Der Winter ist mittlerweile auch hier in Russland vorbei, und wie jedes Jahr gibt es bei Michaela Müller und Tabea Heinicker Frühlingspost zum Mitmachen. Das Thema lautet diesmal "Frühlingsbücherei". Zehn Gruppenmitglieder gestalten zehn Mini-Büchlein im Hochformat 37x52 mm und verschicken neun davon in einer bestimmten Woche an die anderen Teilnehmerinnen. Die Technik ist freigestellt. Während die Ummantelung mit selbstgestaltetem Papier erfolgen soll, sind im Inneren dieses Mal auch Fotos, Kopien und Ausdrucke erlaubt.
Mein Büchlein enthält lauter Eindrücke aus St. Petersburg. Dafür habe ich Papier, ein paar Zeitungs- und Zeitschriftenausschnitte und Ausschnitte von Postkarten gefaltet und zusammengebunden.
Die Heftlein wurden mit dem Cutter nochmal begradigt. Die Buchdeckel wurden aus Pappe geschnitten und mit Hilfe eines Abstandshalters und Washi Tape zusammengeklebt.
Die noch leeren Seiten wurden dann gefüllt. Mit handschriftlichen Einträgen und allerlei eingeklebtem: einem Busfahrschein, Tafelfolie, selbstgefärbtem Papier zum Beispiel.
Es wurde gemalt, gekleckst, gedruckt, vergoldet (was wäre St. Petersburg ohne Gold?) Für letzteres habe ich Nagellack verwendet, den ich durch Zufall gefunden habe. Ich finde, er passt perfekt.
So sehen sie aus, meine fertigen Minibüchlein. Am schönsten ist bei den Mail Art Projekten immer der Moment, wenn alle zehn (oder zwölf oder vierundzwanzig...) Werke nebeneinander liegen.
Die fertigen St. Petersburg-Büchlein wurden mit einer selbstgemachten Karte und einer kurzen Erläuterung eingepackt, von liebem Besuch auf dem Rückweg nach Deutschland mitgenommen und von dort aus an die anderen Teilnehmerinnen meiner Gruppe verschickt. Mittlerweile sind sie hoffentlich gut bei Ulrike, Gabi, Eva, Jorin, Katinka, Edelgard, Andrea, Alexandra und Uta angekommen...


















