Montag, 20. Mai 2019

Vom Pseudonym zum Orthonym

Die russische Quilters' Guilde, deren Mitglied ich bin, gibt jedes Jahr ein Thema vor, zu dem die Mitglieder eingeladen sind, einen Quilt zu nähen. Die Ergebnisse werden einer der folgenden Kategorien zugeordnet: traditionell, modern, zeitgenössisch oder Art-Quilt. 2018 hieß das Thema Treppe, und ich habe dafür meinen 44 Steps Quilt genäht. Dieses Jahr wurde das Thema Spitze/Weben vorgegeben. Der dafür zu nähende Quilt soll 100 cm lang und mindestens 70 cm breit sein. Mein Quilt misst 103 x 103 cm.


Anfang Dezember letzten Jahres habe ich mit meinem Beitrag zu diesem Thema begonnen. Ich hatte einen handgenähten Hexie-Quilt beendet und immer noch (oder schon wieder) Lust auf Hexies. Dieses Mal sind sie kleiner (Kantenlänge 2 cm) und bestehen aus weißen bzw. schwarz-weiß gemusterten Stoffen. Viele davon habe ich durch einen Stofftausch mit anderen Quilterinnen bekommen. Vielen Dank nochmal, Ihr Lieben, das war wunderbar. Vielleicht erkennt Ihr ein paar Eurer Stoffschnipsel wieder?

Mein Plan war, das vorgebene Thema abstrakt umzusetzen. Damit fällt der Quilt wohl in die Kategorie "zeitgenössisch" oder "Art-Quilt". Die gemusterten Hexies bilden ein Spitzenmuster, hinter dem der unifarbene weiße Hintergrund durchschimmert. Am oberen und unteren Rand löst es sich allmählich auf. Früh kam mir die Idee, mit Hell und Dunkel zu spielen und so ein Motiv in das ansonsten ganz gleichmäßige Muster einzubauen. Die überwiegend schwarz gemusterten Hexies formen meine Initialen - CS.

Als ich mit dem Bloggen begonnen habe, ging es hier auf bimbambuki vorwiegend um das Nähen von Kinderkleidung. Ganz selbstverständlich habe ich unter einem Pseudonym gebloggt. Es wäre mir nicht in den Sinn gekommen, meinen wahren Namen zu nennen. Der war für mein "richtiges" Leben vorbehalten, in dem ich Mutter, Frau, Tochter, Schwester, Freundin, Architektin und so weiter war. Manche meiner Freunde oder Bekannten wussten gar nicht, dass ich blogge, und hätten sich auch nicht dafür interessiert.


Erst hier in St. Petersburg, wo ich das Quilten entdeckt habe, zum ersten Mal einen Quilt verkauft habe, zum ersten Mal einen meiner Quilts auf einer Ausstellung zeigen durfte, habe ich begonnen, hinter meinem Pseudonym hervorzulugen. Das Nennen meines wahren Namens bedeutet, dass ich mich zu meinen Werken bekenne. Das Quilten ist zwar nicht mein Beruf, aber es ist das, was ich mache. Ab und zu grusele ich mich noch ein bisschen vor meiner eigenen Courage, aber oft ist da auch ein schönes Gefühl von Freude und Stolz.

Das Pseudonym Mond werde ich nicht aufgeben, es hat mich acht Jahre lang auf meinem kreativen Weg begleitet, ich habe es liebgewonnen, und die Meisten von Euch kennen mich nur so. Aber vielleicht ist dies der richtige Zeitpunkt, um mich hier auf dem Blog auch mit meinem wahren Namen vorzustellen. Also: Hallo liebe Leserinnen und Leser, die Ihr bimbambuki teilweise seit Jahren begleitet, schön, dass Ihr hier lest und kommentiert, schreibt, aufmuntert, inspiriert! Ich heiße Clara...

Гильдия квилтеров задала тему "кружева / ткачества" в этом году и предлагает своим членам шить квилт. Он должен быть длиной 100 см и шириной не менее 70 см. Размер моего квилта: 103 х 103 см и называется “ My Name Quilt“ в переводе: "моё имя квилт". 
Мой план заключался в абстрактной реализации данной темы. Узорчатые гексы образуют кружевной узор, за которым просвечивается простой белый фон. Сверху и снизу он постепенно растворяется. Я хотела поиграть со светлым и тёмным и создать такой мотив в довольно однородной композиции. Мои, в основном в чёрных тонах гексы образуют мои инициалы - CS. 
Когда я начала вести блог, мой блог bimbambuki был в основном о пошиве детской одежды. Конечно, я писала в блоге под псевдонимом. Мне бы не пришло в голову назвать свое настоящее имя. Это было зарезервировано для моей "реальной" жизни, где я была матерью, женой, дочерью, сестрой, подругой, архитектором и так далее. 
Только здесь, в Санкт-Петербурге, где я обнаружила квилтинг, впервые продала квилт, мне разрешили показать квилт на выставке, я стала выделяться под своим псевдонимом. Называя своё настоящее имя означает, что я признаюсь к своим работам, творениям. Квилтинг - это не моя работа, но то, чем я занимаюсь. Время от времени я все еще немного пугаюсь перед собственной смелостью, но часто бывает и приятное чувство радости и гордости. 
И так... мои дорогие читатели, это здорово, что вы читаете и оставляете сердечные комментарии, подбадриваете, вдохновляете здесь! 
Меня зовут Клара...

Mittwoch, 15. Mai 2019

Immer noch ohne Namen

Eine Weile lag er im Schrank, aber jetzt habe ich ihn wieder hervorgeholt, um ihn fertigzustellen: den schwarz-weißen Hexie-Quilt ohne Namen. Ich überlege immer noch, wie er heißen soll.

Die mit dem Zauberstift gezeichneten Markierungen lassen sich mit Wasser entfernen. Das Binding wird schmal und weiß. Wie immer nähe ich es auf der rechten Seite mit der Maschine an.

Von hinten wird es dann von Hand angenäht. Einen Tunnel zum Aufhängen habe ich auch vorgesehen. Dann muss der Quilt nur noch signiert, gewaschen und gespannt werden. Bald mehr dazu...

Sonntag, 12. Mai 2019

12 von 12 im Mai

Es ist Sonntag, der 12. Mai. und deswegen gibt es hier wieder 12 Bilder des Tages. Nr. 1: Nach dem Frühstück, bei einem zweiten Kaffee, plaudern der Mann und ich noch ein bißchen. Die Kinder spielen in ihrem Zimmer.

Dann brechen wir alle vier zu einem Ausflug auf. Wir fahren zum Sevkabel Port, einem ehemaligen Industriehafengelände, wo an diesem Wochenende ein Festival stattfindet.

Wir sind zum ersten Mal dort. Das Sevkabel Port Gelände ist cool, bunt, noch unfertig, es erinnert ein bißchen an bestimmte Ecken in Berlin. In der großen Halle sind viele Stände aufgebaut.

Hier kann man Billard oder andere Spiele ausprobieren...

... sich Glitzer-Tattoos machen lassen...

... und allerlei hübsche Dinge kaufen (zum Beispiel unglaublich viele verschiedene Arten Honig)...

Auf der Rückseite der Halle, zum Wasser hin, gibt es ein breites Sonnendeck. Hier kann man wunderbar sitzen und Streetfood essen.

Dabei guckt man auf die Neva, die hier ins Meer mündet, und die Brücke der Stadtautobahn, die den zentralen Distrikt mit der Wassilievski-Insel verbindet.

Das tägliche Bild für den Me Made May wird gemacht. Apropos: Heute Morgen haben das Mädchen, der Junge und ich festgestellt, dass jeder von uns fünf bimbambuki-Sachen trägt. Keine schlechte Bilanz, oder?

Während wir Anderen auf dem Deck sitzen und den Musikern zuhören, die gerade spielen, zieht der Junge mit der Kamera los und macht Fotos.

Am frühen Nachmittag sind wir wieder zu Hause, und weil das Wetter immer schöner geworden ist, beschließen wir, ein Eis essen zu gehen.

Der Rest des Sonntags verbringen wir wie die meisten Sonntage, unter anderem mit Skypen mit den Familien (heute insbesondere mit Mutter und Schwiegermutter, schließlich ist Muttertag). Dann gibt es Abendbrot, und der Mann liest den Kindern aus "Peter Pan" vor, während ich meine Fotos bearbeite... 

Mehr Bilder gibt es wie immer bei Caro.

12 von 12 im Mai 2018
12 von 12 im Mai 2017

Mittwoch, 8. Mai 2019

Schwarz für alle Gelegenheiten

Nach dem Schnitt Burda 103 (3/2014) habe ich mir nach dem pinkfarbenen Mantel und der bunt gepatchten Jacke eine weitere Jacke genäht. Wieder kurz, aber dieses Mal schlicht in Schwarz.

Der Stoff hat einen hohen Baumwollanteil und ist nicht optimal - er knittert leicht und zieht Fussel an. Weil es hier in St. Petersburg oft kühl und windig ist, habe ich den Stoff mit Baumwollvlies verstärkt.

Die Jacke ist komplett gefüttert. Das glänzende schwarze Futter besteht aus Viskose. Beim Me Made May sieht man, dass ich die Jacke gerade gerne und oft trage...

Montag, 6. Mai 2019

Vier fliegende Gänse

Die sieben großen Dreiecke für meinen Ausflug zum Park Quilt aus lauter bunten kleinen sind fertig, jetzt kommt der nächste Schritt. Die angrenzenden grauen Dreiecke nähe ich von Hand an, und auch das Zusammensetzen der Blöcke erfolgt von Hand. Vier fliegende Gänse sind fertig, fehlen noch drei. Zum Fertigstellen des Tops werde ich aber später die Maschine benutzen.

Beim English Paper Piecing macht es mir besonders Spaß, die Heftfäden zu durchschneiden, die Papiere herauszuholen und alles zu bügeln. Wer mag das noch?

Mittwoch, 1. Mai 2019

Me Made Mittwoch [Hose und Top aus Chambray]

Es ist der 1. Mai - der erste Tag des Me Made May und gleichzeitig Me Made Mittwoch. Was ich heute zeige, sieht vielleicht aus wie ein Jumpsuit (ein Kleidungsstück, das ich gerade sehr mag, wie hier oder hier zu sehen), ist aber in Wirklichkeit ein Fake-Einteiler, der aus zwei Teilen besteht (wie - vom Prinzip gleich, aber doch ganz anders - hier oder hier zu sehen). Irgendjemand meinte mal, 2019 würde das Jahr der Jumpsuits. Na dann...


Das Oberteil ist Earth & Stone aus der Ottobre 2/2019, genäht aus grauem Hanf(?)-Baumwoll-Chambray. Der Schnitt gefällt mir, er ist sommerlich-luftig, der Ausschnitt ist schön, und durch die neutrale Farbe lässt sich das Top auch gut zu andersfarbigen Hosen tragen.


Die Hose habe ich nach dem Schnitt Malaysia aus der Ottobre 2/2019 genäht. Dabei handelt es sich um eine 7/8-Hose mit hohem Bund, die um die Hüfte etwas Luft, aber schmal zulaufende Beine hat. Ich war so dumm, sie nicht zu verlängern, was ich wegen meiner Größe von 1,79 m normalerweise immer tue. Jetzt spannt sie um die Waden und rutscht beim Tragen etwas an den Beinen hoch. So angenehm sich das Oberteil trägt - an den Beinen fühlt sich der Stoff kratzig an. Als erste Maßnahme habe ich die Seitennähte unten ein Stück aufgetrennt und frage mich, wie ich das Problem beheben kann. Schmale Keile einsetzen, damit sie unten weiter wird? Die Hose füttern? Immer mit Leggins drunter tragen? Oder in Shorts umarbeiten? Ich überlege noch.


Übrigens: Wie letztes und vorletztes Jahr mache ich beim Me Made May mit. Wieder habe ich mir vorgenommen, einen Monat lang jeden Tag mindestens ein selbstgemachtes Kleidungsstück zu tragen. Was ich anhabe, werde ich täglich auf Instagram zeigen, und am Ende des Monats gibt es eine Zusammenfassung hier auf dem Blog.

Sonntag, 28. April 2019

Stoffspielereien: 100 Jahre Bauhaus

"100 Jahre Bauhaus" heißt das Thema der Stoffspielereien im April und Siebensachen zum Selbermachen sammelt dieses Mal die Beiträge. Mein Beitrag beschäftigt sich mit der sogenannten Kombinationsschrift, die Josef Albers um 1928 entworfen hat. Alle Buchstaben dieser Schrift lassen sich mit Hilfe von drei einfachen geometrischen Formen darstellen: einem Kreis, einem Viertelkreis und einem Quadrat.

Simpel und gut. Die drei Stempel Kreis, Viertelkreis und Quadrat waren schnell geschnitzt. Stoffmalfarbe und ein altes weißes T-Shirt gab es im Fundus. Aber welches Wort sollte ich drucken? Erst wollte ich "Handwerk" nehmen, weil dieser Begriff in der Bauhaus-Schule ja eine wichtige Rolle spielte. Aber dann kam mir eine andere Idee, nämlich mit der bald hundertjährigen Schrift ein ganz aktuelles Wort zu drucken.

Ich recherchierte die Wörter des Jahres der vergangenen Jahre. "Jamaika-Aus" (2017), "postfaktisch" (2016) oder "Flüchtlinge" mussten es nicht unbedingt sein. Im englischsprachigen Raum sind die Wörter oft knapper. "toxic" lautet das Wort des Jahres 2018 und "vape" das des Jahres 2014. Mit diesen beiden fing ich an. Als ich sicherer geworden war, nahm ich mir noch das deutsche Wort des Jahres 2018 vor: "Heißzeit".

Mein Fazit: Die Bausteine für die Kombinationsschrift sind wirklich einfach herzustellen, so dass man schnell losdrucken kann. Das Konstruieren von gebräuchlichen Buchstaben, an dem ich mich neulich versucht habe, kostet viel mehr Zeit. Manche Buchstaben (c oder t zum Beispiel) finde ich aber nicht so leicht erkennbar - geht Euch das auch so? Spaß gemacht hat es trotzdem.

Die monatliche Stoffspielerei ist eine Aktion für textile Experimente. Sie ist offen für alle, die mit Stoff und Fäden etwas Neues probieren möchten. Der Termin soll Ansporn sein, das monatlich vorgegebene Thema soll inspirieren. Jeden letzten Sonntag im Monat werden die Links mit den neuen Werken gesammelt - auch misslungene Versuche sind gern gesehen, zwecks Erfahrungsaustausch.

Die nächsten Termine:

26.05.2019: „Heimat“ bei Nahtlust
30.06.2019: „Afrika“ bei made with Blümchen
29.09.2019: „Miniatur“ bei Feuerwerk bei Kaze
27.10.2019: „Handweben“ bei Schnitt für Schnitt

Donnerstag, 25. April 2019

Drei plus drei

Von der Idee zum fertigen Projekt geht es manchmal ganz schnell. Neue Kissen für die Kinder wollte ich nähen, denn die werden älter und machen sich nicht mehr so viel aus Rot mit weißen Punkten. Kissen also, drei für jedes Kind. Wie sie aussehen, habe ich aber nicht allein entschieden...

Das Design wurde eng mit dem jeweiligen Klienten abgestimmt. Klient A, Mädchen, 10 Jahre, entschied sich für schwarz-weißes Patchwork, einen senfgelben Bär (inspiriert von bloggaibagis) und ein graues Sweatstoff-Kissen mit einer Applikation ihrer Initiale.

Klient B, Junge, 8 Jahre, riesengroßer Star Wars Fan, wollte eigentlich ein Kissen mit einem Klonkrieger oder Darth Vader, bekam aber statt dessen eins mit dem ultimativen Star Wars Zitat. Da unser Drucker nicht funktioniert, habe ich die Buchstaben selbst konstruiert.

So sieht das Jungs-Ensemble aus: Graues Sweatstoff-Kissen mit applizierter Initiale, petrolblaues Sweatstoff-Kissen mit aufgenähtem Zitat, Jersey-Kissen mit Löwen-Print. Verschlossen werden alle Kissen auf der Rückseite mit KamSnaps - das ist schnell und einfach zu nähen und man braucht keine Reißverschlüsse...

Montag, 22. April 2019

Aller guten Dinge sind drei

Das Abpausen hat sich gelohnt: nach einem Schnitt sind hier gleich drei Softshell-Jacken entstanden, eine graue, noch eine graue und diese dunkelblaue fürs Mädchen. Es handelt sich um "Geocoaching" aus der Ottobre 4/2011, Größe 146, wieder ohne aufgesetzte Taschen, dafür mit selbstgebastelten Eingrifftaschen.

Und mit einer weiteren Änderung. Dem Mädchen gefiel die Kapuzenform nicht so, sie war ihr zu "zwergenmützig". Deshalb habe ich sie verkleinert und statt der Mittelnaht einen Mittelstreifen hinzugefügt. Auch bei dieser Jacke ist die Kapuze nicht abnehmbar. Dieses Mal sitzt sie auf der Innenseite des Kragens.

Als Futter und Taschenhintergrund habe ich einen mintfarbenen Baumwollstoff mit Schwanenprint verwendet, den ich wunderschön finde, insbesondere zum Dunkelblau. Die Ärmel bekamen einen flutschigen Futterstoff. Die Paspel an den Taschen reflektiert, genau wie die Reflektorbandstücke an Ärmeln und Kapuze.


Freitag, 19. April 2019

Prächtig

Mein Mädchen, zehneinhalb Jahren alt, trägt mittlerweile zwar meistens Jeans und T-Shirts, hat aber immer noch ein Faible für Gold und Glitzer. Diesem Kleid liegt der T-Shirt-Schnitt C'mon aus der Ottobre 1/2014, Größe 140, zugrunde. Ich habe ihn einfach etwas gekürzt und zwei Rechtecke, oben in kleine Fältchen gelegt, als Rockteile angesetzt. Prächtig, nicht wahr...?


Mittwoch, 17. April 2019

Vorbereitungen für den Me Made May

Noch zwei Wochen, dann ist Mai! Auch dieses Jahr möchte ich wieder beim Me Made May mitmachen. Das Durchsehen meines Kleiderschranks hat ergeben, dass ich mittlerweile so viele selbstgenähte Stücke habe, dass ich jeden Tag des Monats etwas anderes Selbstgemachtes tragen kann.

Der Kleiderschrank ist also gut gefüllt. Es fehlten nur zwei Dinge: eine schwarze Tasche und eine schwarze Jacke. Taschennähen macht mir Spaß, also habe ich mir eine schlichte Tote Bag aus schwarzem Jeansstoff genäht. Von außen ist sie völlig unspektakulär, aber innen habe ich ein paar Lieblingsstoffe verarbeitet.

Jetzt arbeite ich an der schwarzen Jacke. Mehr dazu demnächst...

Montag, 15. April 2019

Grau geht immer (Teil 2)

Nach der ersten grauen Jacke kommt hier die zweite. Wieder nach dem Schnitt "Geocoaching" aus der Ottobre 4/2011, Größe 146, dieses Mal ohne aufgesetzte Taschen, dafür mit selbstgebastelten Eingrifftaschen.

Dieses Mal habe ich die Jacke ohne Thermovlies genäht, für schon etwas wärmere Frühlingstage. Wind- und wasserabweisend ist sie trotzdem: der Oberstoff ist ein grauer Softshell mit schöner Struktur.

Die Kapuzenweite ist verstellbar. Wie bei der ersten Jacke habe ich dafür eine goldene Gummikordel verwendet, die von irgendeiner kostbaren Pralinenkastenverpackung stammt.

Innen ist die Jacke mit blaugemustertem Ninja-Stoff, vom Jungen ausgesucht, gefüttert. Die Kapuze besteht innen aus grauem Baumwollstoff, und die Ärmel haben ein graues Flutschfutter bekommen.