Montag, 1. Juni 2020

Me Made May: ein Rückblick

Der Me Made May ist vorbei. Zum vierten Mal war ich bei der Aktion von Zoe (So Zo... What Do You Know?) dabei, bei der es darum geht, einen Monat lang täglich (oder öfter als sonst) etwas Selbstgemachtes zu tragen. Ende April war ich noch unentschlossen, ob ich dieses Jahr mitmachen wollte. War das alles nicht viel zu banal und oberflächlich in diesen schwierigen Zeiten? Letztlich habe ich mich fürs Mitmachen entschieden und bin froh darüber. Es war schön, so viel Selbstgemachtes zu sehen, neue Leute zu treffen und mich als Teil einer Gemeinschaft zu fühlen. Es hat mich aufgemuntert und auf neue Ideen gebracht. Es war ein bisschen Normalität und ein bisschen Ablenkung von den täglichen Sorgen. Und es war eine Freude, so ein Feedback zu bekommen. Vielen Dank für all eure Herzen und netten Kommentare!

Am meisten Herzen gab es von euch für diese Kombinationen: 

- Dunkelgrünes Jerseykleid (eigener Schnitt) mit gekaufter Strickjacke und Ginkgo-Tasche (eigener Schnitt)
- Schwarz-weiß karierte Tunika (Modell M aus "Japanisches Modedesign zum Selbernähen - Kleider und Tops zum Kombinieren" von Yoshiko Tsukiori), Hose aus grauem Denim (Pencil Shape aus der Ottobre 5/2015) und Ginkgo-Tasche (eigener Schnitt)
- Schwarzes Jerseykleid mit weißen Pünktchen (eigener Schnitt)

Meine persönlichen Favoriten waren diese Outfits:

- Hellblaues Double Gauze Kleid (Ottobre 5/2015) und Tasche aus schwarzem Denim (eigener Schnitt)
- Besticktes T-Shirt aus grauem Baumwolljersey (Ottobre), gekaufte Strickjacke und Hose und Tasche im Zakka-Stil (eigener Schnitt)  
- Ursprünglich gemustertes, jetzt gefärbtes schwarzes Jerseykleid (Balloon von Tamanegi-kobo), grauer Fleece-Loop (eigener Schnitt) und Tasche mit Riesenpunkten (eigener Schnitt)
 
Nach letzterem Kleiderschnitt wird übrigens oft gefragt. Vor ein paar Jahren konnte man ihn kostenlos von der Tamanegi-kobo-Webseite herunterladen, aber anscheinend gibt es die leider nicht mehr. Ich persönlich habe nur noch den ausgedruckten Papierschnitt, nicht mehr die Datei.

Das Fotografieren war dieses Jahr einfacher. Musste ich in den vergangenen Jahren viele Bilder mit Selbstauslöser machen (2019, 2018, 2017), gab es dieses Mal meist jemanden in Reichweite, der ein Foto schießen konnte. Dafür sind wir oft einfach runter in den Hof gegangen und haben irgendeine schäbige alte Wand als Hintergrund benutzt. Ich finde es hilfreich, mich selbst aus einiger Entfernung zu sehen, um Farben, Schnitte, Proportionen besser beurteilen zu können. Geht euch das auch so?

Kommentare:

  1. Jedes Mal denke ich: Was für eine tolle Frau!"
    Liebe Grüße
    Christine

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  2. ich fand es sehr spannend dein tägliches outfit zu verfolgen, auch wenn ich gar keinen
    insta-account habe. dein stil ist einfach inspirierend. obwohl ich überhaupt kein gelb-fan bin, gefallen mir die gelben akzente (jacke, schuhe, ginkgo-tasche) besonders gut.
    ich finde es auch hilfreich sich mit mehr abstand zu betrachten, denn da achtet man mehr auf die gesamtwirkung und schaut nicht so kritisch auf die schwachstellen.
    liebe grüße, martina

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    1. Ich freue mich sehr über deine Worte, Martina.
      Viele liebe Grüße!

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  3. Liebe Clara,

    was für eine beeindruckende und wunderschöne Sammlung! Soooo schön...
    (mit lieben Grüßen, zurück aus der Versenkung)
    Ricarda

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    1. Wie schön, dass du wieder aus der Versenkung kommst - ich hatte mich schon gefragt, ob bei dir alles in Ordnung ist...

      Liebe Grüße!

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  4. Ja, das geht mir genauso: Proportionen und Kombinationen beurteile ich auf Fotos ganz anderes als beim Blick in den Spiegel. Ich finde Dein Shirt mit den vielen French Knots so wunderbar! Liebe Grüße, Gabi

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    1. Dankeschön, Gabi! Irgendwann probiere ich mal French Knots mit Seidenbändern, inspiriert von deiner aktuellen Stoffspielerei...

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