Ich bin ein paar Minuten früher dran und hole mir auf dem Weg ins Büro einen Salat fürs Mittagessen.
Und Kollege E. schneidet einen großen Teller Obst.
Ansonsten passiert nicht viel Fotogenes. Eine Bürobesprechung, Telefonate, Emails, der besagte Salat und Bananenmilch zum Mittagessen, ein Teams Meeting, ein Kaffee und zwischendurch immer wieder Hilfestellung für den Schülerpraktikanten, den ich gerade betreue.
Bald wird es auch schon wieder dunkel. Ich mache mich auf den Heimweg, muss aber noch etwas erledigen. Es ist ein bisschen Neuschnee gefallen. Die Baustelle unten an der Hauptstraße steht seit Wochen still.
Mit einem Bus fahre ich nach Steglitz und gebe dort in einem Outdoor-Geschäft eine Wollfleecejacke zurück, die ich am Wochenende gekauft habe, die aber nicht richtig passt. Vielleicht sollte ich mir eine nähen.
Auf den Stufen zum Bahnhof ist es glatt. Meine U-Bahn fährt nicht normal, deswegen muss ich einen Bus nehmen und zweimal umsteigen. Die Stadt ist voll und schmutzig, die Menschen wirken schroff, draußen ist es kalt und drinnen neonbeleuchtet - gerade reicht mir alles.
Wie schön es dann ist, nach Hause zu kommen. Der Mann und der Junge waren einkaufen und haben mir einen Strauß gelbe Tulpen und ein bisschen Schokolade mitgebracht (Das Kochbuch im Hintergrund ist "Knife Drop" von Nick Digiovanni).
Das Mädchen ist mit dem Essen machen dran und schon eifrig dabei.
Wir essen alle zusammen und erzählen von unserem Tag. Es schmeckt sehr lecker, vor allem der Rosenkohl aus dem Ofen. Ich bin dankbar für diese wunderbare Familie.
Mehr 12 von 12 findet Ihr bei Caro. Danke, dass du seit so vielen Jahren unsere Beiträge sammelst!











