Spontan nähen bringt manchmal die besten Ergebnisse. Eine in St. Petersburg genähte Jacke aus Crêpe, die ich sehr mochte, aber so gut wie nie getragen habe, ist kurzentschlossen zu einer Umhängetasche umgearbeitet worden. Sie misst ca. 25 x 21 cm und ist 4 cm breit. Den Schnitt habe ich selbst erstellt. Als Träger verwende ich das schmale schwarze Lederband einer gekauften Tasche, das mit Karabinern an zwei D-Ringen befestigt wird. Die Klappe auf der Vorderseite wird mit einem Magnetverschluss geschlossen. Alles, was es brauchte, gab es in meinem Fundus.
Weil der Crêpe nicht reichte, habe ich ihn mit einem Stück handgequiltetem Jersey/Double Gauze ergänzt, einem Überbleibsel vom Kürzen dieser Jacke. Alle Teile aus Crêpestoff sind mit Quiltvlies und Baumwollstoff unterlegt, damit sie mehr Volumen und Festigkeit bekommen. Braunes Paspelband in gerade ausreichender Länge war vorhanden. Zwei messingfarbene Kunstoff-Reißverschlüsse habe ich neulich für je $1 in einem Laden in Manhattan gefunden. Die Innenseite des Deckels besteht aus dunkelgrauem Softshell, einem Rest eines Anoraks, und das Taschenfutter aus Kona Cotton Pepper, einem Rest dieses Quiltprojekts.
Mir gefällt diese Tasche! Ich finde, sie sieht gar nicht nach Recycling und Zusammengestückelt aus - oder?







