Montag, 18. März 2019

Jumpsuit No.2

Weiter geht es mit den Jumpsuit-Experimenten. Nach dem ersten Versuch in Dunkelblau kommt hier der zweite aus schwarzem Jersey (ursprünglich zu Fasching für ein Feen- bzw. Vampirkostüm gekauft) Dieses Mal stammt das Meiste vom kurzen ärmellosen Jumpsuit-Schnitt Wrap Effekt aus der Ottobre 2/2016. Ich habe die Hosenbeine verlängert und Ärmel hinzugefügt.

Weil der Stoff nicht reichte, konnte ich die Hosenbeine nicht ausreichend lang zuschneiden. Sie haben jetzt eine für mich ungewohnte Crop-Länge. Im Sommer zu Sandalen trägt sich das aber sicher angenehm. Mit der Form hadere ich auch etwas. Durch die vorderseitigen Falten und die bequeme Schrittform ist da viel Stoff, der entweder ungünstig aufträgt oder aber feminine Kurven zaubert - je nachdem wie man's sieht.

Ich könnte mir diesen Jumpsuit sehr schön mit Marlene-Beinen vorstellen. Vielleicht gibt es demnächst noch ein drittes Modell. Bequem sind sie ja...

Donnerstag, 14. März 2019

Ein Ausflug zum Park


Alle zwei Jahre findet in St. Petersburg das Open Patchwork Festival "Traditia" statt, das nächste Mal vom 29. Januar bis 2. Februar 2020. Die Organisatorinnen geben jedes Mal ein Thema vor, zu dem man eingeladen ist, einen Quilt zu nähen. Dieses Jahr lautet es "Жили у бабуси два весёлых гуся" (Bei Großmutter lebten zwei lustige Gänse).

In der Erklärung der Aufgabenstellung heißt es: Um mit einem Quilt am Wettbewerb teilzunehmen, muss darin der bekannte Patchwork-Block "Flying Geese" vorhanden sein, in traditioneller Ausführung oder moderner Interpretation. Es spielt keine Rolle, wie viele "Gänse" in einem Quilt vorhanden sind. Der Block muss aber erkennbar sein.

Mit traditionellen Blöcken beschäftige ich mich weniger - aber Dreiecke mag ich (wie man hier, hier oder hier sehen kann). Als ich neulich in meinen Scrapbeuteln nach schönen Stoffresten suchte und dabei über das Thema nachdachte, hatte ich plötzlich ein Bild im Kopf, das mich nicht mehr losließ. Und der passende Quilt-Name war auch gleich dabei.

Ich hatte eine Gruppe von quietschvergnügten Kindergartenkindern vor Augen, in bunte Gummistiefel, Jacken, Mützen und Schals gekleidet, die, sich paarweise an den Händen haltend, in einer langen Reihe hintereinander laufend einen Ausflug zum Park unternehmen. Dieses Bild war mir so sympathisch, dass ich wusste: Das ist es, das muss ich einfach machen.

Die einzelnen Dreiecke, aus denen die "Gänse" bestehen, werden von Hand geheftet und aneinandergenäht. Den Rest werde ich mit der Maschine nähen. Mein Ausflug zum Park ist ganz klar ein Langzeitprojekt, an dem ich immer mal zwischendurch arbeiten werde, abends beim Filmgucken, im Wartezimmer, auf Reisen. Es eilt ja nicht...

Dienstag, 12. März 2019

12 von 12 im März

Am 12. gibt es hier immer 12 Bilder des Tages. Deswegen auch heute, am Dienstag, den 12. März. Der Himmel über St. Petersburg ist recht freundlich, auch wenn noch Schnee liegt und der Frühling noch lange nicht in Sicht ist.

Als Mann und Kinder aus dem Haus sind, arbeite ich zwei Stunden an meinem derzeitigen Nähprojekt, frühstücke und mache mich dann auf den Weg. Heute findet eine kulturelle Tour des Internationalen Clubs statt, in dem ich Mitglied bin.

Wir besichtigen heute die Große Choral-Synagoge im Westen der Stadt, 1880-1893 erbaut und die größte Synagoge Russlands.


Unsere Fremdenführerin erzählt von der Geschichte des Gebäudes, der jüdischen Gemeinschaft in St. Petersburg, vom jüdischen Glauben und jüdischen Bräuchen. Es ist eine spannende und lehrreiche Tour.

Auf dem Weg nach Hause habe ich Glück - mein Bus biegt gerade um die Ecke. Ich bekomme sogar einen Sitzplatz. Wer hier schon länger liest, weiß: Ich suche immer nach einem bißchen Gelb im Alltag.




Eigentlich könnte ich mit dem Bus bis fast nach Hause fahren, aber es ist späte Mittagszeit und mir knurrt der Magen. Also steige ich ein paar Stationen vorher aus und esse in einem koreanischen Bistro zu Mittag. Es gibt Bibimbap und Kimchi.

Nach dem Essen kaufe ich noch Brot, Gemüse und Obst ein und laufe dann zu Fuß nach Hause. Im Wohnzimmer liegen noch die bunten Dreiecke herum, die ich gestern beim Seriengucken geheftet habe. Ein neues Projekt - mehr dazu im nächsten Post.

Die Kinder kommen von der Schule, und kurz darauf ist auch die Klavierlehrerin da. Nach dem Unterricht, als auch der Mann zu Hause ist, gibt uns die Tochter ein Konzert. Sie spielt noch gar nicht so lange und schon ganz wunderbar, wir sind stolz auf sie.

Dann gibt es Abendbrot. Die Kinder gucken Sandmännchen und gehen dann ins Bett. Eigentlich würden wir uns jetzt gerne einen ruhigen und entspannten Abend machen, aber der Mann muss leider noch arbeiten. Wie war Euer Tag?

Mehr 12 von 12 gibt es wieder bei Caro.

12 von 12 im März 2018
12 von 12 im März 2017
12 von 12 im März 2016
12 von 12 im März 2015
12 von 12 im März 2014
12 von 12 im März 2013
12 von 12 im März 2012

Montag, 11. März 2019

Langsam voran

Mein schwarz-weißes Hexie-Quilt-Projekt hat immer noch keinen Namen. Mittlerweile ist das Top fertig. Nachdem alle Hexies von Hand aneinandergenäht waren, habe ich sie auf ein entsprechend großes Stück weißen Baumwollstoff geheftet und entlang der Außenkanten festgenäht. Oben und unten löst sich das Muster in kleinere Teile auf.

Im nächsten Schritt wurden die Hexies mit der Maschine auf den Untergrund genäht. Die horizontal und diagonal verlaufenden Nähte treffen nur gemusterte Hexies, die weißen dazwischen blieben erst einmal frei. Den Hintergrundstoff neben und zwischen den Hexies habe ich anschließend mit Matchstickquilting gefüllt. Die Linien haben einen Abstand von 5 mm.

Im rechten Bereich habe ich über das vorhandene Netzmuster noch konzentrische Kreise mit einem Zentimeter Abstand gequiltet. Es war mühsam und schwierig, den Quilt unter der Nähmaschine zu drehen. Das Ergebnis ist dementsprechend auch nicht perfekt geworden. Irgendwann möchte ich mal an einer Longarm-Maschine quilten lernen.

Momentan bin ich dabei, die weißen, noch freien Hexies von Hand zu quilten. Die Linien werden mit einem wasserlöslichen Stift aufgezeichnet und verschwinden, wenn mit Wasser besprüht. Langsam nähert sich die Arbeit dem Ende. Fehlt noch ein Name...

Montag, 4. März 2019

Me Made Mittwoch [Dunkelblauer Jumpsuit]

Me Made Mittwoch mit einem Jumpsuit - und dieses Mal ist es ein echter. Und ein Experiment - ein Hybrid aus mehreren Schnitten - noch dazu. Zuerst hatte ich überlegt, den kurzen ärmellosen Jumpsuit-Schnitt Wrap Effekt aus der Ottobre 2/2016 als Grundlage zu nehmen, die Beine zu verlängern und Ärmel hinzuzufügen. Da mein Stoff (ein dunkelblauer Baumwollwebstoff mit Elasthan-Anteil) aber ziemlich fest ist und nicht gut fällt, habe ich mich aber gegen das gefältete Oberteil entschieden. Jetzt stammt das Oberteil bis zur Taille vom Hemdkleid-Schnitt Casual Friday aus der Ottobre 2/2017. Statt der Knopfleiste habe ich einen nahtverdeckten Reißverschluss vorwendet, die Brusttaschen und der Kragen fehlen und die Schulterpasse ist so verkürzt, dass sie vorne in einer normalen Schulternaht endet.

Das Unterteil des Jumpsuits stammt vom eben genannten Schnitt Wrap Effekt. Ich habe sie aber auf eine lange Hosenlänge verlängert (das hätte man auch einfacher haben können, ich weiß...). Außerdem habe ich die vorderen Eingrifftaschen vergrößert und aufgesetzte Potaschen hinzugefügt. Als ich das weite, unten eingekräuselte Oberteil bei der ersten Anprobe an das Hosenteil steckte, verstand ich zum ersten Mal das Dilemma bei einem Jumpsuit aus Webstoff: wenn er im Stehen gut aussieht, zwickt es im Sitzen im Schritt, und wenn das Sitzen komfortabel ist, bedeutet das im Stehen zuviel Stoff zwischen den Beinen. Ich habe mich für den etwas tief hängenden Schritt entschieden - sitzen können ging vor. Oberteil und Hose wurden daher mit einem zusätzlichen Taillenstreifen verbunden.

Auf diesem Foto sieht man, dass der Stoff eigentlich zu fest ist - ein leichterer mit schönem Fall wäre besser gewesen. Aber die Farbe gefiel mir so gut. Der nahtverdeckte Reißverschluss geht ungefähr bis zur Unterkante der Falten. Beim An- und Ausziehen muss ich mich etwas hineinzwängen. Die zuerst halblangen Ärmel habe ich zum Schluss gekürzt, weil es mir so besser gefiel. Alle Makel dieses Kleidungsstücks werden notiert. Vielleicht nähe ich ja irgendwann noch einen - gemütlich ist er schon, wenn man darin beim Arbeiten auf dem Boden sitzt...

Mehr selbstgemachte Kleidung gibt es heute wieder auf dem Me Made Mittwoch Blog zu sehen.

Donnerstag, 28. Februar 2019

Zwei Meinungen

Neue T-Shirts für den Jungen nach dem Schnitt C'mon aus der Ottobre 1/2014 in Größe 140. Für beide habe ich alte T-Shirts meines Mannes wiederverwendet. Beim rechten nur für das Vorderteil, auf das ich mit Freezer Papier, Schwamm und Stoffmalfarbe ein Symbol - wer erkennt es? - aus dem Sternenkrieguniversum gedruckt habe. Die Rückseite und die Ärmel bestehen aus schwarzem Jersey mit schrägen grauen Streifen.

Den auf der Vorderseite befindlichen hässlichen Werbeaufdruck des linken T-Shirts habe ich mit schwarzer Stoffmalfarbe übermalt und gelber Farbe bekleckert und mit mehreren Lagen Applikationen aus hellgelbem und grauem Jersey versehen. Eine wilde Improvisation, inspiriert von Comics und von Graffiti.

"Du machst die besten T-Shirts der Welt!" meinte der Junge mit leuchtenden Augen, als er das Star-Wars-Shirt sah. "Sieht aus wie gekauft", sagte das Mädchen mit Blick auf das andere T-Shirt. Beides Komplimente, auf ihre Art, denke ich...

Montag, 25. Februar 2019

Stoffspielereien: Farbverläufe

"Farbverläufe" heißt das Thema der diesmonatigen Stoffspielereien, und bei Schnitt für Schnitt werden die Beiträge aller Teilnehmer gesammelt. Ich habe mit Garnen in verschiedenen Farben (Gelb, hellem Grün, Türkis, Graublau, Violett und ein bisschen Silber) auf einem langen Streifen grauem Fleece drauflos gestickt. Lange Stiche, ineinander übergehende Farben. Ohne Stickrahmen und ohne Stickvlies, weswegen der Untergrund leicht verzogen ist. Zum Schluss wurden die offenen Kanten geschlossen und zwei Druckknöpfe angebracht - so entstand ein weicher warmer, nur ganz dezent bunter Schal.

Die monatliche Stoffspielerei ist eine Aktion für textile Experimente. Sie ist offen für alle, die mit Stoff und Fäden etwas Neues probieren möchten. Der Termin soll Ansporn sein, das monatlich vorgegebene Thema soll inspirieren. Jeden letzten Sonntag im Monat sammeln wir die Links mit den neuen Werken – auch misslungene Versuche sind gern gesehen, zwecks Erfahrungsaustausch.


Donnerstag, 21. Februar 2019

Ausgezeichnet!

Ich habe schöne Neuigkeiten! Tanya Munros Quilt "Micro in Macro" - ein Gruppenquilt unserer russischen Improv Bee #russianimprovquilt - hat eine Auszeichnung auf der Quiltcon 2019 bekommen: den zweiten Platz in der Gruppenquilts-Kategorie. Herzlichen Glückwunsch, Tanya!! Ich freue mich riesig und bin stolz, etwas zu diesem wunderbaren Quilt beigetragen zu haben.

Happy to share great news today! Tanya Munro's quilt "Micro in Macro" - a group quilt by our Russian improv bee group #russianimprovquilt - won an award at Quiltcon 2019: 2nd place in the Group Quilts category. Congratulations, Tanya!! I am so happy and proud to have contributed to your amazing quilt. 

Рада поделиться с вами классной новостью сегодня! Квилт Таня Мунро "Микро в Макро" - квилт нашей российской импровизированной группы #russianimprovquilt - получила награду в фестивале современного квилта Quiltcon 2019: 2-е место в категории Group Quilts. Поздравляю, Таня !! Я так счастлива и гордая. 


Montag, 18. Februar 2019

Fertig: Der Postkartenquilt

Endlich ist er fertig, der Postkartenquilt! Und ich finde es toll, wie fröhlich und bunt er ist, ein richtiger Gute-Laune-Quilt. Das Top wurde mit der Maschine genäht. Die Streifen aus grauem Schriftstoff sind 8 cm breit. Insgesamt misst der Quilt ca. 188 x 105 cm und ist damit so groß, dass man sich darin gut einkuscheln kann. Die Rückseite besteht aus grauem Fleece. Mit der Maschine habe ich entlang der weißen Ränder der Karten gequiltet. Die Flächen zwischen den Postkarten wurden mit einem Raster aus handgequilteten weißen Kreuzchen gefüllt.

Die Postkarten stammen von @utahanson, @babettebecher, @naehzimmerplaudereien, @westnaht, Susanne, Margit, Katrin, @lenyaduluoz, Stella, @stoffbuero, @hellschw.a.rz, Hala, @floragruen, @bronaghmcloud, @mariettah1201, @cokaeppner, @frau_berger_liest, @roehrigbianca @malous_potpourri, @madewithbluemchen und @lachendeshuehnchen. Zwei (den Stern und die Kuppeln) habe ich genäht. Gequiltet wurden die Karten von Hand, jede Karte auf ihre eigene Art. Es hat Spaß gemacht, sie beim Handsticheln alle noch einmal ausgiebig zu betrachten.

Vielen Dank, Ihr Lieben, es war ein wunderbares Projekt! 

Donnerstag, 14. Februar 2019

Von der Freude am Ändern

Vor 9 Jahren habe ich ernsthaft mit dem Nähen angefangen. Mittlerweile nähe ich viel weniger für mich als zu Beginn, dafür aber viel überlegter und bewusster. Ich suche Stoffe aus, die mir langfristig gefallen und deren Farben mir (soweit ich das beurteilen kann) stehen. Sie müssen von vernünftiger Qualität sein und möglichst lange halten und gut aussehen.

Neue Schnitte brauche ich zur Zeit nicht, ich komme gut mit meinem Fundus an Schnittmusterzeitschriften aus. Wenn ich etwas Bestimmtes nähen will, suche ich darin nach einem Schnitt und ändere ihn ggf. etwas ab. Mit der Zeit habe ich herausgefunden, dass ich nur Kleidungsstücke nähen möchte, die zu mir und meinem Körper passen. Moden und Trends sind mir nicht so wichtig.

Mittlerweile ist der Inhalt meines Kleidungsschranks zum größten Teil selbstgemacht. Eigentlich mag ich alles darin. Aber oft (kennt Ihr das?) stehe ich suchend vor dem Schrank und entscheide mich schließlich doch für die immer selben Stücke. Warum? Bei einem Stück ist der Halsausschnitt zu weit, so dass mir darin kühl wird. Bei einem anderen ist er einen Zentimeter zu hoch, so dass ich ihn ständig herunter zupfen muss. Ein Kleid würde mir eigentlich mit kurzen Ärmeln besser gefallen. Ein anderes ist zu lang. Bei einer Bluse steht der Halsausschnitt hinten komisch ab. Ein Stück zwickt unter den Achseln. Bei einem anderen sind die Ärmelbündchen etwas zu eng.

Dabei ist das Schöne am Nähen doch die Möglichkeit, einen ganzen Kleiderschrank voll wirklicher Lieblingsstücke herzustellen. Dafür braucht es etwas, was ich lange Zeit ätzend, langweilig, lästig fand: ein fertiges Kleidungsstück nochmal anzufassen und zu ändern. Was bringt es, ständig neu zu nähen, wenn man die meisten Stücke doch nicht trägt oder sich darin nicht komplett und hundertprozentig wohl fühlt?

10 der auf dem obersten Bild gezeigten Kleidungsstücke habe ich im Nachhinein noch einmal geändert. Ich habe aufgetrennt, Abnäher oder Falten hinzugefügt, Ärmel abgeschnitten, Bündchen angenäht, gekürzt, neu gesäumt. Mir macht es Freude, wenn ein Stück danach auf einmal gut sitzt und man sich darin hundertprozentig wohl fühlt. Wie ist es bei Euch? Mögt Ihr es, Sachen zu ändern?

Dienstag, 12. Februar 2019

12 von 12 im Februar

Es ist Dienstag, der 12. Februar, und deswegen gibt es wieder 12 Bilder des Tages. Auch, wenn nicht viel passiert. Zum Frühstück lese ich den Kindern ein bisschen aus Hauffs Märchen vor.

Als Mann und Kinder aus dem Haus sind, kümmere ich mich als erstes ums Wäsche waschen. Dies ist die erste Ladung (von dreien).

Dann mache ich es mir mit meinem aktuellen Projekt im Arbeitszimmer gemütlich. Meine Finger sind gerade rauh und geschunden vom vielen Handnähen. Spaß macht es trotzdem.

Frühstück um halb zehn: Banana Bread, Birne und Kaffee mit Milch.

Danach widme ich mich der Squat-Challenge. Meine Pilates-Lehrerin hat uns alle angestiftet, einen Monat lang jeden Tag 100 Kniebeugen zu machen. Bisher habe ich es durchgehalten.

Zum Mittagessen treffe ich den Mann und seine Kollegen zum Pizza-Essen. Draußen ist seit ein paar Tagen unangenehmes Tauwetter mit Schneeregen und rutschigen Straßen.

Die Pizza ist nicht fotogen - der Park, durch den ich nach Hause laufe, allerdings auch nicht. Überall türmen sich schmutzige Schneeberge.

Unterwegs kaufe ich im Laden um die Ecke Brot, Tomaten, Gurken, Eier und Kiwi ein. Zu Hause arbeite ich weiter am noch namenlosen schwarz-weißen Hexie Quilt.

Währenddessen läuft wieder die Waschmaschine. Auch die weißen Laken kommen dran. Zur Zeit schlafen die Kinder nicht in ihrem Zimmer, sondern oben auf der Galerie. Sie finden das unheimlich gemütlich.

Beim Bettenbeziehen finde ich diese Zettel: Liebeserklärungen des Jungen an seinen Papa und sein Kuscheltier, Pittiplatsch.

Als die Kinder von der Schule nach Hause kommen, werden Hausaufgaben gemacht. Zum Abendessen gibt es - wie heute morgen versprochen - Pfannkuchen mit selbstgemachtem Apfelmus.

Als der Mann zu Hause ist, kümmert er sich, wie meistens am 12. des Monats, um die Kinder. Ich bearbeite meine Fotos, während drüben Zähne geputzt und Schlafanzüge angezogen und Matrazen bezogen werden. Wie war Euer Tag? Viele Grüße aus St. Petersburg!

Mehr 12 von 12 gibt es wieder bei Caro.

12 von 12 im Februar 2018
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