorhanden war, ganz anders aus als die Vorlage. 

Auch dieses Mal habe ich ein paar Änderungen vorgenommen:. Die Ärmel sind länger (eigentlich hätte ich gerne 3/4-Ärmel gehabt), die Biesen enden nicht ein Stück unterhalb des Halsausschnitts (der steht schon bei dem Modell in der Zeitschrift so seltsam ab) und den Halsausschnitt habe ich mit Hilfe eines schmalen Bundstreifens (nennt man das so...?) etwas verkleinert.

Hier sieht man die Biesen des Vorderteils (passend zum Thema der letzten Stoffspielerei).

Das Schöne an dem Schnitt ist, dass das Rückenteil nicht nur eine geformte Mittelnaht hat, sondern auch noch mit zwei Abnähern auf Figur gebracht werden kann. Darauf habe ich dieses Mal verzichtet. Dafür habe ich mir Zeit genommen, die Schulterabnäher und den Bund so anzupassen, dass der Ausschnitt hinten schön anliegt.

Mehr selbstgemachte Outfits findet man immer am ersten Mittwoch des Monats auf dem Me Made Mittwoch Blog.

Mittwoch, 31. Januar 2018

Me Made Mittwoch [Leo-Kleid]


Me Made Mittwoch in einem Kleid mit Leo-Print. Eigentlich bin ich für Tiermuster nicht unbedingt zu haben, aber dieses gefällt mir. Vermutlich liegt es am dunkelblauen Hintergrund, der es etwas dezenter macht. 

Der Schnitt heißt Pieced stammt aus der Ottobre 2/2016, die - meiner Meinung nach - gleich mehrere interessante Schnitte enthält. Eigentlich ist er für Leinen gedacht, nicht für dünne Viskose. Deswegen habe ich den Halsausschnittbeleg mit Vlieseline verstärkt. Außerdem habe ich, was eigentlich nicht vorgesehen ist, innenseitig etwas über der Taille einen umlaufenden Streifen aufgenäht und ein Gummiband eingezogen.

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Mittwoch, 18. Oktober 2017

Me Made Mittwoch [Dunkelblaues Viskosekleid]

Mindestens einmal im Jahr gehen meine Tochter und ich ins Ballett. Letztes Jahr war es Schwanensee, dieses Jahr Dornröschen, beide Male im schönen Mikhailovsky Theater. Den Nussknacker haben wir mit der ganzen Familie gesehen - dafür hatte ich mir extra ein neues Kleid genäht. Ein neues Kleid wollte ich auch dieses Mal tragen. Ganz schlicht, genäht nach dem Schnitt Jona von Schnittchen (wie schon dieses und dieses Kleid), aus etwas zu leichter und sehr knittriger dunkelblauer Viskose.

Das Telefon ist übrigens wegen der praktischen Fernbedienungs-App auf den Bildern, nicht weil ich ununterbrochen texte... :-)

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Mittwoch, 27. September 2017

Me Made Mittwoch [Marimekko-inspirierte Jacke]

Sie ist fertig, die vom Marimekko Kipale Circle Dress inspirierte Jacke. Wie hier geschrieben, hatte ich mich vor einiger Zeit in dieses Kleid verguckt und überlegt, ob ich mir ein ähnliches Kleidungsstück selber nähen könnte. All die verschiedenfarbigen Baumwollstoffe, die ich gefunden hatte, waren eher fest als weich fallend, deshalb habe ich mich für eine Jacke entschieden. Als Schnitt habe ich - wie bei meinem pinkfarbenen Mantel - Burda 03/2014-103 genommen, dieses Mal in gekürzter Version.

Mein Patchwork entspricht nicht 1:1 dem Marimekko-Vorbild, sondern erinnert nur daran. Eine genaue Kopie wollte ich nicht. Nach ein paar Skizzen stand fest, wie es aussehen sollte.

Die vorderen Teile des Burdaschnitts habe ich mit Hilfe von Transparentpapier dupliziert, um sie später zu Schablonen zerschneiden zu können. Weil die Wiener Nähte meiner Meinung nach nicht zu den Kreissegmenten passten, habe ich die mittleren und seitlichen Schnitteile im unteren Bereich, wo sie sich aneinanderlegen lassen, zu einem Teil zusammengeklebt. Im Bereich der Brust, wo sie sich voneinander entfernen, ging das nicht, dort behielt ich sie - wie einen langen geschwungenen Abnäher - bei.

Die einzelnen Teile des Musters wurden aus den verschiedenenfarbigen Stoffen ausgeschnitten, wie beim English Paper Piecing um die Papierschablonen geheftet und von Hand zusammengenäht. Das relativ feste Transparentpapier von der Rolle, das ich in Berlin bei Stoff & Stil gekauft hatte, eignete sich gut dafür - mit dünnem Seidenpapier hätte es nicht funktioniert.

Ich beschloss, dass ich nur die Vorderteile patchen würde. Für den Kragen, die Ärmel, die Rückseite und die Belege kaufte ich schwarzen Wollstoff. Um das dünne, knittrige, wenig robuste Patchwork jackentauglich zu machen, schnitt ich die Vorderteile jeweils auch aus Softshell zu, heftete die Schichten aufeinander und nähte sie von Hand mit parallel verlaufenden Linien zusammen. Erinnert ein bißchen an Sashiko, finde ich.

Als ich damit fertig war und die Jacke ganz normal zu Ende nähen wollte, stellte ich beim Aufeinanderstecken der Vorderteile an das Rückenteil (und erst in diesem Moment!!) fest, dass etwas nicht stimmte. Die Schulterlänge der Vorderteile war ein paar Zentimeter schmaler - was um Himmels willen war passiert?

Als ich den Papierschnitt wieder hervorgekramt hatte, erstarrte ich. Beim Nähen meines Mantels hatte ich einen Streifen vom mittleren Vorderteil abgeschnitten, um ein Schnitteil für den Beleg zu erhalten, und genau dieser schmale Streifen fehlte jetzt auf beiden Seiten...

Einen Moment lang hätte ich heulen können, aber stattdessen habe ich geflucht, den Streifen mit Tesafilm wieder angeklebt und mir geschworen, alle Teile eines Schnitts immer und wirklich immer zu kopieren.

Dann murkste ich den Übergang von Rücken- und Vorderteilen zurecht, zwängte den Kragen irgendwie daran und nähte die Jacke zu Ende. Schließen lässt sich nicht, dafür sind die Vorderteile zu knapp. Aber da sie sowieso nicht warm hält, finde ich das nicht so tragisch. Hier in St. Petersburg müssen wir eh bald wieder die Wintermäntel hervorholen...

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Mittwoch, 24. Mai 2017

Me Made Mittwoch (Pinkfarbener Bouclé-Mantel)

Diesen Mantel (Burda 03/2014-103) habe ich letztes Jahr im Rahmen meines Projekts Lieblingsstücke angefangen (er sollte das Lieblingsstück Nr. 9 werden) und fast zu Ende genäht. Aber dann zog der Oberstoff am Saum immer so komisch nach oben, und nach mehreren Versuchen, das zu korrigieren, gab ich auf und versteckte ihn - unfertig - ganz hinten im Schrank. Weil mich das wurmte, habe ich ihn jetzt für den Me Made May wieder hervorgeholt und zu Ende genäht.

Den Saum habe ich mit Bügeleinlage verstärkt und das Futter hat unten Spiel - aber trotzdem wellt er sich im Bereich der Belege immer noch. Keine Ahnung, ob man das noch ändern kann. Die Reaktion meines Sohnes auf meinen ersten Trageversuch war übrigens der Ausruf: "Guckt mal, Mama hat einen neuen Bademantel!" Offen getragen gefällt mir der Mantel - aber geschlossen nicht sehr. Ich habe mir daher keine Mühe mit stoffbezogenen Druckknöpfen gegeben, sondern einfach drei (eigentlich viel zu kleine) aus Metall verwendet.

Ein ganz neuer Stoff für mich: pinkfarbener Bouclé. Das Übertragen der Schnittteile auf den Stoff hat nicht so viel Spaß gemacht, aber das Nähen war wunderbar.

Auch, wenn ich den Mantel offen trage, bleibt der Gürtel. Ich binde ihn dann hinten zusammen.

Die Taschenrückseiten habe ich dummerweise aus dem Futterstoff (linke Seite oben) gefertigt. Beim nächsten Mal würde ich sie aus dem Oberstoff nähen - so blitzen sie nämlich immer wieder hervor. 

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