Montag, 26. September 2016

Pfauen und Punkte

Den Schnitt Princess Castle aus der Ottobre 4/2013 fand ich auch nach dem fünften Mal Nähen noch schön, und darum hat das große Mädchen zwei neue Kleider nach diesem Schnitt bekommen. Dieses Mal in Größe 134 mit der Länge 140. Einmal langärmelig aus grauem Jersey mit dicken Punkten, hellgrauem Bündchenstoff und Taschen aus petrolfarbenem Jersey.

Und einmal kurzärmelig aus mintfarbenem Jersey mit Pfauenmuster, grauem Bündchenstoff und Taschen aus schwarzem Pünktchenjersey. Von den Farben passend zu dem anderen Pfauenkleid...


Freitag, 23. September 2016

Freitags | Rebus #108

Jeden Freitag suchen wir hier ein Buch, einen Film, ein Lied, einen Ort, einen Gegenstand, eine Person oder ein Tier, versteckt in einem oder mehreren Bildern. Wer gerne rät, ist herzlich dazu eingeladen. Eure Kommentare bleiben verdeckt und werden gegen Abend veröffentlicht. Unter allen richtigen Antworten verlose ich ein virtuelles Bienchen - und wer drei Bienchen gesammelt hat, bekommt von mir eine kleine Überraschung per Post.

Heute wird etwas gesucht, das nicht in die oben genannten Kategorien passt. Eine... Tätigkeit, sage ich jetzt mal, um es Euch nicht zu einfach zu machen. Viel Spaß beim Raten!

Mittwoch, 21. September 2016

Me Made Mittwoch [Schwalbenbluse]

Ganz in Dunkelblau am Me Made Mittwoch. Ich habe mich endlich getraut und Knopflöcher in meinen Blouson genäht, weil mir die Druckknöpfe nicht wirklich gefielen, und jetzt trage ich ihn nochmal lieber. Eine Bluse nach dem Schnitt Tova von Wiksten habe ich auch schon einmal genäht. Dieses Exemplar hier aus dem Double Gauze Flight Dusk von Birch ist mir zu kurz geraten - als ich das Vorderteil ausgeschnitten hatte, merkte ich, dass der Stoff nicht mehr reichte und musste Vorder- und Rückenteil kürzen...



Dienstag, 20. September 2016

Zum Schwanensee

Demnächst geht meine siebenjährige Tochter zum ersten Mal in ihrem Leben ins Ballett - sie hat sich schon lange sehnlich gewünscht, "Schwanensee" zu sehen. Nur sie und ich. In unseren schicksten Kleidern. Abends unterwegs im schönen St. Petersburg. Es fehlte nur noch ein Täschlein für mich, und da habe ich mir schnell eine kleine Clutch aus Wachstuch genäht, das mir Karen mal geschenkt hat (lieben Dank nochmal dafür!). Mit schwarzem Druckknopf und schwarzer Kordel, damit man sie auch am Handgelenk tragen kann. Ich freu mich schon so.

Linked with Creadienstag.

Freitag, 16. September 2016

Freitags | Rebus #107

Jeden Freitag suchen wir hier ein Buch, einen Film, ein Lied, einen Ort, einen Gegenstand, eine Person oder ein Tier, versteckt in einem oder mehreren Bildern. Wer gerne rät, ist herzlich dazu eingeladen. Eure Kommentare bleiben verdeckt und werden gegen Abend veröffentlicht. Unter allen richtigen Antworten verlose ich ein virtuelles Bienchen - und wer drei Bienchen gesammelt hat, bekommt von mir eine kleine Überraschung per Post.

Heute suchen wir einen ruhigen, melancholischen Song. Als er herauskam, war ich noch ein Teenager - und er ist mittlerweile ein Vierteljahrhundert alt. Örgs.

Donnerstag, 15. September 2016

Haie, Dinos, Roboter



Haie, Dinos und Roboter tummeln sich auf den neuen Herbst-Shirts des Jungen, der seit zwei Wochen ein Schulkind ist, und er findet es cool! Schnitt Totem Owl aus der Ottobre 1/2014, Größe 128, aus bedruckten Jerseys und Bündchenstoffen.


Montag, 12. September 2016

12 von 12 im September

Es ist Montag, der 12. September, und deswegen gibt es hier wieder 12 Bilder des Tages. Nr. 1: Nach dem morgendlichen Trubel mit nunmehr zwei Schulkindern (wecken, bißchen kuscheln, anziehen, frühstücken, Brote schmieren, Zähne putzen, Schulranzen auf und mit dem Papa losziehen) bin ich allein in der Wohnung und mache mir mein eigenes Frühstück. Es gibt Müsli, Kaffee und den SPIEGEL.

Pilates fällt heute leider aus, daher habe ich heute vormittag auf einmal Zeit. Zu viel Zeit - ich stecke gerade zwischen den Projekten und weiß noch nicht, was als nächstes kommt. In solchen Momenten fühle ich mich manchmal unzufrieden und rastlos. Kennt Ihr das? Ich nähe erstmal ein Täschchen aus einer kleinen Stickerei zu Ende. "Time is on my side..."

Ich stürze mich kopfüber in die Freuden des Hausfrauendaseins: räume den Geschirrspüler ein, mache die Betten, lege Wäsche zusammen und wasche eine Ladung Dunkles. Nach meinem zweiten Kaffee gehe ich nach draußen. Erfreulicherweise ist das Wetter angenehm und spätsommerlich. Die Wolken haben sich verzogen, und nun scheint sogar die Sonne.

Ich laufe zur Post, wo ich ein Päckchen abgebe. Das bedeutet: zweimaliges Anstehen à ca. 10 Minuten und Zugucken, wie die Dame hinter dem Schalter (die zwar etwas mürrisch guckt, aber eigentlich nett ist) umfangreiche Daten in ihren Computer eingibt, ellenlange Formulare ausfüllt, Umschläge abstempelt, Code-Sticker aufklebt und Briefe in verschiedene Fächer sortiert.

Mittags gehe ich in eins meiner Lieblingscafés, zum Belgier um die Ecke, und lerne pflichtbewusst ein bißchen Russisch. Auf der rechten Seite seht Ihr einige Beispiele für die Verwendung der verschiedenen Verben, die es im Russischen für das Wort "gehen" gibt. Allmählich verstehe ich die Unterschiede. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich sie auch benutzen kann.

Und weil ich schon da bin, beschließe ich, dort auch Mittag zu essen.

Danach drehe ich noch eine Runde. Hier wird gerade eine neue Ampel gebaut. In St. Petersburg hat man es als Fußgänger gut: Es gibt viele Ampeln (fast alle mit Leuchtanzeigen, auf denen man die Warte- bzw. Gehzeit in Sekunden ablesen kann) und an nahezu jeder Kreuzung Zebrastreifen. Die meisten Autofahrer halten auch ordentlich an, wenn man über die Straße gehen will...

Die Tauben in dem kleinen Park gegenüber vom Taurischen Garten wirken ein bißchen verschlafen.

In einer Bäckerei kaufe ich für die Kinder und mich Marzipancroissants. Schließlich ist Montag, da verwöhne ich sie immer ein bißchen, wenn sie aus der Schule kommen.

Dann mache ich mich auf den Weg nach Hause. Es ist windig geworden und deutlich kühler. Auf dem Boden sieht man die ersten Herbstzeichen.

Als ich die Kinder abgeholt habe und wir daheim sind, machen wir es uns mit einem Hörspiel von den "Drei ??? Kids" und mit Tee, Milch und unseren Marzipancroissants im Arbeitszimmer gemütlich. Der kleine Mann spielt nebenbei mit Opas Holzauto und den Playmobilpolizisten, das Mädchen sortiert meine Scheren und ich bügele ein bißchen. Allmählich formt sich die Idee für das nächste Projekt...

Auch der Mann kommt heute relativ früh nach Hause. Wie an jedem 12. kümmert er sich ums Abendessen (dankeschön, N.!), damit ich die Fotos hochladen und diesen Post schreiben kann. So war unser Tag. Und wie war Eurer? Mehr 12 von 12 gibt es wieder bei Caro.

12 von 12 im September 2015
12 von 12 im September 2014
12 von 12 im September 2013

Freitag, 9. September 2016

Freitags | Rebus #106



Jeden Freitag suchen wir hier ein Buch, einen Film, ein Lied, einen Ort, einen Gegenstand, eine Person oder ein Tier, versteckt in einem oder mehreren Bildern. Wer gerne rät, ist herzlich dazu eingeladen. Eure Kommentare bleiben verdeckt und werden gegen Abend veröffentlicht. Unter allen richtigen Antworten verlose ich ein virtuelles Bienchen - und wer drei Bienchen gesammelt hat, bekommt von mir eine kleine Überraschung per Post.

Gesucht wird heute der deutsche Titel eines amerikanischen Films, der mittlerweile fast drei Jahrzehnte alt ist. Kennt Ihr ihn? Und wenn ja: Wer gefällt Euch darin am besten? Etwa auch die großartige ....., so wie mir?

Mittwoch, 7. September 2016

Lauter bunte Regentropfen

Der neue Herbstmantel für das Mädchen ist aus dunkelblauen Softshell mit vielen bunten Tropfen genäht. Dafür habe ich - zum ersten Mal seit langem - nicht meinen geliebten Standardschnitt Polyanna genommen, sondern den Schnitt Dark Days aus der Ottobre 4/2015. Da der Schnitt nur bis Größe 134 geht und mein Mädchen gerade irgendwo zwischen 134 und 140 steckt, habe ich ihn unten und an den Ärmeln verlängert. So fällt der Mantel eher schmal aus, passt aber gut.

Da das Muster des Softshells schon auffallend genug ist, habe ich auf Applikationen weitgehend verzichtet. Wichtig ist mir bei Kinderkleidung immer, dass man sie im Dunkeln gut sehen kann. Deshalb gibt es auch bei diesem Mantel wieder Elemente, die, wenn sie angestrahlt werden, leuchten: Das Label auf der Rückseite ist auf Reflektorfolie aufgenäht, die Taschen auf der Vorderseite sind mit solchen Streifen versehen, und die Kapuze hat ein reflektierendes Paspelband bekommen.


Die Jacke ist, anders als im Schnitt, mit dunkelblauem Polarfleece bzw. in den Ärmeln mit Futterstoff gefüttert (die Innenseite des Softshells war ein leuchtendes Pink). Die Weite der Kapuze kann man über ein eingezogenes Gummiband verstellen. Das ist praktisch im oftmals windigen und regnerischen St. Petersburg.

Gut gefallen mir auch die innen liegenden Ärmelbündchen. Aber das Material Softshell - das ich zum ersten Mal verwendet habe - fand ich nicht so toll. Es sieht schön aus und näht sich gut. Aber ich bin eindeutig mehr für Stoffe zu haben, die man stecken und heften kann, ohne dass es Löcher hinterlässt!

Montag, 5. September 2016

Miss Fledermaus

Das Mädchen wird größer, die rosalila Prinzessinnenphase hat sie weitgehend hinter sich gelassen. Statt wild romantisch dürfen ihre Kleidungsstücke jetzt auch mal eher lässig sein. Dieses Fledermausshirt nach dem Schnitt Fly away aus der Ottobre 1/2014 fand sie toll. Aus Lillestoff-Jersey mit Glitzerbäumen und (weil die Stoffbreite nicht gereicht hat und das Shirt auch zu kurz war) mit dunkelbraunen Bündchen.


Donnerstag, 1. September 2016

Freitags | Rebus #105

Jeden Freitag suchen wir hier ein Buch, einen Film, ein Lied, einen Ort, einen Gegenstand, eine Person oder ein Tier, versteckt in einem oder mehreren Bildern. Wer gerne rät, ist herzlich dazu eingeladen. Eure Kommentare bleiben verdeckt und werden gegen Abend veröffentlicht. Unter allen richtigen Antworten verlose ich ein virtuelles Bienchen - und wer drei Bienchen gesammelt hat, bekommt von mir eine kleine Überraschung per Post.

Die Lösung des ersten Freitags | Rebus nach der Sommerpause sollte Euch nicht zu schwer fallen. Gesucht wird der Name eines Schauspielers. Das erste Wort bitte auf englisch enträtseln, die beiden anderen auf deutsch!

Dienstag, 30. August 2016

Grün und Aqua und wieder Grün

Das Sticken mit buntem Garn auf grober Jute hat mir schon bei diesem Täschchen und diesem viel Spaß gemacht, weil es so einfach und wirkungsvoll ist. Bei diesem hier sind Reihen von gleichfarbigen Dreiecken in Grün- und Aquatönen aneinander gereiht. Nicht ganz so bunt, aber auch schön, finde ich...


Montag, 29. August 2016

Zurück...

Hallo und willkommen zurück! Das war eine lange Sommerpause, in der wir viel gereist sind, lauter schöne Dinge erlebt und liebe Familienangehörige, Freunde und Bekannte wiedergesehen haben... und jetzt, zurück im Alltag in St. Petersburg, wo die Tage schon wieder deutlich kürzer sind, der Wind manchmal ziemlich frisch weht und wo es heute in Strömen regnet, freue ich mich darauf, endlich wieder zu bloggen.

P.S.: Feine Post kam in der Zwischenzeit an: Stoffstückchen und Selbstgehäkeltes von Sindy (die mich gestern zu einem Interview eingeladen hat, lieben Dank nochmal dafür!), eine schöne Karte von Birgitt und dieses wunderbare Gesamtkunstwerk von Tabea. Toll, nicht?

Freitag, 12. August 2016

12 von 12 im August


Es ist Freitag, der 12. August. Wie an (fast) jedem 12. des Monats gibt es hier wieder 12 Bilder des Tages - heute sogar mitten aus der extra dafür unterbrochenen Sommerpause. Außerdem nicht aus St. Petersburg, sondern aus meiner kleinen Heimatstadt in Ostwestfalen. Wir sind seit fast sechs Wochen fort von zu Hause, haben unsere Familien und Freunde hier und in Berlin besucht und viele schöne Sachen erlebt - und allmählich freue ich mich darauf, bald nicht mehr aus dem Koffer zu leben.

Morgens wacht als erstes der Junge auf und geht hinunter zu seinem Opa. Dann komme ich, dann der Mann und schließlich das Mädchen. Meine Mutter erscheint erst, als alle schon gefrühstückt haben (nach einem kleinen Nickerchen wohlgemerkt, denn in Wirklichkeit war sie schon um sechs wach, hat einen Berg Wäsche gebügelt und dann noch 80 Minuten auf dem Ergometer gestrampelt).

Eigentlich ist ja Hochsommer, aber das Wetter spielt nicht ganz mit. Immerhin ist es mäßig warm und regnet nur leicht. Nach dem Frühstück machen wir einen Spaziergang durch das Wäldchen hinter dem Haus.

Das Mädchen demonstriert uns hier, wie man Brennesseln anfassen kann, ohne dass es weh tut.

Unterwegs zählen wir die Schnecken, die überall herumkriechen (30 Stück, bis wir wieder zu Hause sind).

Wieder zu Hause, lese ich dem Jungen aus einem alten Was-Ist-Was-Buch vor. Erschienen 1979, ein Buch meiner Kindheit. Da ich mich nie sonderlich für die Eiszeit interessiert habe, gehört es wohl meinem Bruder.


Die Kinder spielen eine Runde Mau-Mau.



Zum Mittagessen kocht meine Mutter italienisch-deutsch-koreanisch: Es gibt Spaghetti, Tomatensauce, Gurkensalat mit Schnittlauch, Möhren, scharfes Zucchinigemüse und koreanisch eingelegte Gurken mit Chili, Knoblauch und Sesam. Es schmeckt köstlich, wie immer wenn meine Mutter kocht.


Nach dem Mittagessen gehen wir in die Stadt und besorgen Schulmaterial. Hefter, Schere, Füller, Filzstifte, Knete, Buntpapier, das ganze Sortiment. Wir haben demnächst zwei Schulkinder: der Junge wird im September eingeschult! Auf dem Rückweg kaufen wir uns (wie früher oft) bei "Kochlöffel" eine Portion Pommes. Die waren mal sehr lecker - heute schmecken sie mir gar nicht. Weil ich die Kamera vergessen habe, gibt's kein Beweisfoto.

Zu Hause klart der Himmel auf. Der Garten leuchtet in der Abendsonne.


Das Mädchen widmet sich ihrer abendlichen Aufgabe: Schnecken sammeln. (Etwas schneckenlastig, diese 12 von 12, bitte entschuldigt.) Sie findet Dutzende, wie jeden Tag. Weil meine Eltern es nicht übers Herz bringen, werden die Schnecken bei ihnen nicht vergiftet oder anderweitig umgebracht, sondern bloß in hohem Bogen über den Gartenzaun in den Wald geworfen. Ob das sinnvoll ist, wäre zu diskutieren - ich finde es sympathisch.



Dann wird es allmählich Abend. Bevor sie in die Badewanne gesteckt werden, lümmelt der Junge genüsslich auf dem Boden herum und spielt mit seinen Playmobilpolizisten, und das Mädchen liest ein Buch. Währenddessen schreibe ich schnell diesen Post. Am Montag fliegen wir zurück nach St. Petersburg - und dann geht es irgendwann auch hier auf dem Blog weiter. Liebe Grüße und bis bald! 

Mehr 12 von 12 gibt es wieder bei Caro.

12 von 12 im August 2015

Donnerstag, 30. Juni 2016

Sommerpause

bimbambuki verabschiedet sich in die Sommerpause. Macht es gut und habt eine schöne Zeit mit Eis, Kirschen und Wassermelonen, mit Sonnenschein und Sommerwind und mit Sand, grünem Gras oder heißem Asphalt unter den nackten Füßen, je nachdem. Wir lesen uns - irgendwann Ende August.