Guten Morgen! Koffer müssen ausgepackt werden - wir sind erst gestern abend um elf zurück gekommen.
Das bedeutet heute natürlich: Wäsche waschen. Wäsche waschen. Wäsche waschen.
Und nicht nur Wäsche. Besorgt fragt sich der kleine Mann, ob Pittiplatsch bei dem Gedrehe nicht schlecht werde.
Ich male währenddessen Kleinmädchenzehennägel bunt an. Ein Versprechen, das ich gestern im Flugzeug gegeben habe, um ein quengeliges und äußerst mies gelauntes Fräulein zum Schlafen zu überreden.
Dann wird weiter ausgepackt. Verschiedene Sorten Mojo, lecker zu Ofenkartoffeln oder gegrilltem Hühnchen.
Der kleine Mann entdeckt seine Eisenbahn wieder.
Das Fräulein malt mir - fast ohne Erinnerung daran, was heute für ein Tag ist - ein Bild zum Muttertag.
Zum Mittagessen gibt es Nudelsuppe mit Erbsen und Proviantbrote von gestern.
Als wir nachmittags nach draußen gehen, staunen wir: In den letzten Wochen ist es so grün geworden.
Wir spazieren zum Eisladen. Ein weiteres Versprechen von gestern, das eingelöst werden muss.
Wieder in Berlin. Offensichtlich.
Zum Muttertag schenkt mir der Mann einen Fliederstrauß aus dem Hofgarten. Und kocht das Abendessen. Merci, Liebster. Mehr 12 von 12 gibt es heute wieder bei Caro / Draußen nur Kännchen.
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