Mittwoch, 4. Mai 2016

Me Made Mittwoch [Rock+Bluse=Kleid]

Das vierte Projekt meiner Projekt Lieblingsstücke Liste ist fertig geworden. Statt eines weißen Kleides aus Voile (Nr. 6) habe ich ein schwarzes mit unregelmäßigen weißen Pünktchen aus Jersey genäht - wobei es sich gar nicht um ein Kleid handelt, sondern eine Kombination aus Oberteil und Rock.

Der Rock ist ohne Schnitt nach meinen Maßen entstanden. Ich habe ihn mit einem Formbund, in den zwei Gummibänder eingezogen sind, seitlichen Nahttaschen und einem pinkfarbenem Futter genäht. Das Rockteil ist etwas ausgestellt und wird durch den elastischen Bund leicht gekräuselt.

Das Oberteil ist (wie schon diese Tuniken: 1, 2, 3) nach dem Schnittmix von Modell M aus "Japanisches Modedesign zum Selbernähen - Kleider und Tops zum Kombinieren" und Leo Bohemian aus der Ottobre 5/2013 entstanden. Dieses Mal habe ich das Vorder- und Rückenteil aber etwas gerader zugeschnitten und die Ärmel umgeschlagen und dort Gummibänder eingezogen. Der Halsausschnitt ist nicht mit Schrägband eingefasst, sondern mit Belegen genäht, weshalb auch das Bindeband fehlt. Vielleicht nähe ich dort noch eine kleine Schlaufe mit Knopf an.




Zusammen getragen sehen die beiden Stücke aus wie ein Kleid mit blusigem Oberteil. Es trägt sich leicht und angenehm. Leider pillt der Stoff nach der ersten Wäsche schon etwas, was ich fürchterlich ärgerlich finde. Falls Ihr Tipps habt, wo man Jerseys bekommt, der schön bleibt, würde ich mich freuen, sie zu hören.


Viele Frauen in selbstgemachter Kleidung treffen sich heute wieder auf dem Me Made Mittwoch Blog.

Montag, 2. Mai 2016

Druckfisch, druckfrisch

Wie die letzten Jahre nehme ich auch dieses Jahr wieder an der Frühlingspost von Müllerin Art und Tabea Heinicker teil. Dieses Mal haben sich die Beiden eine besonders anspruchsvolle Technik ausgesucht: Im Siebdruckverfahren sollte ein Fischmotiv auf ein 50x25 cm großes Stück Baumwollstoff gedruckt werden. Mein Motiv stand nach langem Überlegen und Hin- und Herskizzieren endlich fest: Ein einzelner kleiner Skalar sollte es werden, negativ gedruckt zwischen schmalen Wellenlinien. Weiß auf blauem Baumwollstoff.

Diese Technik war neu für mich, und entsprechend aufregend wurde alles. Um gut ausgerüstet zu sein, habe ich mir im Internet - rechtzeitig vorher - einen Siebdruckrahmen bestellt, verschiedene Siebdruck-Stofffarben, einen Rakel, kleine Rollen und Freezerpapier. Leider kam alles erst Wochen später an, was aber in keinster Weise am Absender lag (dem ungemein geduldigen und sehr freundlichen Herrn Jeromin vom Jeromin-Shop), sondern daran, dass sich der Versand von Flüssigkeiten ins Ausland schwierig gestalten kann...

Ich musste also improvisieren. Annette, die ebenfalls in meiner Gruppe ist, hatte für ihren Siebdruck einen einfachen, mit Gardine bespannten Holzrahmen und statt Rakel eine alte Plastikkarte verwendet. Das war eine wunderbare Anregung. Ich nahm einen Stickrahmen und ein Stück feinen Tüll von einem alten Rock meiner Tochter. Mein Druckmotiv schnitt ich aus einem Blatt bedruckbarer Klarsichtfolie. Das klappte gut, weil die Folie sich gut schneiden ließ, stabil war und so lange hielt, bis der Stoff ganz bedruckt war.

Da die bestellte Stofffarbe noch nicht da war, nahm ich vorhandene von Stoff & Stil. Erst hatte ich befürchtet, dass sie nicht reichen könnte, aber letztlich brauchte ich gar nicht viel. Es macht Spaß, die Farbe mit kräftigem Druck über das Sieb zu ziehen und nach dem Hochheben gleich zu sehen, wie es geworden ist. Das runde Motiv ist natürlich eine Reminiszenz an den runden Stickrahmen. Ich hatte überlegt, ob ich den Stoff komplett ausfülle, mich dann aber dagegen entschieden. Ich finde, vereinzelt wirkt es besser. 

Auf jedem 50x25 cm großem Stück Stoff befinden sich nun zwei Fische. Für kleinteilige Patchworkarbeiten ist er wohl nicht so gut geeignet, aber vielleicht mag ja eine von Euch ein Bullaugenkissen oder etwas in der Art daraus nähen? Perfekt ist der Druck nicht geworden, aber ich bin ganz zufrieden damit. Manchmal sind die Kanten nicht ganz scharf, sondern etwas verschmiert, aber das ist etwas, das man vermutlich mit Übung (und vielleicht auch besserem Material) hinkriegen könnte. Lust auf Siebdruck habe ich jetzt jedenfalls.

Lange unterwegs waren sie, die Fische, von St. Petersburg haben sie mehrere Wochen gebraucht, um bei den anderen Frühlingspostlern der Gruppe 2 anzukommen. Ich freue mich, dass sie die Reise nun wohl überstanden haben, und danke allen für ihre Geduld!

Mehr Druckfisch findet Ihr in der Frühlingspostliste bei Frau Müllerin.

Freitag, 29. April 2016

Freitags | Rebus #97

Jeden Freitag suchen wir hier ein Buch, einen Film, ein Lied, einen Ort, einen Gegenstand, eine Person oder ein Tier, versteckt in einem oder mehreren Bildern. Wer gerne rät, ist herzlich dazu eingeladen. Eure Kommentare bleiben verdeckt und werden gegen Abend veröffentlicht. Unter allen richtigen Antworten verlose ich ein virtuelles Bienchen - und wer drei Bienchen gesammelt hat, bekommt von mir eine kleine Überraschung per Post.

Heute wird der deutsche Titel des autobiographischen Romans einer amerikanischen Journalistin gesucht. Ein Buch, das mich beeindruckt und berührt hat. Kennt Ihr es auch?

Dienstag, 26. April 2016

Fische auf weiter Reise

Liebe Frühlingspostler der Gruppe 2, seit bald drei Wochen schwimmen meine Fische nun schon in Eure Richtung. Allmählich mache ich mir Sorgen... Ich drücke die Daumen, dass sie nicht irgendwo auf ihrer weiten Reise gefressen wurden. Bitte sagt mir kurz Bescheid, wenn (oder sollte ich sagen: falls?) sie auftauchen!

Freitag, 22. April 2016

Freitags | Rebus #96

Jeden Freitag suchen wir hier ein Buch, einen Film, ein Lied, einen Ort, einen Gegenstand, eine Person oder ein Tier, versteckt in einem oder mehreren Bildern. Wer gerne rät, ist herzlich dazu eingeladen. Eure Kommentare bleiben verdeckt und werden gegen Abend veröffentlicht. Unter allen richtigen Antworten verlose ich ein virtuelles Bienchen - und wer drei Bienchen gesammelt hat, bekommt von mir eine kleine Überraschung per Post.

Heute wird ein Song gesucht, der zugleich auch der Name des Albums ist, auf dem er erschien. Übrigens meine allerallererste CD. Ach ja.

Mittwoch, 20. April 2016

Me Made Mittwoch [Schwarzblauer Blouson]

Das dritte Projekt meiner Projekt Lieblingsstücke Liste ist fertig geworden - ein Blouson nach dem Modell 117 aus der Burda Style 11/2012. Weil ich groß und ein H-Figur-Typ bin, musste ich wie immer einige Änderungen vornehmen. Die Größe 36 habe ich in der Taille auf 38 verbreitert und die Vorder-, Rücken- und Seitenteile sowie die Ärmel um je zwei cm verlängert. Da der Blouson sehr kurz ist, habe ich auch den Bundstreifen einen Zentimeter höher zugeschnitten.

Mit dem Ergebnis, dass der Blouson zu Kleidern oder hoch geschnittenen Röcken und Hosen passen mag, aber zu einer normal bis tiefer sitzenden Hose - zumindest für meinen Geschmack - immer noch zu kurz ist. Vielleicht habe ich auch einen überlangen Oberkörper. Was tun? Einen noch höheren Bund vorzusehen kam nicht in Frage, dann hätten die Proportionen nicht mehr gestimmt und die Jacke wäre unten seltsam kastig geworden. Ich grübelte und grübelte (abends vorm Einschlafen zum Beispiel...) und hatte dann folgende Idee:

Auf der Innenseite des Bundes habe ich KamSnaps angebracht, an denen - von außen nicht sichtbar - bei Bedarf eine Art Verlängerungsstreifen aus dem gleichen Stoff wie die Jacke angebracht werden kann. Das ist übrigens ein schöner schwarzblauer Wollstoff mit etwas Elastan, der sich toll anfasst und näht. Da die zwei Meter, die ich gekauft hatte, für die Innenseite des Verlängerungsstreifens nicht mehr gereicht haben, besteht diese jetzt aus blau-weißen Shibori-Baumwollstoff.



Vor den Knopflöchern habe ich mich gedrückt. Irgendwann muss ich mich dem Thema stellen, ich weiß. Aber dieser Blouson gefällt mir gut, es steckt einiges an Arbeit darin, und ich wollte ihn nicht im letzten Arbeitsschritt womöglich verschandeln. Dieses Mal habe ich daher noch geschummelt: innen gibt es Druckknöpfe und außen reine Zierknöpfe.

Auf den 50 (!) Seiten des PDF-Schnitts von Burda sind auch die Schnittteile für einen Mantel enthalten. Von dem habe ich die Riegel auf den Ärmeln übernommen. Auf die in der Anleitung vorgesehenen Handzierstiche habe ich  verzichtet und stattdessen mit der Maschine abgesteppt. Was jetzt noch fehlt, ist eine Schnalle, mit der man das überstehende Bundende befestigen kann - auf den Fotos ist es nur festgesteckt.

Lauter Frauen in den unterschiedlichsten selbstgemachten Kleidungsstücken treffen sich heute wieder auf dem Me Made Mittwoch Blog.

Montag, 18. April 2016

Kuriose kindliche Kissenkreationen

An einem Nachmittag am Wochenende habe ich neulich dieses Patchwork-Kissen genäht, passend zum White Stripes und Susi-the-bear-Kissen. Schlicht, schwarz-weiß und aus Kindersicht absolut langweilig. "Ihr könnt ja eure eigenen Kissen entwerfen", meinte ich zu den Kindern, "und ich nähe sie dann." Der Vorschlag gefiel ihnen, sie waren Feuer und Flamme.

Die große Restetüte wurde ausgeschüttet, und die Kinder suchten sich Stoffe aus, die ihnen gefielen. Das Mädchen entschied sich für Eulen, Schmetterlinge, Cupcakes in rot, rosa, blau, türkis (was ich bei einer 7-jährigen gar nicht mehr erwartet hätte), während der Junge "jungenhafte" Stoffe wollte. Dicke Punkte zum Beispiel (aha) und knalliges Orange.

Es wurde ein bißchen geschnitten und gelegt - den Rest musste ich dann aber alleine machen.

Dies wird das Kissen für den Jungen. In der Mitte liegt das graue Stück Stoff, wie von ihm entworfen.

Und drum herum die andere Stoffreste, die er sich ausgesucht hatte. Wie es gerade kam, ohne vorherigen Plan. Ich mag so ein intuitives Nähen.

Zum Schluss musste ich zugeben, dass mein eigenes Kissen tatsächlich das langweiligste der drei ist...

Freitag, 15. April 2016

Freitags | Rebus #95

Jeden Freitag suchen wir hier ein Buch, einen Film, ein Lied, einen Ort, einen Gegenstand, eine Person oder ein Tier, versteckt in einem oder mehreren Bildern. Wer gerne rät, ist herzlich dazu eingeladen. Eure Kommentare bleiben verdeckt und werden gegen Abend veröffentlicht. Unter allen richtigen Antworten verlose ich ein virtuelles Bienchen - und wer drei Bienchen gesammelt hat, bekommt von mir eine kleine Überraschung per Post.

Heute suchen wir ein Tier, dessen Namen auszusprechen Erwachsenen oft Schwierigkeiten bereitet - anders als manchem 4-, 5- oder 6-Jährigen.

Donnerstag, 14. April 2016

Piraten und Monster


Zwei Shirts für den kleinen Mann sind vor kurzem fertig geworden, entstanden auf der Grundlage des Schnitts Mushroom aus der Ottobre 4/2014 in Größe 122. Einmal aus gestreiftem Piraten-Jersey mit dunkelgrauen Bündchen, einmal mit gedoppelten Ärmeln aus Monsterstoff und weißem Jersey eines alten T-Shirts vom Papa.

Dienstag, 12. April 2016

12 von 12 im April

Es ist Dienstag, der 12. April, und deswegen gibt es heute wieder 12 Bilder des Tages. Als der Rest der Familie aus dem Haus ist, werden erst ein paar wichtige Dinge erledigt (ein Konzept per E-Mail verschickt, zwei Arzttermine vereinbart, die morgige Exkursion in die Ermitage bestätigt), dann frühstücke ich in Ruhe: Müsli mit Joghurt, Apfel und Mandeln und ein Milchkaffee.

So sieht mein Arbeitszimmer aus, chaotisch und bunt. Am liebsten werkele ich auf dem Fußboden. Gestern habe ich ein paar einfache Stempel geschnitzt und zwei Baumwollstoffe bedruckt. Das Frühlingspost-Siebdrucken habe ich schon hinter mir. Mit dieser Technik werde ich mich sicher noch weiter beschäftigen.




Um halb zwölf gehe ich raus. Auf der Straße steht dieser freundliche (wenn auch schrecklich staubige) Milchwagen, passend zu der gestreiften Milchverpackung, die Euch bei den 12 von 12 im Februar so gefallen hat. Der müsste wohl dringend mal in die Waschstraße.

Von Frühling ist hier - abgesehen von den milderen Temperaturen - noch kaum etwas zu spüren.

Im Copyshop um die Ecke lasse ich zwei Dateien ausdrucken und erfreue mich heimlich am Anblick der quietschorangenen Stühle (ein Schnappschuss aus der Hüfte, wie man sieht).

Dann treffe ich mich mit dem Mann im vegetarischen Restaurant "Укроп" ("Dill") zum Mittagessen.

Für mich gibt es Reisbällchen, einen gebratenen Käse, dessen Geschmack entfernt an Halloumi erinnert, Kräuterquark und Mors, ein russisches Getränk aus Waldbeeren.

Danach laufe ich zum Russisch-Unterricht. Heute lerne ich, dass nach "с" je nach Bedeutung nicht nur der Instrumental, sondern auch der Genitiv stehen kann, zum Beispiel bei "Я прихожу домой с работы". Genauer, dass man in den Fällen, in denen man "на" ("in die, in den, ins / zur, zum") verwenden muss, nicht "из" für "aus der, aus dem / von der, vom" verwenden kann, das wäre falsch. Das höre ich zum ersten Mal. Also "в театр - из театра", aber "на работу - с работы". Oh, diese Sprache.



Der Park ist in diesem Monat geschlossen, weil er frühlingsfrisch gemacht wird. Als die Schule und der Kindergarten vorbei sind, wollen die Kinder aber noch etwas toben. Also bringen wir Ranzen und Rucksack nach Hause und ziehen nochmal los. Sie rennen um die Wette.

Und essen Eis.

Und drehen sich, bis ihnen schwindelig ist.

Zum Abendessen gibt es Kartoffeln nach (Ur-)Oma Hildegard Art, grüne Bohnen, Rührei und Salat. Und bevor die Kinder jetzt eine Folge "Mascha und der Bär" und das Sandmännchen gucken, klebe ich schnell die Bilder des Tages in Caros Fotoalbum und verabschiede mich für heute. Habt einen schönen Abend!

Sonntag, 10. April 2016

Frühlingspost! Fische 1, 2 und 3

Mit Freude mache ich wieder bei der Frühlingspost von Müllerin Art und Tabea Heinicker mit. In 8-er-Gruppen schickt man sich dieses Jahr siebbedruckte Stoffstücke mit Fisch-im-Wasser-Motiv zu. Die erste Post von Annette habe ich hier schon gezeigt, von Elvira vom Blog zwischendurch kam der zweite Brief. Darin lag liebevoll verpackt dieser fröhlich gemusterte Stoff. Interessant ist der mehrschichtige Druck - ausgesparte Fischkonturen, eine mit einem Kartoffelnetz erstellte Struktur und darüber Wellen und gestempelte Fische. Liebe Elvira, danke dafür!

Moni vom Blog Alltäglich schickte diesen Stoff, bei dessen Anblick mir der Mund offen stehen blieb. Detailliert dargestellte Fische, Wellen und einige Schlingpflanzen tümmeln sich darauf - absolut sauber mit kräftigen, perfekt deckenden Farben gedruckt. Meine Fotos geben die satten Farbtöne nicht richtig wieder, in Wirklichkeiten leuchten sie noch mehr. Ich bin schon sehr gespannt zu erfahren, wie Du das gemacht hast, Moni. Der Stoff ist Dir toll gelungen, herzlichen Dank dafür!



So sehen die ersten drei Fischstoffe zusammen aus: Oben der Stoff von Annette, in der Mitte der von Elvira und unten der von Moni. Meine eigenen Druckversuche kommen mir dagegen fürchterlich bescheiden vor...

Aber egal - meine Fische sollen die Anderen der Gruppe 2 in der Woche vom 18. bis 24. April erreichen, und da man nie weiß, wie lange die Post von Russland nach Deutschland braucht, habe ich sie schon letzte Woche hier in St. Petersburg losgeschickt. Ich drücke die Daumen, dass alle Briefe ankommen und hoffe, Ihr habt Verständnis, wenn sie sich womöglich verspäten!

Freitag, 8. April 2016

Freitags | Rebus #94

Jeden Freitag suchen wir hier ein Buch, einen Film, ein Lied, einen Ort, einen Gegenstand, eine Person oder ein Tier, versteckt in einem oder mehreren Bildern. Wer gerne rät, ist herzlich dazu eingeladen. Eure Kommentare bleiben verdeckt und werden gegen Abend veröffentlicht. Unter allen richtigen Antworten verlose ich ein virtuelles Bienchen - und wer drei Bienchen gesammelt hat, bekommt von mir eine kleine Überraschung per Post.

Heute wird der Titel einer amerikanischen Fernsehserie gesucht, die mein Mann und ich gerade mit großem Vergnügen geguckt haben (... jetzt heißt es wieder warten...). Die Bilder bitte auf deutsch enträtseln!

Mittwoch, 6. April 2016

Dicke Punkte (zum wiederholten Mal)

Den Kleiderschnitt Lisabeth habe ich schon beim ersten Mal ins Herz geschlossen - er ist einfach zu nähen, wie gemacht, um unterschiedliche Stoffe miteinander zu kombinieren, und sitzt sehr schön - auch dieses Kleid mag ich gerne, und dem großen Mädchen gefällt es ebenfalls. Für dicke Punkte habe ich ja sowieso ein Faible: wie man hier sieht oder hier oder hier oder hier...


Lisabeth von Fabelwald, Größe 134 (Länge 140) aus dunkelgrauem Baumwollstoff, weißem Baumwollstoff mit dicken schwarzen Punkten, schwarzem Taillenband und Knopfleiste auf der Rückseite mit hellgrauen KamSnaps.

Sonntag, 3. April 2016

Frühlingspost und andere Freuden

Hallo liebe Leserinnen, willkommen zurück! Nach den Osterferien geht es hier weiter - und zwar mit den feinen Dingen, die der Briefträger in den letzten Wochen nach St. Petersburg gebracht hat. Die erste Frühlingspost des Jahres zum Beispiel, von Annette vom Blog buntistschön. Die wunderbare Karte und der Briefumschlag waren schon eine Freude fürs Auge, und ihr siebbedruckter Fischleinstoff ist einfach entzückend. Ich freue mich schon darauf, etwas daraus zu nähen. Liebe Annette, herzlichen Dank dafür!

Unfassbar, welche tolle Überraschung vor einigen Wochen mit der Post kam - ein selbstgemachtes, selbstgebundenes Büchlein von Michaela von Müllerin Art voller unifarbener und gemusterter Papiere. Ein Seligkeitsding, wie Astrid Lindgrens Madita so etwas nennt - Dinge, die man staunend beguckt und befühlt und ins Herz schließt. 

Im Inneren finden sich neben weißen zum Skizzieren die schönsten bunten Papiere: gelbbedruckte, japanisch anmutende, schnittgemusterte zum Beispiel...

Und auch ein alter Kartenausschnitt, der meinen jetzigen Wohnort zeigt. Das kann doch kein Zufall sein...? Liebe Michaela, vielen herzlichen Dank für dieses wunderbare Büchlein! Ich freue mich sehr darüber, dass es mich durch meinem Alltag begleitet und fülle es auch fleißig mit Skizzen.

Und dann, nicht zuletzt: Dieses wunderschöne Päckchen, das Ghislana geschickt hat. Darinnen: Einer ihrer handgeschriebenen Jahreszeitenbriefe in feinstem Papierumschlag und das Buch "Charlie Chaplins Parade" aus dem Jahr 1955. Ich mag solch alte Bücher und ich mag Charlie Chaplin, daher habe ich mich riesig darüber gefreut. Liebe Ghislana, herzlichen Dank dafür!