Samstag, 17. Februar 2024

12 von 12 im Februar

Mit ein paar Tagen Verspätung kommen hier meine 12 Bilder des Tages vom Montag, den 12. Februar 2024. Den haben wir dieses Jahr in Charleston, South Carolina, verbracht. Die Kinder haben eine Woche Winterferien. Wir wohnen in einem kleinen Apartment in der Spring Street.


Das Wetter ist heute grau und nass. Es regnet den ganzen Tag. Wir halten großen Abstand zum Bordstein, wenn ein Auto vorbei fährt. Auf den Straßen gibt es viele tiefe Pfützen.

Wir laufen zu einem nahe gelegenen Frühstücksrestaurant mit dem hübschen Namen "Big Bad Breakfast". Der Mann nimmt die Huevos Rancheros Grit Bowl, das Mädchen French Toast, der Junge Chicken and Waffle und ich den Toast mit Avocado, Rucola und Rührei. Alles schmeckt sehr lecker und hält lange satt.

An so einem verregneten Tag bietet sich ein Museumsbesuch an.


Im Charleston Museum gibt es ein bisschen von Allem. Ausgestopfte Tiere und Skelette zum Beispiel.

Erinnerungen an die düstere Geschichte Charlestons. Vom 17. bis 19. Jahrhundert spielten der transatlantische und der inländische Sklavenhandel in Charleston und dem umliegenden Lowcountry eine große Rolle. Wissenschaftler schätzen, dass über vierzig Prozent aller versklavten Afrikaner, die nach Nordamerika verschleppt wurden, über den Hafen von Charleston einreisten. Diese kupfernen Plaketten mussten von versklavten Menschen getragen werden, wenn sie außerhalb ihres regulären Einsatzortes arbeiteten. 

Ananas-Porzellan, mehr oder weniger gut erhalten. Die Ananas, habe ich gelernt, war in Charleston ein Symbol von Gastfreundlichkeit.


Und in einem Raum gibt es eine Quiltausstellung mit dem Titel "The Art of Abstraction".

Nach dem Museumsbesuch laufen wir gemächlich zurück. Charleston ist eine schöne Stadt, auch bei Regen.


Unterwegs machen wir einen kurzen Stop bei "Blue Bicycle Books", wo der Mann sich ein Buch kauft.


Dann laufen wir weiter die King Street entlang und am "American Theater" vorbei, das in einer Szene des Films "The Notebook" vorkommt.


Zu Hause machen wir es uns mit einem Kaffee auf dem Sofa gemütlich und lesen. Mein Buch ist "Remarkably Bright Creatures" von Shelby van Pelt (mag ich sehr). Abends holen der Mann und der Junge Essen von einem vietnamesischen Bistro und wir schauen - aus gegebenem Anlass - "The Notebook" (mag ich nicht so). Wie war Euer Tag?

Mehr 12 von 12 gibt es wieder bei Caro.


22 Kommentare:

  1. ein spannender tag bei dir! fremde städte sind immer anregend und es gibt so viele neues zu entdecken. ich bin ganz entzückt von der ananaskeramik, aber entsetzt von den plaketten der sklaven.
    so ein frühstückslokal mit diesen leckereien würde mir jetzt auch zusagen! vielleicht mache ich mir gleich ein rührei!
    liebe grüße und noch einen schönen sonntag!
    mano

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    1. Ich liebe es, fremde Städte zu entdecken! Und Charleston war besonders nett - schöne Häuser, freundliche Menschen, eine entspannte Stimmung.
      Liebe Grüße zurück!

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  2. Oh, dass du uns Charleston zeigst freut mich besonders! Das ruft alte Erinnerungen wach bei mir.
    Grüße, Tina

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  3. Big Bad Breakfast, Blue Bicycle Books, der Tag der B-Namen offensichtlich. Mag ich. Was ich von Charleston sehe auch, danke fürs mitnehmen. Ich hatte dich und deine 12 eh schon vermisst, umso schöner dass du uns gleich noch eine ganz andere Stadt zeigst. Die Quiltausstellung hätte mir vermutlich auch sehr gefallen, nicht nur die Architektur der Stadt.
    Liebe Grüße, heike

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    1. Das mit den Bs habe ich gar nicht bemerkt, seltsam. Ja, Charleston hätte dir sicher gefallen! Und dass es eine Quiltausstellung gab, war das i-Tüpfelchen.

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  4. Oh, wie schön, Du nimmst und doch noch auf Deinen 22. mit. Die sind immer so schön. Und dieser ist keine Ausnahme. Einen sehr interessanten Museumsbesuch vor allen Dingen! Sparks Verfilmung kenne ich nicht, wäre jetzt auch wahrscheinlich nicht meins.
    Hab einen schönen Sonntag noch und liebe Grüße
    Nina

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  5. Wow, Clara, danke, dass du auf meinem Blog kommentiert hast, sonst wäre ich vermutlich nie auf deinen tollen Blog gekommen! Seit 12! Jahren schreibst du schon 12 von 12, das finde ich beachtlich! Charleston scheint mir eine spannende Stadt zu sein, und ich bin sehr neugierig, weitere Artikel auf deinem Blog zu lesen. Es war mir ein Vergnügen, hier zu sein.
    Liebe Grüße
    Silke

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    1. Das freut mich, dass sich nach so langer Zeit immer noch Leute hierher verirren! Bis zum nächsten 12.!

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  6. Da habt ihr die Winterferien ja gut genutzt. Charleston hat ja auch bei Regen eine Menge zu bieten. Danke für neue Einblicke!
    Liebe Grüße
    Andrea

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  7. Und wart ihr dann auch tanzen 😉? Herzliche Grüße, Anna

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  8. Ein Regentag im Urlaub kann durchaus willkommen sein und ihr habt ihn richtig genutzt, gemütliches Frühstück, Besuch im Museum und dann in einem Buchgeschäft. In vielen US-amerikanischen Museen kann man auch Quilts sehen, die, die du zeigst, hätte ich auch gerne in echt gesehen. LG Gabi

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    1. Ich bin immer noch überrascht, wenn ich über Quilts stolpere - aber hier in den USA sind sie ein fester Bestandteil des Kulturguts, und man findet sie überall. Das liebe ich!

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  9. Du bist ja doch dabei, dachte scho du hast es aufgegeben.Winterferienausflüge sind schön. Wir haben das immer genossen, egal bei welchem Wetter. Und die Zeit dort muß man ja unbedingt nutzen.Ich denke Quilts sieht man in amerikanischen Museen weithaus häufiger als in Europa.
    Viele Grüße Karen

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    1. Ich möchte es unbedingt nutzen - bald ist unsere Zeit hier ja vorbei. Ich werde aber alles tun, damit das Quilten in Deutschland etwas bekannter wird ;-)

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  10. Bei schlechtem Wetter einfach ins Museum - irgendetwas gibt es immer zu entdecken, auch wenn es sich um ein Sammelsuriummuseum handelt. Wir lassen uns da auch gerne überraschen, vor allem auf Reisen.
    Danke fürs Mitnehmen! Liebe Grüsse, Stefanie.

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  11. hallo clara, ich nutze die kommentarfunktion deines letzten beitrags um dir zu gratulieren. gerade habe ich ein youtube-video über die quiltcon 2o24 gesehen. dein quilt ´scrappy manhattan´ ist der judge´s choice winner. nochmal herzlichen glückwunsch. lg vero

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