Donnerstag, 12. Januar 2023

12 von 12 im Januar


2023 ist das 12. Jahr, in dem ich bei "12 von 12" mitmache. Dieses Fotoprojekt bedeutet mir sehr viel. Ich finde es toll, wie gut man sich anhand der Bilder an den jeweiligen Tag erinnern kann - selbst wenn er viele Jahre zurück liegt. Heute ist Donnerstag, der 12. Januar. Morgens fahre ich die Kinder mit dem Auto zur Schule. Es ist grau und regnerisch.
 
Auf dem Weg dorthin gibt es an einer Stelle ein Schild, auf dem "DO NOT PASS" steht. Jedes Mal, wenn wir daran vorbei fahren, rufen wir zu dritt aus vollem Hals "You! Shall! Not! Pass!" Wer kennt das Zitat?
 

Als wir angekommen sind, mache ich mich auf den Weg in die Turnhalle. Donnerstags wird dort Fitness für Eltern angeboten. Die Yogamatte habe ich dabei - aber die Sportschuhe vergessen.
 

Also wird heute barfuß trainiert. Heute sind wir richtig Viele. Es tut gut, sich zu bewegen. Danach gehen die Meisten noch in die Cafeteria.

Dort gibt es heute die Gelegenheit, noch einen Kaffee zu trinken und ein bisschen zu plaudern.


Der Rest des Tages ist nicht sonderlich fotogen. Ich fahre heim und dusche. Dann ist Hausarbeit dran. Heute werden die Betten neu bezogen und Bettwäsche und Pyjamas gewaschen.
 
Rauf, runter, rauf, runter...
 

Das ist ein guter Anlass, um unsere alte Waschmaschine zu präsentieren, die ganz hinten im Keller steht. Wo manchmal schreckliche lange Tausendfüßler rumlaufen.


Zwischendurch leihe ich mir die Stifte meiner Tochter aus und male ein paar "Beispielblöcke" für das Projekt "Ein Quilt mit Dingen, die uns Freude machen". Es gab Fragen zur Motivwahl und Umsetzung. Auf Instagram habe ich schon etwas dazu geschrieben - hier auf dem Blog werde ich das Anfang nächster Woche tun.


Zum Mittagessen gibt es den Rest vom gestrigen Gulasch. Nicht sehr ansehnlich, aber lecker. 
 

Das Mädchen kommt von der Schule. Ein Blick nach draußen: es ist immer noch grau in grau.


Ein wenig später kommt der Junge nach Hause und will sofort zocken. Ich ziehe mich ins Arbeitszimmer zurück und quilte ein bisschen. Dann müssen die frisch gewaschenen Pyjamas gefaltet und die Betten bezogen werden. Am frühen Abend ist dann auch der Mann daheim. Ums Abendbrot kümmert sich heute der Junge. Nach dem Essen gucken wir noch ein, zwei Folgen "The Office" und dann ist der Tag vorbei. Was habt Ihr heute gemacht?

Mehr 12 von 12 gibt es wieder bei Caro.

Dienstag, 10. Januar 2023

Ein Anfang

Ich mag den Januar. Das ist eine Zeit, in der ich mich frei und kreativ fühle, in der alle möglichen neuen Ideen sprießen und ich ohne Termindruck arbeiten kann. Der Start des Projekts "Ein Quilt mit Dingen, die uns Freude machen" lief großartig - bis jetzt machen 32 Frauen aus fünf Ländern mit. Bis Ende März, wenn Eure Beiträge zu diesem Projekt eintrudeln sollen, ist aber noch viel Zeit. Die möchte ich nutzen, um ein anderes Herzensprojekt zu beginnen.

Seit wir in den USA leben, träume ich von einem Stadtplanquilt von Manhattan in der Art meines Piter Map Quilts. Um dieses Projekt starten zu können, musste ich aber erst das Gefühl bekommen, mich in dort ein bisschen auszukennen. Manhattan hat 1,6 Millionen Einwohner und ist RIESIG. (Ich finde es nach wie vor schwer beeindruckend, dass die Insel nur einen der fünf Stadtteile von New York City darstellt - insgesamt leben in der Stadt ungefähr 8,8 Millionen Menschen.)

Die Grundlage für mein Projekt ist ein 135 cm langer und 53 cm schmaler Stadtplan-Ausdruck ohne bestimmten Maßstab. Auf diesem habe ich die Neighborhoods von Manhattan eingezeichnet: Greenwich Village, SoHo, Little Italy, The Bowery usw. Deren Umrisse zeichne ich - wie damals beim Piter Map Quilt - auf dickem Transparentpapier nach, schneide sie aus und benutze sie als Schablone fürs English Paper Piecing. Mein Manhattan wird wild zusammengesetzt und kunterbunt, und deswegen nenne ich dieses Projekt "Scrappy Manhattan". Mehr dazu demnächst.

Montag, 9. Januar 2023

Blau, warm und etwas unförmig

Hundertprozentig überzeugt bin ich nicht von meinem jüngsten Quiltmantel. Die Idee war, sich einen dicken, warmen, kuscheligen Hausmantel zu nähen. Im Winter braucht unser amerikanisches Holzhaus morgens mehrere Stunden, um auf 19° oder 20° zu kommen. Ich wollte ein Kleidungsstück, das man über dem Pullover tragen kann, bis es warm genug ist.

Der Schnitt ist Earth Stones aus der Ottobre 5/2022. Ich habe ihn deutlich verlängert und große schräge Eingriffstaschen hinzugefügt. Einen Verschluss gibt es nicht, aber ich habe in den Seitennähten zwei Gürtelschlaufen eingenäht. Die Außenseite besteht aus Baumwollstoffen unterschiedlicher Farben und Qualitäten, die ich im Sommer in Berlin gekauft habe, und ein paar kleineren Stücken Kona Cotton.

Die einzelnen Schnittteile bestehen aus Improv-Patchwork. Es wäre besser gewesen, sie vorher zu designen, denn richtig glücklich bin ich mit der Rückseite und den Ärmeln nicht. Eine Zwischenlage aus Polyesterbatting macht den Mantel ein bisschen bauschig. Die Innenseite besteht aus blauem Fleece, auch das aus Polyester. Dadurch wird das lange und weite Kleidungsstück nicht zu schwer.


Das Quiltmuster besteht wieder mal aus kleinen Kreuzchen in einem Raster von 2 x 2 cm. Auf den Fotos seht Ihr noch die aufgezeichneten Hilfslinien. Noch unfertig und daher wellig und nicht schön anzusehen ist der Vorderkantenstreifen. Ich habe noch keine Ahnung, wie ich ihn quilten werde (dichter vermutlich, aber wie?), und vor allem momentan überhaupt keine Lust darauf...

Mittwoch, 4. Januar 2023

Ein neues Gemeinschaftsquilt-Projekt - wer näht mit?



Ein schönes neues Jahr, liebe Leserin, lieber Leser! Ich hoffe, du bist gut hineingerutscht. Für 2023 wünsche ich dir alles Gute. Mein erster Post ist gleich mit einem Aufruf verbunden - ich falle sozusagen mit der Tür ins Haus. Letztes Jahr um diese Zeit habe ich zur Teilnahme am Projekt Unser Landgut eingeladen. An diesem Quilt, der im Sommer fertig geworden ist, haben dreiundzwanzig Frauen aus drei Ländern mitgemacht, was einfach großartig war. Ich freue mich riesig für uns alle, dass der Quilt nächsten Monat auf der QuiltCon in Atlanta in den USA zu sehen sein wird.

Wie wäre es 2023 mit einem neuen Gemeinschaftsquilt-Projekt? Dazu muss ich aber erst etwas sagen: Gruppenprojekte funktionieren ja eigentlich so, dass jeder, der etwas näht, auch etwas Genähtes zurück bekommt. So ist es für alle gerecht. Da ich aber momentan in den USA lebe, müsste ich alle Sendungen nach Europa, die etwas anderes als Papier enthalten, mit der amerikanischen Post und durch den Zoll schicken. Das würde leider viel zu teuer. Zum Glück habe ich eine deutsche Postadresse, so dass jeder, der mir etwas aus Deutschland schickt, nur Porto für einen normalen Brief braucht. Meine Frage ist daher: würdest du mir etwas Genähtes schenken? Im Gegenzug schreibe ich dir - um wenigstens eine Kleinigkeit zurückzugeben - eine Postkarte aus New York.


Hier ist meine Idee für das neue Projekt: Die Welt ist manchmal so deprimierend. Lasst uns einen Blick auf die netten kleinen Dinge werfen, die unser Leben hübscher machen. Was mir vorschwebt ist ein Quilt mit Dingen, die uns Freude machen. Das kann alles mögliche sein. Eine schöne Vase, leer oder mit Blumen gefüllt. Das Cover deines Lieblingsbuches. Ein Mitbringsel aus dem letzten Urlaub. Ein Poster, das du jeden Tag anschaust. Ein Spielzeug aus deiner Kindheit, das dich immer noch begleitet. Ein Mobilé. Ein alter Stuhl. Ein Schal in deiner Lieblingsfarbe. Deine erste Schallplatte. Ein Stein. Ein Teller. Ein Liebesbrief. Es geht um kleinere Dinge - nicht um Schlösser, Yachten oder Rennautos. 

Die Fotos dieses Posts zeigen ein paar Gegenstände, die mich lächeln lassen: Meine Lieblingskaffeetasse aus Finnland - ein Geburtstagsgeschenk meiner damals zehnjährigen Tochter. Die schöne Kette in Dunkelgrau und Gold, mit der mich mein Mann neulich erst überrascht hat. Das Filzschweinchen von Svea, das schon auf Fensterbänken in Berlin und St. Petersburg gelebt hat und jetzt mit uns in New York ist. Das von Meltem gemalte Fisch-Bild, das unseren Flur schmückt.
 
Wenn du mitmachen willst, bitte ich dich herzlich, mir das genähte Porträt eines Gegenstands zu schenken, der dir Freude bereitet, und mit paar Worten zu beschreiben, was dargestellt wird und warum du ihn so magst.  



Ein paar Vorgaben, damit alles gut zusammen passt: Dein Block sollte Kantenlängen zwischen ungefähr 10 und 30 cm haben und rechteckig oder quadratisch sein. Bitte denke an Nahtzugaben von mindestens 1 cm. Dein Motiv muss nicht maßstabsgetreu abgebildet sein. Vergrößere oder verkleinere es so, dass du es gut nähen kannst. Du musst nicht jedes kleinste Detail abbilden, aber das Motiv sollte erkennbar und realistisch dargestellt sein, nicht abstrahiert. 
 
Du kannst eine oder mehrere Farben verwenden. Bitte sei so gut und nimm unifarbene Stoffe aus 100% Baumwolle von ordentlicher Qualität, ohne Muster und ohne Textur und optimalerweise vorgewaschen, damit sie nicht ausbluten. Der Hintergrund soll leer und weiß sein, wie der Hintergrund in einem Fotostudio. Verwende für ihn bitte ein reines Weiß (z.B. Kona Cotton Solid White) - kein Elfenbein, kein Ecru, kein Grauweiß. Bitte verzichte auf das Darstellen von Schatten und von angeschnittenen Dingen, die ins Bild hineinragen. 

Du kannst mit der Maschine nähen oder von Hand (English Papier Piecing, Foundation Paper Piecing oder Needle Turn Appliqué). Ich bitte dich allerdings, nicht mit der Maschine zu applizieren und keine offenen Kanten zu verwenden. Falls du keine geübte Quilterin bist, aber mitmachen möchtest, ist das kein Problem - beim letzten Projekt waren auch mehrere Anfängerinnen dabei. Du hast Zeit, um deinen Block zu nähen. Schön wäre es, wenn er bis Ende März hier ankäme.
 

Das letzte Foto zeigt zwei Beispielblöcke. Die gerahmte Zeichnung meiner damals kleinen Tochter, die ich sehr mag, wurde zum Teil mit Hilfe von Papierschablonen mit der English Paper Piecing Methode genäht. Der gelbe Buntstiftstummel, der noch aus meiner Studentenzeit stammt und nostalgische Gefühle in mir weckt, ist nach Augenmaß mit der Maschine genäht.

Hast du Lust, mitzumachen? Ich bin sehr gespannt! Schreib mir doch einen Kommentar mit deiner E-Mail-Adresse, damit ich dich erreichen kann, oder eine E-Mail an mond[at]berlin[punkt]com. Fragen beantworte ich gern. Ich freue mich, von dir zu hören! 
 
 
Edit (am 10. Januar 2023):
 
Ihr Lieben,
Vielen, vielen Dank für eure Unterstützung für dieses Projekt! Mit Petruschka sind wir jetzt 34 Teilnehmerinnen. Ich bin absolut überwältigt - mit soviel Resonanz hatte ich nicht gerechnet. Damit ich das alles auch bewältigen, eure Blöcke zusammenbringen und alles in einen Quilt verwandeln kann, habe ich mir überlegt, noch maximal eine einzige Teilnehmerin aufzunehmen. Bei 35 ist also Schluss.
Ich hoffe, Ihr versteht das und nehmt es mir nicht übel.  

Herzliche Grüße,
Clara
 
Edit (am 10. Januar 2023, später): Verena ist Nr. 35 und damit ist das Projekt voll.
 

Donnerstag, 22. Dezember 2022

Winterpause

Ein frohes Fest und guten Rutsch ins neue Jahr! bimbambuki macht eine Blogpause. Ich wünsche euch schöne, entspannte, friedliche Zeiten mit lieben Menschen. Bleibt gesund. Wir lesen uns 2023.

Dienstag, 20. Dezember 2022

Ein Abendspaziergang

Die kürzesten Tage, die längste Dunkelheit. Abarbeiten der langen To-Do-Liste. Eine leichte Jahresend-Erschöpfung. Schwere Zeiten für einige nahstehende Menschen. Wünsche, Ideen, Pläne fürs neue Jahr. Um den Kopf frei zu bekommen, mache ich in diesen Tagen manchmal einen abendlichen Spaziergang durch unseren kleinen Ort. Die stillen Straßen entlang zu laufen, die klare kalte Winterluft einzuatmen, die weihnachtlich geschmückten Häuser anzusehen, erfüllt mich mit Ruhe. Ja, man könnte zu Recht über all die negativen Auswirkungen der üppigen Beleuchtung diskutieren - aber das möchte ich gerade nicht. Ich laufe und schaue und freue mich wie ein Kind.
 





Kristina Schaper sammelt auch im Dezember wieder unsere Monatsspaziergänge. Schaut doch mal bei ihr vorbei!

Montag, 19. Dezember 2022

Hintergrundmusik, fertig


Der Hintergrundmusik-Quilt ist fertig. Er misst ca. 220 x 120 cm. Die Rückseite besteht aus dunkelgrauem Fleece aus 100% Baumwolle. Aus 100% Baumwolle ist auch das Vlies, das ich als Zwischenlage verwendet habe. Die Materialien addieren sich auf, so dass der Quilt ziemlich schwer ist. Aber da er als Tagesdecke auf einem Bett verwendet werden soll, macht das nichts. Ich bin gespannt, wie er sich unter lauter leuchtend bunten Kissen macht - ich glaube, gut.

Donnerstag, 15. Dezember 2022

Hintergrundmusik


Etwas verrückt, in diesem letzten Monat des Jahres noch einen Quilt anzufangen und fertig bekommen zu wollen, aber er ist ein Weihnachtsgeschenk und deshalb muss es sein. Das ganz in dunklen Tönen gehaltene Top besteht aus Denim, Cord und ähnlichem, recycelt aus alten Hosen bzw. Überresten von Nähprojekten. Der Quilt soll unaufgeregt, schlicht und zeitlos sein. Hintergrundmusik sozusagen. Mehr dazu, wenn er fertig und verschenkt ist.

Montag, 12. Dezember 2022

12 von 12 im Dezember

Guten Morgen! Es ist Montag, der 12. Dezember und deswegen gibt es hier heute wieder 12 Bilder des Tages. Gestern hat es zum ersten Mal ein bisschen geschneit. Die dritte Kerze brennt auf dem Adventskranz. Als die Kinder aus dem Haus sind, mache ich mich ebenfalls bald auf den Weg.

Vom Bahnhof unseres Örtchens in Westchester fahre ich mit einer Bekannten nach Manhattan. Wir laufen zum Sutton Place. Ein Freund, der ebenfalls Architekt ist, und ich haben für eine Gruppe von Deutschen und Deutschsprachigen eine kleine Architekturführung vorbereitet.

Los geht es am östlichen Ende der 57th Street, am East River. Im Hintergrund sieht man die Queensboro Bridge und Roosevelt Island.

Die 57th Street wird aufgrund einiger superhoher und superteurer Wolkenkratzer auch "Billionaires' Row" genannt. Wir haben eine Liste von Gebäuden erstellt, zu denen mal der Eine, mal die Andere etwas erzählt, und bewegen uns dabei nach und nach Richtung Westen.

Es geht um Zoning Codes, um Air Rights, um Luxuswohnungen, Vorhangfassaden und Schwingungstilger. Dieses Gebäude, der Central Park Tower von Adrian Smith + Gordon Gill, ist das zweithöchste Gebäude New Yorks.

Dies ist der Hearst Tower von Foster + Partners, der durch sein besonderes Tragsystem 20% weniger Stahl verbraucht als eine herkömmliche Pfosten-Riegel-Fassade.

In einem Café auf der gegenüber liegenden Straßenseite wärmen wir uns kurz mit einem Kaffee auf. Es ist nur ein paar Grad über Null und der Wind ist eisig.

Das letzte Gebäude auf der Liste ist auch das ungewöhnlichste: VIA 57 West vom dänischen Architekturbüro BIG. Die nordöstliche Ecke dieses "Courtscrapers" - einer Mischung aus Hochhaus und Hofgebäude - ragt 142 m in die Höhe.

Auf der dem Hudson River zugewandten Seite fällt es so steil ab, dass selbst tief stehende Abendsonne in den Hof und die dem Hof zugewandten Wohnungen gelangt.

Wir sind fertig mit unserer Tour, die insgesamt fast vier Stunden gedauert hat, und ein wenig verfroren. Der Architektenfreund und ich werden von den anderen Zehn als Dankeschön für unsere Vorträge zum Mittagessen eingeladen.

Danach machen wir Zwei aus Westchester uns auf den Rückweg zum Grand Central Terminal. Es wird schon wieder dunkel.

Zu Hause habe ich nur einen kurzen Moment Zeit, bis ich die Kinder zum Taekwondo-Training bringen muss. Als ich sie wieder abhole, strahlen beide: Sie haben die Prüfung bestanden und sind jetzt stolze Blaugurte. Zum Abendessen gibt es Spaghetti Bolognese - und dann gucken wir uns gemeinsam die 12-er-Bilder der vergangenen Jahre an.

Sonntag, 4. Dezember 2022

Eine bunte Mischung

Auf dem Winterfest unserer Schule habe ich diese Stickrahmen verkauft - fünf mit Improv-Patchwork, drei mit Taxi-Stoff und der Rest mit New York-Motiven. Die Rahmen haben einen Durchmesser von 4 inches bzw. 10 cm, und der bestickte Stoff ist hellgraues Leinen.

Kleine Notiz an mich selbst, falls ich das nächstes Jahr wieder mache: Besonders gut kamen das Taxi, die Freiheitsstatue, die Skyline und die Song-Zitate an. "If I can make it here I can make it anywhere." Das sollte ich auch für mich selbst machen und mir an die Wand hängen.


Mittwoch, 30. November 2022

Fliegenpilz-Nostalgie

Es ist schon verrückt. Als ich mit dem Nähen angefangen habe, war meine Tochter zwei Jahre alt. Damals habe ich meinem kleinen Rotkäppchen süße T-Shirts und Kleider genäht, gern in Rot-Weiß, gern mit Punkten und immer wieder mit applizierten Fliegenpilzen. Jetzt ist meine Tochter 14 geworden. Zum Geburtstag hat sie sich neue Kissenbezüge gewünscht, und zwar im Indie-Stil. Auf einmal gibt es das wieder: kunterbunte Farben, Smileys, Fliegenpilze. Beim Nähen bin ich ein bisschen wehmütig geworden. 
 
Das gehäkelte Kissen habe ich nicht selbst gemacht, sondern auf Etsy gekauft - ist das nicht schön?