Ich bin ein paar Minuten früher dran und hole mir auf dem Weg ins Büro einen Salat fürs Mittagessen.
Und Kollege E. schneidet einen großen Teller Obst.
Ansonsten passiert nicht viel Fotogenes. Eine Bürobesprechung, Telefonate, Emails, der besagte Salat und Bananenmilch zum Mittagessen, ein Teams Meeting, ein Kaffee und zwischendurch immer wieder Hilfestellung für den Schülerpraktikanten, den ich gerade betreue.
Bald wird es auch schon wieder dunkel. Ich mache mich auf den Heimweg, muss aber noch etwas erledigen. Es ist ein bisschen Neuschnee gefallen. Die Baustelle unten an der Hauptstraße steht seit Wochen still.
Mit einem Bus fahre ich nach Steglitz und gebe dort in einem Outdoor-Geschäft eine Wollfleecejacke zurück, die ich am Wochenende gekauft habe, die aber nicht richtig passt. Vielleicht sollte ich mir eine nähen.
Auf den Stufen zum Bahnhof ist es glatt. Meine U-Bahn fährt nicht normal, deswegen muss ich einen Bus nehmen und zweimal umsteigen. Die Stadt ist voll und schmutzig, die Menschen wirken schroff, draußen ist es kalt und drinnen neonbeleuchtet - gerade reicht mir alles.
Wie schön es dann ist, nach Hause zu kommen. Der Mann und der Junge waren einkaufen und haben mir einen Strauß gelbe Tulpen und ein bisschen Schokolade mitgebracht (Das Kochbuch im Hintergrund ist "Knife Drop" von Nick Digiovanni).
Das Mädchen ist mit dem Essen machen dran und schon eifrig dabei.
Wir essen alle zusammen und erzählen von unserem Tag. Es schmeckt sehr lecker, vor allem der Rosenkohl aus dem Ofen. Ich bin dankbar für diese wunderbare Familie.
Mehr 12 von 12 findet Ihr bei Caro. Danke, dass du seit so vielen Jahren unsere Beiträge sammelst!












Ich verstehe auch nicht, warum im Winter, vor allem nach den Feiertagen die Menschen oft so zerknirscht wie der Splitt unter ihren Füßen sind. Aber ich kann verstehen, dass Du gern nach Hause kommst! (Und dafür hat man ja auch selber ein wenig beigetragen, von nix kommt nix 🙂)
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Nina
Naja, wahrscheinlich sehe ich genauso mürrisch aus wie alle Anderen...
LöschenAber es tut sehr gut, dann nach Hause zu kommen.
Ich grüße dich ganz herzlich!
hund und obstsalat im büro - das hört sich gut an. weniger schön die straßen, der lärm und verkehrmittel in der stadt (auch wenn das foto aus dem busfenster toll aussieht!). da kann ich so gut verstehen, wie erfreulich es ist in ein schönes, liebevolles zu hause zu kommen.
AntwortenLöschenherzliche grüße und eine gute neue woche!
mano
Danke, Mano, das wünsche ich dir auch!
LöschenIch begleite Dich immer gerne durch deinen Tag. Auch wenn er mal össelig grau und matschig ist (streckenweise). Und was für ein Luxus, zur Familie nach Hause kommen zu dürfen und es wird gekocht! LG Kristina
AntwortenLöschenDas ist ein absoluter Luxus, das stimmt.
LöschenHerzliche Grüße Richtung Norden!
Ihr seid einfach ne tolle Familie!- Über die schroffen Berliner grade hergezogen... Meine Freundin ist Berlinerin ( und der Sohn - übrigens auch Architekt - kehrt im April nach Köln zurück ) und bestätigte noch einmal in meiner Geburtstagsrunde die mentalen Unterschiede zu den Kölnern. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie das bei diesem Wetter zuging.
AntwortenLöschenWir gehen hier jetzt stracks dem Vorfrühling entgegen!
GLG
Astrid
Ich habe Familie im Rheinland und kann bestätigen, dass der Umgangston dort etwas anders ist... Natürlich müsste man selbst mit gutem Beispiel voran gehen, aber an derart ungemütlichen grauen usseligen Tagen fällt mir das schwer.
LöschenLiebe Grüße!
Obstsalat bei der Arbeit ist doch schön. Das Wetter war bei uns gestern auch ziemlich fies, auf den schlecht gekehrten Bürgersteigen in München hatte ich auch ziemlich schlechte Laune. Kleidung kaufen wird immer schwieriger, nicht nur weil wir durch unsere selbstgenähte ziemlich verwöhnt sind.
AntwortenLöschenAber zu Hause mit Essen, das andere Familienmitglieder gekocht haben, empfangen zu werden, ist doch toll! LG Gabi
Kalt darf es ruhig sein, aber ein bisschen Sonne und Schnee statt Matsch oder Eis wär schön, da sind wir uns glaube ich alle einig...
LöschenStimmt, was du zum Kleidung kaufen sagst. Man macht sich das so, wie man es möchte und ist erstaunt, wenn es bei gekauften Sachen unter den Armen zwickt oder die Ärmel nicht lang genug sind...
Herzliche Grüße!
Der Bürohund ähnelt dem Hund eines ehemaligen Kollegen, der auch ab und zu ins Büro mitdurfte und dann immer die Leckerli-Runde machte. Wir haben nun auch einen Bürohund, der war gestern allerdings leider nicht mit. Dieses Turmobjekt ist ja interessant. Oder zumindest interessant fotografiert ;-) Schneegatsch in der Stadt ist wirklich grausig, kein Wunder dass da alle schlechte Laune haben. Vor allem wenn die dunklen kaltfeuchten Tage aufs Gemüt drücken. Und wie schön, wenn man dann ins warme gemütliche Zuhause zur Familie heimkommen darf.
AntwortenLöschenLiebe Grüße, heike
So stimmungsvolle Abendfotos
AntwortenLöschenHallo, also Rosenkohl im Asia Style ist momentan auch mein Favorit...sehe gern Deine Bilder
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