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Mittwoch, 10. Februar 2021

Liebe in den Zeiten...

... von Covid: Für meine drei Lieben habe ich Valentinstag-Masken genäht. Wenn das noch lange so weitergeht, habe ich bald Masken für jeden Anlass.

Samstag, 28. November 2020

Stoffspielereien: Skandinavien

Die monatliche Stoffspielerei ist eine Aktion für textile Experimente. Sie ist offen für alle, die mit Stoff und Fäden etwas Neues probieren möchten. Der Termin soll Ansporn sein, das monatlich vorgegebene Thema soll inspirieren. Jeden letzten Sonntag im Monat werden die Links mit den neuen Werken gesammelt - auch misslungene Versuche sind gern gesehen, zwecks Erfahrungsaustausch. Das Thema der Stoffspielereien im November lautet "Skandinavien", und Ines vom Blog Nähzimmerplaudereien sammelt alle Beiträge.

Beim Thema Skandinavien dachte ich als Erstes an die finnischen Prints von Marimekko oder Lotta Jansdotter. Oft schlicht und plakativ, von Motiven aus der Natur oder einfachen geometrischen Formen inspiriert, oft mit der Anmutung von etwas Handgemachtem wie einer Tuschezeichnung oder einem Stempeldruck, die Schönheit des Unregelmäßigen betonend, kontrastreich in Schwarz und Weiß oder in wenigen starken Farbtönen.

In meinem Beitrag zur November-Stoffspielerei wollte ich mich an solchen Prints versuchen. Dafür habe ich drei zugeschnitte Stücke weißen Baumwollstoffs, Freezer Papier und schwarze Stoffmalfarbe verwendet. Auf die unbeschichtete Seite des Freezer Papiers wurden drei Muster gezeichnet und mit einer Schere ausgeschnitten: schmale Schnitze, krumme Kringel (wie bei diesem Kissen schon einmal probiert) und abstrahierte Pusteblumen.

Die Schablonen wurden auf die Stoffstücke aufgebügelt. Bei den krummen Kringeln habe ich die zehn ausgeschnittenen Kreise rundum etwas beschnitten und dann mittig auf die entsprechenden Löcher gebügelt. Die Nummerierung half, sie zuzuordnen. Im nächsten Schritt wurden die ausgesparten Bereiche mit Hilfe eines Schwämmchens mit der schwarzen Stoffmalfarbe betupft. Ich mag den Moment, wenn man die Schablonen abzieht und das Ergebnis sieht...
 
Nach dem Fixieren der Stoffmalfarbe habe ich aus meinen skandinavisch inspirierten Prints drei Masken genäht - weil wir nun mal 2020 haben, wo man keinen Tag ohne Masken auskommt, und wir weiter unser Bestes geben, andere und uns selbst zu schützen. Wie gut die Drucke das Waschen überstehen werden, bleibt zu sehen. Gefallen tun sie mir jedenfalls. Danke für das schöne Thema, Ines! Schaut mal auf ihrem Blog vorbei, um die Beiträge der Anderen zu sehen.

Dienstag, 20. Oktober 2020

Blaudruck und Bananen


Masken werden wir ja wohl noch eine ganze Weile lang tragen. Mein Mädchen hatte um neue gebeten, nicht mit Bändern aus Jerseystreifen, sondern mit Gummibändern. Hier sind sie - einmal graue Punkte, einmal Kritzeleien, einmal Zitronenkleid-Reste, einmal Blaudruck und einmal Bananen.

Freitag, 3. April 2020

Dann halt mit Rüschen

Ich hoffe...
... es geht Euch gut.
... Eure Familien und Freunde sind gesund.
... Ihr kommt zurecht mit der Unsicherheit, der Unruhe, der Angst.
... Ihr habt jemanden, mit dem Ihr reden könnt. 
... Ihr schöpft Glück aus kleinen Dingen.
... Ihr haltet ab und zu das Gesicht in die Sonne und atmet tief ein und aus.

Uns geht es soweit gut, wir sind die meiste Zeit zu Hause. Normales Gummiband für Masken habe ich nicht mehr, aber es man kann ja auch schon lange rumliegende Reste mit Rüschen oder, ganz einfach, schmale Jerseystreifen nehmen. Seid herzlich gegrüßt und passt auf Euch auf!

Montag, 23. März 2020

Ein Zeichen

Wir betreiben Social Distancing. Vor 11 Tagen habe ich das letzte Mal andere Leute getroffen. Seit 10 Tagen werden die Kinder zu Hause unterrichtet. Seit 6 Tagen arbeitet mein Mann von zu Hause, Die meiste Zeit sind wir in der Wohnung. Einmal am Tag gehen wir nach draußen, um uns draußen an der frischen Luft die Beine zu vertreten. Wer weiß, wie lange das noch möglich sein wird. Dabei machen wir einen großen Bogen um alle, die uns begegnen. Leider gibt es immer noch viele Menschen, bei denen keine Vorsicht erkennbar ist, die eng zusammenstehen und plaudern, die einem auf der Straße nicht genug Raum lassen, die selbst Fremden viel zu nah kommen.

Die Masken, die ich uns heute nach dem Tutorial von Kerry Goulder genäht haben, schützen uns nicht vor dem Virus, das wissen wir. Da hilft nur mindestens anderthalb, besser zwei Meter Abstand halten, außerhalb der Wohnung möglichst nichts anfassen, viel und gründlich Hände waschen, nicht das Gesicht berühren. Aber vielleicht setzen wir mit den Masken ein Zeichen. Die Pandemie ist Wirklichkeit. Sie wird auch hier ein enormes Problem werden. Und wir müssen alle zusammen die Regeln einhalten, damit es nicht noch viel schlimmer wird.